Eine dreitägige Studienfahrt nach Weimar unternahm die Klasse 10 k zusammen mit ihrem Klassenlehrer Godehard Goralewski, und Anna Müller als Begleitperson, um Geschichte einmal „vor Ort“ zu erleben.
Eine dreitägige Studienfahrt nach Weimar unternahm die Klasse 10 k zusammen mit ihrem Klassenlehrer Godehard Goralewski, und Anna Müller als Begleitperson, um Geschichte einmal „vor Ort“ zu erleben.

Am folgenden Tag fuhr die Gruppe mit dem Bus hinauf zum Ettersberg, denn hier ist 1937 das Konzentrationslager Buchenwald, in dem bis zu seiner Befreiung 1945 über 250.000 Menschen aus zirka 50 Nationen inhaftiert waren, errichtet worden. Nach einem dreißigminütigen Film zur Geschichte des in unmittelbarer Nähe zur Stadt Weimar errichteten Konzentrationslagers folgte ein Rundgang über das Gelände. Eine wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte nahm sich sehr viel Zeit, um auf die Bedeutung der einzelnen Gebäude und Überreste des Lagers einzugehen. Sehr eindrucksvoll und anschaulich schilderte sie, was sich in diesem Lager von 1937 bis 1945 zugetragen hatte. Dabei wurden von den Schülern immer wieder Fragen zu den Gräueltaten der SS gestellt. Etwa 56.000 Menschen kamen in Buchenwald und seinen Außenlagern ums Leben oder wurden willkürlich getötet, starben vor Hunger, durch Krankheiten oder medizinische Versuche. Vor allem das Sonderlager, in dem von der SS über 8.000 sowjetische Kriegsgefangene ermordet worden sind, die Pathologie und das Krematorium werden den Schülern noch lange in Erinnerung bleiben. Zur Abrundung der Führung wurde noch das erst kürzlich eröffnete Museum besucht. Am Ende verließen alle Teilnehmer sehr nachdenklich diesen Ort deutscher Geschichte.
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