Beim ersten Heimspiel der Saison in der Landesliga, konnte die Herren-Mannschaft der TG Neuenhaßlau überzeugen und fuhr vier wichtige Punkte ein.
Im ersten Spiel des Tages ging es gegen den Neuling aus Gießen. Die noch unerfahrene Mannschaft des GSV Gießen hatte im ersten Satz zunächst nichts zu melden. Die Männer der TGN dominierten das Spiel und setzten den Gegner mit starken Angaben und druckvollen Angriffen mächtig unter Druck. Die Gießener verloren klar mit 25:11. Ein ganz anderes Bild dann aber im zweiten Satz. Die Neuenhaßlauer konnten an ihre Stärke des ersten Satzes nicht anknüpfen und agierten auf einmal völlig chaotisch, so dass dieser Satz dann verdientermaßen an den Gegner ging. Der Wechsel auf der Stellerposition brachte dann wieder etwas Ruhe in das Spiel der TGN, die den dritten und vierten Satz nun wieder klar für sich entscheiden konnte (25:15, 25:14). Insgesamt waren die Männer der TG Neuenhaßlau klar das bessere Team und verwiesen den Aufsteiger aus Gießen deutlich in seine Schranken. Simon Häfner konnte im Spiel sein Debüt in der Mannschaft der TGN feiern.
Im zweiten Spiel wurde es dann richtig spannend. Mit dem TV Salmünster traf man auf einen alten Bekannten und Rivalen, der der TGN leider schon oft das Leben schwer gemacht hatte. Über 5 Sätze entwickelte sich ein Spiel, in dem beide Mannschaften sich auf Augenhöhe begegneten und das von enormer Spannung geprägt war.
Am Ende reichte es leider nicht zum Sieg für die TGN. Der Tie-Break ging denkbar knapp mit 18:16 verloren. Ein Knackpunkt im Spiel war wohl der dritte Satz, den die TGN nach mehreren Punkten Führung noch abgab. Große Probleme bereiteten den Männern aus Neuenhaßlau auch die starken Angaben der Salmünsterer sowie die guten Angriffe über die Mitte. Trotzdem konnten die Neuenhaßlauer überzeugen und gaben sich schnell mit dem Punktgewinn zufrieden. Besonders stark waren in beiden Spielen erneut die Außenangreifer (der doppelte Nils), die immer wieder sehenswerte Angriffe am Block vorbei setzten.
Insgesamt durfte die Mannschaft der TGN um den Trainer Silvio Fuchs und Kapitän Nils Ludwig sehr zufrieden sein mit der Ausbeute. Ein besonderer Dank gilt aber den vielen Zuschauern, die für eine sensationelle Stimmung in der Halle gesorgt haben.
Für die TGN spielten: Joscha Stolz, Jens Nimbler, Nils Weiser, Nils Ludwig, Simon Häfner, Robin Reinhard, Silvio Fuchs, Juri Makert, Johannes Richter, Eike Leipold, Marcel Breideband, Martin Siedler.
TGN-Damen weiterhin im Soll
Bei dem am 04.10. stattfindenden Heimspiel empfingen die Damen der TG Neuenhaßlau die Mannschaften der TG Hanau und des VBC Büdingen. Im ersten Spiel trafen die alten Bekannten und Meisterschaftskonkurrenten aus der letztjährigen Kreisliga Neuenhaßlau und Hanau aufeinander, das die TGN damals für sich entscheiden konnte. Die Konstellation versprach also ein spannendes Duell zu werden, was sich allerdings nur im ersten Satz bewahrheitete. Obwohl die TGN zwischenzeitlich mit 19:21 bzw. sogar mit 22:24 hinten lag und alles danach aussah, dass man diesen Satz verlieren würde, bewiesen die Neuenhaßlauer Frauen auch an diesem Tag wieder eine ungeheure Nervenstärke und konnten das Ergebnis noch auf ein 29:27 für sich drehen. Gerade zum Ende hin stockte den TGN-Fans in der Halle des Öfteren der Atem... Wahrscheinlich wollte man nur prüfen, ob die Zuschauer über die gleiche Nervenstärke verfügen.
Jetzt war natürlich das Selbstbewusstsein der TGNlerinnen ernorm gestärkt, die den zweiten Satz gegen die mental verunsicherten Hanauerinnen deutlich mit 25:12 gewannen. Auf TGN-Seite lief alles wie am Schnürchen: Aus einer sicheren Annahme konnte die Zuspielerin Sina Müller ihre Angreiferinnen variabel einsetzen, die mit ihren Angriffen gerade über die Mitte (Julia Semmel, Joana Schröder) überzeugten. Auch die sehr agile Feldabwehr von Katja Siedler und Franzi Siedler verhinderte, dass die Hanauerinnen ihre Bälle im gegnerischen Feld unterbringen konnten. Einzelne Highlights setzte dann noch Vanessa Schönstein als Diagonalspielerin über Kopf.
Der dritte Satz gestaltete sich dann wieder etwas ausgeglichener, war aber letztendlich zu keinem Zeitpunkt ernsthaft gefährdet (25:19). Verdientermaßen gewannen die Neuenhaßlauerinnen klar mit 3:0 dieses Spiel.
Das zweite Spiel gegen den VBC Büdingen stand unter etwas anderen Vorzeichen. Die VBC-Damen reisten als Spitzenreiter der noch jungen Saison an. Die Marschroute der TGN hieß also, alles was möglich ist an Gegenwehr zu leisten. Überraschenderweise gestaltete sich der Spielverlauf, bei dem Larissa Schwarzmeier ihren Einstand in der Startaufstellung der TGN hatte, als ausgeglichen. Die TGNlerinnen zeigten sich sehr kämpferisch und wollten keinen Ball verloren geben. Dies gelang auch sehr gut bis gegen Ende des Satzes leider etwas die Puste ausging. Zwei Satzbälle wurden weggeschenkt, sodass sich die Damen aus Büdingen letztendlich über einen knappen 28:26 Satzgewinn freuen konnten. Im zweiten Satz hatte man das Gefühl, dass nun die Reserven der TGNlerinnen komplett aufgebraucht waren, da sich die Eigenfehlerquote, gerade auch bei den Angaben, häufte. Das fehlende Selbstbewusstsein wirkte sich negativ auf das Zusammenspiel aus, sodass die vorher noch gut funktionierenden Spielzüge überhaupt nicht mehr klappten. Hier musste man sich mit 17:25 geschlagen geben. Wenn man jetzt dachte, dass es das für die Neuenhaßlauerinnen war, sah sich allerdings getäuscht. Im nunmehr dritten Satz, in dem Sandra Hoehl als Mittelangreiferin agierte, stabilisierten sich wieder die einzelnen Mannschaftsteile, sodass die TGN Zug um Zug für sich entscheiden konnte und somit mit 25:22 siegte. Allerdings verließen im vierten Satz die TGNlerinnen die Kräfte und immer mehr Unkonzentriertheiten schlichen sich ein. Auch wenn man bravourös fightete musste man sich denkbar knapp mit 23:25 geschlagen geben, sodass diese Partie keinen Punktgewinn abwarf. Der Spielverlauf und das knappe Ergebnis lassen aber auf die Rückrunde hoffen.
Für die TGN spielten: Joana Schröder, Sina Müller, Larissa Schwarzmeier, Sandra Hoehl, Stephanie Machtanz, Franzi Simon, Vanessa Schönstein, Katja Siedler, Julia Semmel, Carmen Huth.
Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de


















