Regen, Schnee und Sonnenschein: Skivergnügen bei jedem Wetter

Regen, Schnee und Sonnenschein: Skivergnügen bei jedem Wetter

Wächtersbach
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157 Schüler*innen der 7. Klassen des Haupt-, Real- und Gymnasialzweiges der Friedrich-August-Genth-Schule sammelten traditionsgemäß unvergessliche Erinnerungen auf ihrer Klassenfahrt mit sportlichem Schwerpunkt nach Altenmarkt / Zauchensee in Österreich.

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Das Organisationsteam, bestehend aus Anja Barwich, Daniel Unkrich, Mathias Faulstich und Rainer Donat, konnte durch geschickte Organisation, auch im Februar 2024 eine erfolgreiche Skifreizeit auf die Beine stellen. Die große Schülerzahl von 157 Schülerinnen und Schülern wurde in 2 Gruppen auf 2 Wochen aufgeteilt. Am 18. Februar startete die Klassen 7e, 7g und 7k bereits nachts mit 2 großzügigen Reisebussen, begleitet durch ihre Betreuer*innen Andreas Köhler und Adriana Larisch, in ihre Skiwoche nach Altenmarkt im Pongau. Die Klassen 7d, 7h, 7i und 7a trafen mit ihren betreuenden Lehrer*innen Frau Mathes, Frau Rieger, Herr Göttlich und Herr Hecht-Domes am 24. Februar gegen 14 Uhr  am Hotel ein und tauschten die Reisebusse mit der abreisenden 1. Gruppe, die zuvor noch einen letzten, halben Skitag absolvierte und ihr 4-gängiges Mittagessen vor der Abfahrt zu sich nehmen konnte. Am 1.03.2024 fuhr dann auch 2. Gruppe nach einem halben Skitag nach Hause, sodass alle Schüler*innen bei einem Aufenthalt von 6 Nächten 5,5 Skitage erleben konnten.

Beide Gruppen bezogen an ihrem ersten Tag zunächst einmal ihre Zimmer und wurden dann klassenweise beim ortsansässigen Intersport mit Skischuhen, Helmen und Ski ausgestattet, die geordnet erfasst und in den beheizten Skikellern des Jugendhotels untergebracht wurden. Abends um 17:45 Uhr versammelten sich alle im Speisesaal um das üppige Abendessen zu genießen, bei dem Salatbuffet, Suppe, Hauptgang, fleischlose Alternativen und Nachtisch nie fehlten. Am Abend  wurden den Schülerinnen und Schülern verschiedene Aktivitäten wie Ski-Theorie, Sport in der Turnhalle, Yoga oder gemeinsame Gesellschaftsspiele angeboten, bis es um 21:00 Uhr auf die Zimmer ging und um  21:30 Uhr Nachtruhe galt.

Morgens hieß es dann nach einem ausgiebigen Frühstück um 7:30, bei dem sich auch die Lunchpakete geschmiert wurden, pünktlich zur Abfahrt des Busses um 9:00 in voller Montur bereit zu stehen. Insbesondere am ersten Ski-Tag brauchte der ein oder andere dafür etwas länger im Skikeller, jedoch konnten immer zeitnah alle Schüler*innen auf die eigens für die Schul-Skigruppen bereitgestellten Busse verteilt werden.

Während die fortgeschrittenen Skifahrer nach einer Überprüfung ihres Könnens am Anfänger-Hügel mit ihren Skilehrern direkt das Skigebiet erkunden konnten, starteten die Anfänger  in Gruppen in der Ebene und an einer zu diesem Zweck  mit bunten Hütchen und Slalomstangen präparierten  Piste mit sehr leichtem Gefälle im Stationsbetrieb. Nach individuellem Tempo durchliefen sie die Stationen und erlernten dabei die wesentlichen Techniken zu beherrschen, wie Bremsen im Schneepflug, erste Richtungsänderungen und Tellerlift-Fahren. Weiter ging es dann mit kleinen und großen Kurvenradien, Talskibelastung und Rückwärtsfahren stets unter Beobachtung und im Austausch mit den ausgebildeten Skilehrerinnen und -lehrern an ihrer Seite.

