Musik im Schatten von Allah

Vogler
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Wohl dem, der am vergangenen Wochenende sich vom televisionären „Eurovision Song Contest“ ferngehalten hat! Er hat nichts Wichtiges versäumt. Seit 1956 wird er jährlich von der Europäischen Rundfunkunion (EBU) im Rahmen der Eurovision veranstaltet. Die Anregung dazu kam vom Sanremo-Festival, das bereits 1951 ins Leben gerufen wurde.



Der EBU Dieser mehrheitlich europäische und einige Radio- und Fernsehstationen benachbarter westasiatischer und nordafrikanischer Staaten an – überwiegend öffentlich-rechtliche oder staatliche Sende. Im Nachgang zu dem teuren Spektakel der öffentlichen rechtlichen Rundfunkanstalten war die mediale Berichterstattung in mehrfach Hinsicht aufschlussreich.

Bleiben wir bei den musikalischen Teilen des Happenings im schwedischen Malmö. Deutschland landete in diesem Jahr auf Platz 12 von 26 Platzierten; „im achtbaren Mittelfeld“, so die Fachkommentatoren. Nach Einschätzung des „Publikums“ aus den teilnehmenden Ländern hätte es deutlichen schlimmer kommen können. Wäre es nach den Ihnen gegangen, Deutschland hätte wieder einmal ein Platz ganz hinten belegt, nur das Votum der sogenannten „Fachjury“ verhinderte ein erneutes Debakel.

Ein wahrhaftiges Stück aus dem Tollhaus waren aber die Ereignisse rund um die Veranstaltung herum. Hexenbeschwörungen, ein Kandidat, der disqualifiziert werden musste und unfassbar respektloses Verhalten während einer Pressekonferenz gegenüber der israelischen Kandidatin Eden Golan: Und die Liste der Skandale setzt sich fort: Buh-Rufe, Pfiffe, Antisemitismus, Mobbing, Morddrohungen und „Klima-Gretchen“ mittendrin. Nicht zu vergessen, dass die Gewinnerin des Vorjahres Loreen sogar angekündigt hatte, im Falle eines Sieges von Israel Eden Golan nicht die Trophäe überreichen zu wollen. Und das alles unter der ESC-Leitsatz „ Musik verbindet“. Dass Musik im strenggläubigen Islam aber nicht zu den wirklichen Kulturgütern gehört, erklärt dabei so Einiges.

Da fehlten lediglich noch Schilder „Kauft nicht bei Juden“, um das Maß an antijüdischer Hetze vollzumachen. Auf Platz fünf der Wertung kam die israelische Sängerin übrigens nicht, weil die Fachjury ein ausgewogenes Urteil abgab, sondern weil das Publikum den miserablen Wert der Jury (52 Stimmen) mit 323 Voten deutlich überstimmte und damit korrigierte. Nun wäre über diese missratene Veranstaltung kein weiteres Wort zu verlieren, würde sie nicht aus dem Gebührentopf der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten bezahlt. Da erhebt sich die Frage, ob mit der deutschen „Rundfunksteuer“ derartige Polit-Happenings von Islamisten und deren Sympathisanten mitfinanziert werden dürfen.

Zum Autor

Im Jahre 1971 startete Hans-Jörg Vogler (73) als nebenberuflicher Vereinsberichterstatter seine journalistische Karriere und nach Stationen als Redaktionsleiter und Publizist mehrsprachiger, internationaler Kundenmagazine sowie als Autor von vier Büchern ist der gelernte Redakteur bis heute in Biebergemünd als "Freier Autor" aktiv. Von 1977 bis 2001 gehörte Vogler - mit einer kurzen Unterbrechung - als CDU-Abgeordneter dem Main-Kinzig- Kreistag an und war zehn Jahre lang CDU-Fraktionsvorsitzender in Erlensee. Partei und aktiver Politik hat er vor mehr als 20 Jahren den Rücken gekehrt.


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