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Neun Vorleserinnen und Vorleser hatten im Vorfeld der Veranstaltung ein Buch ausgesucht, welches den Kindern zur Einwahl angeboten wurde. Von der Ente, die keine Angst hat, über Harry Potter, Pumuckl und Hörbe mit dem großen Hut war die Buchauswahl vielfältig und die Kinder konnten sich oft gar nicht so einfach entscheiden, welches Buch sie gerne vorgelesen bekämen. Besonders beliebt war in diesem Jahr der Titel „Das Katzenhuhn“ von Bernhard Hoëcker.

Besonders in diesem Jahr war die Ausrichtung der Veranstaltung in der Intensivklasse. Kinder, die überwiegend aus der Ukraine und aus Afghanistan nach Deutschland gekommen sind, lernen hier gemeinsam Deutsch. Fünf Jahrgänge abdeckend ist dies nicht immer eine leichte Aufgabe. Kinder, die noch gar nicht lesen und schreiben können lernen mit Kindern, die zwar lesen und schreiben können, dies aber in kyrillischer oder arabischer Schrift gelernt haben. Mariia Shevchenko, selbst aus der Ukraine nach Deutschland geflohen, nimmt sich dieser Aufgabe jedoch beherzt an. So fragte sie die Eltern ihrer Klasse kurzerhand, ob sie bereit wären, etwas in der Muttersprache ihrer Kinder vorzulesen. Die Eltern, die ihre Kinder durch Shevchenko gut betreut wissen, nahmen die Einladung gerne an. Schnell entwickelte sich die Idee, nicht nur den verschiedenen Sprachen Beachtung zu schenken, sondern auch traditionelle Speisen mitzubringen.

Shevchenko berichtet begeistert: „Es war eine so tolle Stimmung! Alle haben zugehört und den besonderen Klang der jeweiligen Sprachen aufgenommen. Beim Essen haben alle, so gut sie können, Deutsch gesprochen, weil das die Sprache ist, die uns hier verbindet. Wir haben jetzt vor, öfter mal was mit den Eltern zusammen zu machen, weil alle Spaß hatten und ganz viel gelernt haben, ohne dass es anstrengend war!“

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