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Jetzt ist der Machtwechsel vollzogen und ein anderes Regierungsteam hat die Verantwortung für das Wohl und Wehe der Bundesrepublik übernommen. Wie immer man diesen demokratischen Wechsel bewerten mag, die Herausforderungen sind geblieben und werden in den kommenden Monaten eher größer als kleiner.

Was den neuen Kanzler angeht, gibt es viele, die in Olaf Scholz einen „Merkel 2.0“ sehen. Bei der Besetzung von vielen Regierungsposten spielten im Gegensatz zu Wirtschaft und Verwaltung nachprüfbare Qualifikationen oft nur eine untergeordnete Rolle. Eine rühmliche Ausnahme bildet alllerdings der neue Gesundheitsminister. Als Arzt und Virologe setzen viele Menschen sehr großes Vertrauen in Karl Lauterbach. Der SPD-Politiker hat als Gast in vielen Talkshows, Interviews und Stellungnahmen eine klare Kante in Sachen Corona gezeigt - auch dann, wenn es nicht opportun war. Wenn er diesen geraden Kurs auch als Minister weiter verfolgt, besteht gute Hoffnung, dass er einen Weg aus der Pandemie weist. In den allfälligen Fernsehrunden werden seine „TV-Spielkameraden“ Kubicki und Bosbach ihn wohl künftig vermissen. Für solche Auftritte wird es an ministerieller Zeit fehlen...

Ganz anders präsentiert sich die personelle Aufstellung bei den Grünen. Die neue Außenamtschefin verfügt weder über eine abgeschlossene Berufsausbildung noch über einen in Deutschland anerkannten Studienabschluss. Auch ihre Auftritte und Selbstpräsentationen vor der Wahl sind nicht gerade geeignet, sie als Außenrepräsentantin unseres Staates als besonders geeignet erscheinen zu lassen. In der Vergangenheit hat sie – besonders unter Umweltaspekten – nach dem Motto agiert: „Am deutschen (Umwelt)Wesen soll die Welt genesen.“ Diese Attitüde wird von unseren europäischen Nachbarn nicht besonders goutiert, von den Großmächten USA, China und Russland ganz zu schweigen. Gleiches gilt natürlich von ihrem Demokratieverständnis. Auch hier haben viele Staaten eine etwas andere Auffassung als die selbst ernannte „Völkerrechtlerin“. Übrigens: Auch die neue Staatsministerin Claudia Roth würde nach einem Jahr Studium ohne Abschluss und ohne abgeschlossene Berufsausbildung für den gehobenen oder höheren Staatsdienst nicht in Betracht kommen.

Dessen ungeachtet hat die neue Bundesregierung, eine Chance verdient. Auch Joseph Martin (Joschka) Fischer hat Schule und Ausbildung abgebrochen und sich vor seiner Zeit als Minister als Taxifahrer durchgeschlagen. Als Außenminister hat er trotzdem keine so schlechte Figur gemacht…

Zum Autor

Im Jahre 1971 startete Hans-Jörg Vogler (71) als nebenberuflicher Vereinsberichterstatter seine journalistische Karriere und nach Stationen als Redaktionsleiter und Mitarbeiter mehrsprachiger, internationaler Kundenmagazine sowie als Autor von vier Büchern arbeitet der gelernte Redakteur bis heute in Biebergemünd als "Freier Autor" für namhafte Fachpublikationen. Seine enge Verbundenheit zu den lokalen Medien hat er dabei nie verloren: Als Redakteur betreut er gegenwärtig das Mitarbeitermagazin "WIR" der Oikos-Gruppe (Bien-Zenker Living- und Hanse Haus) und leistet für mehrere Unternehmen in ganz Deutschland "Formulierungshilfe" für deren Öffentlichkeitsarbeit. Von 1977 bis 2001 gehörte Vogler - mit einer kurzen Unterbrechung - als CDU-Abgeordneter dem Main-Kinzig- Kreistag an. Partei und aktiver Politik hat er seit langem den Rücken gekehrt.


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