Mit zwei Siegen konnten die Volleyballdamen des VC Schöneck (VCS) am letzten Spieltag der Saison 2015/2016 vor eigenem Publikum nochmals eine spielerisch wie kämpferisch sehr gute Leistung abliefern.
Mit zwei Siegen konnten die Volleyballdamen des VC Schöneck (VCS) am letzten Spieltag der Saison 2015/2016 vor eigenem Publikum nochmals eine spielerisch wie kämpferisch sehr gute Leistung abliefern.
Den Klassenerhalt in der Bezirksliga Hanau/Friedberg hatten die VCS-Volleyballerinen schon vor dem letzten Spieltag sichergestellt. Mit den Mannschaften aus Erlensee und Bad Soden- Salmünster kamen die Schlusslichter der Liga nach Büdesheim. Dass die beiden Spiele gegen die Gäste kein Frühlingsspaziergang für den VC Schöneck werden würden, war Trainer Klaus Diel von Anfang an klar. „Wir treffen heute, zumindest mit Erlensee, auf einen Gegner der sehr spielstark ist und vom Potenzial eigentlich viel weiter vorne in der Tabelle stehen müsste. Erlensee wird heute um jeden Punkt kämpfen, damit die Mannschaft noch eine Chance auf den Klassenerhalt in der Relegation hat.“ Genau so kam es. Erlensee legte bärenstark los und gewann den ersten Satz mit 25:20 Punkten. Besonders die Mittelangreiferinnen von Erlensee waren in dieser Phase des Spieles sehr erfolgreich und stellten den Block und die Abwehr von Schöneck vor große Probleme. Im zweiten Satz gelang den Schönecker Damen dann sehr viel mehr. Sehr gute Aufgaben setzten den Gegner sofort unter Druck, die Feldabwehr war sensationell und die Blockaktionen wurden auch immer effektiver. Mit diesem Rezept drehten die Schöneckerinnen den Spieß um und gewannen den zweiten Satz deutlich mit 25:17 Punkten. Den dritten Satz gewann Schöneck mit 25:23 Punkten. Den vierten Satz mussten die Damen aus dem Niddertal mit 18:25 Punkten wieder an den Gast abgeben. Es ging also in den Tie-Break. Auch hier wogte das Spiel hin und her, am Ende siegte die Mannschaft mit den besseren Nerven, nämlich der VC Schöneck. Mit 15:13 Punkten gelang der Gewinn des fünften Satzes und damit auch des Spieles mit 3:2 Sätzen. Nach 119 Minuten reiner Spielzeit durften die Schöneckerinnen an diesem Tag damit das erste Mal jubeln.
Das zweite Spiel des Tages sollte nach der Vorstellung des Trainers weniger spektakulär verlaufen, denn Salmünster kam mit einer personell stark dezimierten Mannschaft nach Büdesheim. Aber wie das so ist, gegen vermeintlich schwache Gegner tut man sich oft schwer. Im ersten Satz führte Salmünster unerwartet deutlich gegen Schöneck und beim Stand von 5:12 Punkten für Salmünster sah sich Trainer Klaus Diel gezwungen, bereits seine zweite Auszeit zu nehmen. Mit deutlichen Worten appellierte er an seine Schützlinge, endlich die vorhandenen spielerischen Fähigkeiten zu zeigen, um den an sich harmlosen Gegner in die Schranken zu weisen. Der „Bitte“ des Trainers wurde Folge geleistet und den ersten Satz konnten die Damen aus Schöneck dann doch noch knapp mit 25:23 Punkten für sich entscheiden. Die restliche Spielgeschichte ist dann schnell erzählt. Mit 25:17 Punkten und mit 25:22 Punkten konnten die VCS-Volleyballerinen auch den zweiten und dritten Satz gewinnen und damit auch das Spiel mit 3:0 Sätzen.
Tja, und was hat die Überschrift nun mit diesem Spieltag zu tun? Eigentlich gar nix! Schöneck ist aber ein Verein, der schon an die nächste Saison denkt und auf Vorschlag einer Mittelangreiferin wird dieser Spruch „not in my house“ der Spruch sein, den die Damen bei jeder gelungenen Blockaktion in der kommenden Saison rufen werden. Das ist doch eine schöne Aussicht, oder?
Es spielten für den VCS: Sabine Diel, Petra Lukas, Helen Sibum, Vivi Neulinger, Christine Riehl, Christiane Kleinschmidt, Carmen Gonzalez, Karin Kannowski, Svenja Koch.
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