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Inzwischen sind es aber nicht allein die Brennstoffe, deren Kosten im wahrsten Sinne explodieren. Bei vielen Lebensmitteln haben die Verbraucher in den vergangenen Wochen deutlich tiefer in den Geldbeutel greifen müssen. Nur: Es gab eher kleine Preissprünge, diese dafür aber umso öfter.

Größtes Sorgenkind ist und bleibt aber der Strom. Hier bereiten den Experten nicht allein die gestiegenen Preise Kopfzerbrechen. Immer häufiger steht Elektrizität nicht im gewünschten Umfang zur Verfügung. Wenn es draußen dunkel ist und kein Wind bläst, dann kommen die bundesdeutschen Netze immer häufiger an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Und das obwohl aus Frankreich und Tschechien reichlich Strom aus den grenznahen Kernkraftwerken nach Deutschland fließt. Es fehlt nach Expertenmeinung an einer beständigen Grundversorgung, nachdem immer mehr Kraftwerke auf der Basis von Kernkraft, Gas oder Kohle abgeschaltet worden sind.

„Flatterstrom“, nennen die Techniker den Zustand, wenn Wind- und Sonnenstrom in die Netze fließen. Jede Flaute und jede Windböe verändern die Einspeisung bei Windkrafträder, und bei Photovoltaikanlagen sorgt schon eine durchziehende Wolke für Schwankungen bei der erzeugten Strommenge. Die Elektrizität „flattert“ also. Bei einem ansonsten stabilen Netz war das bislang durchaus zu verkraften und konnte dank moderner Steuer- und Regeltechnik stabilisiert werden. Dieser Zustand gehört allerdings mittlerweile der Vergangenheit an.

Um ausreichend Strom zu haben, ohne gleichzeitig die CO2 Belastung nach oben zu treiben, setzen weltweit viele Staaten erneut auf Kernkraft. Auf die neue Bundesregierung kommt mit der E-Mobilität und dem zunehmenden Einsatz von Wärmepumpen bei der winterlichen Heizung eine enorme Herausforderung zu: Wie soll flächendeckend die benötigte Grundlast sichergestellt werden? Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass die Grünen als vehemente Kernkraftgegner sich jetzt möglicherweise mit einer Renaissance dieses ungeliebten Energieträgers auseinandersetzen müssen. Es wird übrigens nicht die einzige Entscheidung der Merkel-Regierungszeit sein, die im Interesse von Versorgungssicherheit relativ schnell korrigiert werden muss.

Zum Autor

Im Jahre 1971 startete Hans-Jörg Vogler (71) als nebenberuflicher Vereinsberichterstatter seine journalistische Karriere und nach Stationen als Redaktionsleiter und Mitarbeiter mehrsprachiger, internationaler Kundenmagazine sowie als Autor von vier Büchern arbeitet der gelernte Redakteur bis heute in Biebergemünd als "Freier Autor" für namhafte Fachpublikationen. Seine enge Verbundenheit zu den lokalen Medien hat er dabei nie verloren: Als Redakteur betreut er gegenwärtig das Mitarbeitermagazin "WIR" der Oikos-Gruppe (Bien-Zenker Living- und Hanse Haus) und leistet für mehrere Unternehmen in ganz Deutschland "Formulierungshilfe" für deren Öffentlichkeitsarbeit. Von 1977 bis 2001 gehörte Vogler - mit einer kurzen Unterbrechung - als CDU-Abgeordneter dem Main-Kinzig- Kreistag an. Partei und aktiver Politik hat er seit langem den Rücken gekehrt.



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