Die Volleyballerinnen der TG Neuenhaßlau traten am Wochenende im Derby auswärts gegen Gelnhausen an. Hier gelang es die Schmach des Hinspiels (eine glatte 3:0 Niederlage) wieder wett zu machen.
Zwar mussten die Neuenhaßlauerinnen auf die Stamm-Stellerin Sina Müller krankheitsbedingt verzichten, aber die in die Formation nachgerückte Carmen Huth machte ihre Sache sehr gut. Ihr gelang es über weite Strecken, Ihre Angreiferinnen erfolgreich in Szene zu setzen und so immer für einen kleinen Punktevorsprung in den einzelnen Sätzen zu sorgen. Der erste Satz ging somit verdientermaßen mit 25:19 an die TGN.
Im zweiten Satz kam wieder das alte „Leid“ der Hasselrötherinnen zum Vorschein. Anstatt ruhig und konsequent das eigene Spiel der gegnerischen Mannschaft aufzuzwängen, reagierte man teilweise nervös und überhastet. Hinzu kamen wieder einmal eine Reihe von Aufschlagfehlern, über die sich die TGN-Spielerinnen zu Recht ärgern durften. Den zweiten Satz musste man so mit 19:25 den Gastgeberinnen überlassen.
Der dritte und vierte Satz war an Spannung kaum zu überbieten. Auf Neuenhaßlauer zeigte das Team gute Block- und Abwehraktionen, einige äußerst starke Angriffe und prima gesetzte Lobs, die sich dann aber wieder mit Missverständnissen auf dem Spielfeld sowie Leichtsinnsfehlern abwechselten, sodass man sich nicht entscheidend vom Gegner absetzen konnte. Die Auswechselbank, Coach und Zuschauer mussten daher einen kleinen Nervenkrimi erleiden, wurden aber letztendlich von der stark aufspielende Katja Siedler erlöst, die gerade in den knappen Momenten für die wichtigen Punkte sorgte. So konnten die TGNlerinnen die Sätze vier und fünf mit 25:20 und 26:24 für sich verbuchen und schließlich zufrieden mit einem 3:1 Sieg nach Hause fahren.
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