Die Schüler*innen der ersten Woche lernten  aufgrund des sehr wechselhaften Wetters außerdem  das Fahren in verschiedenen Schnee-Konsistenzen:  Sulzschnee-Fahren  bei 10 Grad,  „Wasserskifahren“  bei Regen,  Tiefschneefahren bei Schneesturm, „Buckelpiste“ bei Sonnenschein. Ebenfalls lernten und erlebten sie bedauerlicherweise, dass nicht alle „Pistenflitzer“ auch sicher Ski fahren konnten, da die Pisten aufgrund der niederländische „Krokus-Ferien“ leider etwas besuchter waren als gewöhnlich in diesem Zeitraum. Um so deutlicher wurde jedoch, wie wichtig das Üben an den Stationen im Vornherein war und wie sicher unsere Schüler*innen auf den Brettern standen.

 In der 2. Woche war es wieder ruhiger auf den Pisten und im Wetterbericht. Da in dieser Woche jedoch fast 80 Anfänger erfolgreich ins Üben kommen sollten, starteten diese Gruppen zeitversetzt mit einer offenen Mittagspause, die zum Glück bei bestem Wetter auf der Piste abgehalten wurde, statt wie üblich in  der Ski-Arena. Bemerkenswert ist für dieses Jahr zu erwähnen, dass alle die wollten, das Skifahren gut und sicher gelernt haben.

In beiden Wochen konnten, durch die gewonnen Sicherheit nach dem erfolgreichen Bestehen der Stationen,  die meisten Schülerinnen und Schüler  bereits  nach 1-2 Tagen ihr Können in Kleingruppen mit Skilehrer*in im Skigebiet anwenden und trafen dabei auch auf Klassenkameraden, die bereits zuvor fahren konnten. Beim Fahren auf 45 Pistenkilometern des Skigebiets Zauchensee wurde weiterhin an der Technik gearbeitet, das Kurvenverhalten und das souveräne Fahren auf den Pisten geübt. Dabei wurden je nach Können und Zutrauen auch Fun-Parks mit Wellenbahnen, kleinen Rampen und Half-Pipes sowie das Fahren mit Schneesegeln ausprobiert. Die Nutzung von Seilbahnen und Sessel-Liften war dabei für viele ebenfalls eine ganz neue Erfahrung.

Gegen 15:30 Uhr brachten die Ski-Busse wieder alle  zurück zur Unterkunft, wo die Schülerinnen und Schüler selbst entschieden, ob sie sich bis zum Abendessen ausruhen wollten,  sich in Gruppen von mindestens 3 Personen zu einem Ausflug in die kleine Stadt aufmachen wollten oder sich im „Haus“ beschäftigen wollten. Das von der Familie Thurner betriebene Jugendhotel Ennshof, hatte seine Lokalität seit der letzten Saison um einen Loungebreich mit Tischfußball-Tischen  und zwei weitere Mehrzweckhallen erweitert, um das bisherige Angebot an Disco, Turnhalle, Tischtennisplatten  und bestehendem Mehrzweckraum auszubauen und eine unterirdische Verbindung vom Haupthaus zum Nebengebäude zu schaffen. Wir sind sehr dankbar, dass die FAG bereits seit 18 Jahren in den Genuss dieses freundlich-engagierten Familienbetriebes kommen kann. 

Ein Disco-Abend durfte zum Abschluss jeweils nicht fehlen, auch wenn er pünktlich beendet werden musste, damit am Vormittag des Abreisetages noch einmal in selbstgewählten Gruppen mit den Freunden und einer Ski-Lehrkraft am Hochbifhang Ski gefahren werden konnte, bevor das Ski-Equipment an der Unterkunft vom Ski-Verleih abgeholt wurde.

"Ein großer Dank geht  an unser  erfahrenes  Team an schulinternen und -externen  Skilehrerinnen und Skilehrern ( Diana Mathes, Michelle Schindler, Réné Hain, Olaf Jahn,  Roland Werner  und Ronja Barwich), die diese Fahrt zusätzlich zum Organisationsteam schon seit Jahren begleiten, sowie den Kolleginnen und Kollegen, die als zusätzliche Betreuer*innen die Fahrt  unterstützten (Adriana Larisch, Katharina Rieger, Matthias Hecht-Domes, Andreas Köhler) sowie allen,  die an der Schule in diesem Zeitraum die Stellung gehalten hatten. Ebenfalls danken wir dem Skigebiet Zauchensee, das uns erlaubte, ganze Pistenabschnitte zu sperren und methodisch-didaktisch aufzubereiten, um unseren großen Anfänger-Gruppen erfolgreich und sicher das Skifahren beizubringen. Wir hatten eine gute Zeit und freuen uns aufs nächste Jahr!", heißt es abschließend im Bericht aus der Schule.

skifreigensch ahz


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