Der letzte Heimspieltag der TGN Landesliga-Herren am Samstag wird auf jeden Fall in die Geschichte der TG Neuenhaßlau eingehen, nur leider nicht aus sportlicher Sicht.
Im ersten Spiel gegen den Titelaspiranten TV Jahn Kassel hätte alles so schön werden können, denn die Männer der TG Neuenhaßlau begannen im ersten Satz sehr stark und konnten diesen für sich entscheiden. Man spürte, dass an diesem Tag gegen den Tabellenführer aus Kassel durchaus etwas hätte drin sein können, doch dann kam alles ganz anders. Bereits im zweiten Satz fiel das Schiedsgericht aus Vellmar wegen einigen Fehlentscheidungen negativ auf und brachte die TGN somit aus dem Konzept. Getoppt wurde dies dann aber noch durch 3 (!) rote Karten, die völlig unnötig und unverständlich waren. So bekam z. B. der Außenangreifer Marcel Breideband eine rote Karte, weil er nach Meinung des 1. Schiedsrichters zu langsam zur Angabe lief. Das Schiedsgericht des SSC Vellmar schaffte es, das Spiel der TGN komplett zu zerstören. Die erhitzten Gemüter der Neuenhaßlauer Spieler ließen sich nicht mehr beruhigen und das Spiel war gelaufen. Der TV Jahn Kassel gewann mit 3:1 das Spiel, das an diesem Tag auch die TGN gut hätte gewinnen können. Direkt nach dem Spiel legten der Neuenhaßlauer Trainer Silvio Fuchs und der Kapitän Nils Ludwig aufgrund der indiskutablen Leistung des Schiedsrichters Protest ein. Man wird sehen, was daraus wird.
Hochmotiviert begann die TGN das zweite Spiel gegen den SSC Vellmar und zeigte von Anfang an eine sehr gute Leistung. Der erste Satz ging nur knapp mit 25:23 verloren. Von Beginn an setzten die Neuenhaßlauer die Gegner aus dem Norden mit guten Angaben und Angriffen unter Druck. Zudem zeigte sich die TGN stark in der Feldverteidigung. Im zweiten Satz reichte es erneut nicht zum Gewinn, doch den dritten konnte die TGN für sich entscheiden. Spätestens jetzt waren auch die Zuschauer Feuer und Flamme. Es herrschte eine sehr gute Stimmung in der Halle und auch auf dem Feld. Der SSC Vellmar und die TG Neuenhaßlau spielten auf Augenhöhe doch am Ende konnte der Gegner das Spiel mit 3:1 für sich entscheiden. Erwähnenswert ist das äußerst souveräne Schiedsgericht, das von dem TV Jahn Kassel gestellt wurde, das gänzlich ohne Verwarnungen oder Karten auskam und die Spielleitung jederzeit im Griff hatte.
Am Ende des Spieltages gab es bei den Spielern und Zuschauern jedoch nur ein Thema: Die katastrophale Leistung des 1. Schiedsrichters des SSC Vellmar im ersten Spiel. Am 22.02. geht es für die TGN zum vorletzten Spieltag der Saison zum Tabellenletzten nach Butzbach. Hier sollten dann wieder 3 Punkte eingefahren werden können.
Für die TGN spielten: Nils Ludwig, Nils Weiser, Marcel Breideband, Robin Reinhard, Silvio Fuchs, Juri Makert, Eike Leipold, Jörg Fritscher, Martin Siedler, Jens Nimbler, Joscha Stolz.
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