Grundschule Aufenau: Wiedersehen nach 65 Jahren

Wächtersbach

Ein ganz besonderes Jubiläum führte kürzlich 14 ehemalige Schülerinnen und Schüler zurück an den Ort ihrer Kindheit: 65 Jahre nach ihrer Einschulung traf sich die Gruppe an der Grundschule Aufenau, um Erinnerungen aufleben zu lassen – und gleichzeitig einen Blick in die Gegenwart zu werfen.

Empfangen wurden die Damen und Herren von Schulleiterin Sabina Kern auf dem Schulhof. Nach einer herzlichen Begrüßung ging es in die 2018 errichtete Mensa, wo bei einem kleinen Umtrunk schnell eine vertraute und heitere Stimmung entstand. Schon hier wurde deutlich: Die Schule hat sich seit den 1960er-Jahren stark verändert.

Im Anschluss führte Kern die Gruppe durch sämtliche Räumlichkeiten. Besonders auffällig für die Jubilare war die bauliche Entwicklung: Gab es früher lediglich einen Altbau, so verfügt die Schule heute zusätzlich über einen modernen Neubau. Auch die Größe hat sich gewandelt – rund 100 Kinder besuchen mittlerweile die Schule, betreut und unterrichtet von einem deutlich gewachsenen Kollegium.

Während der Führung entwickelte sich ein reger Austausch. Die Gäste interessierten sich vor allem dafür, mit welchen Voraussetzungen Kinder heute eingeschult werden und wie das soziale Miteinander im Schulalltag aussieht. Auffällig waren für viele die Sauberkeit und die liebevolle, kindgerechte Einrichtung im gesamten Gebäude. Schulleiterin Kern erklärte, dass dies auf das Engagement aller Beteiligten zurückzuführen sei: „Hier bringt sich jeder mehr ein, als er eigentlich müsste.“ Gleichzeitig werde Wert darauf gelegt, dass auch die Kinder Verantwortung für ihren Lebensraum Schule übernehmen.

Große Neugier weckte zudem das Thema Digitalisierung. Die ehemaligen Schülerinnen und Schüler staunten über die technischen Möglichkeiten im Unterricht. Kern erklärte, dass trotz digitaler Angebote grundlegende Fähigkeiten weiterhin im Mittelpunkt stehen: „Es ist uns wichtig, dass die Kinder zunächst feinmotorisch sicher sind sowie gut lesen und schreiben können.“ Digitale Medien würden beispielsweise gezielt eingesetzt, um individuelles Lernen zu fördern.

Neben all den Neuerungen blieb auch viel Raum für Erinnerungen. Die Jubilare berichteten von ihrer eigenen Schulzeit – von strengen, aber auch von besonders einfühlsamen Lehrkräften, die sie nachhaltig geprägt hätten. Immer wieder wurde gelacht, und die gemeinsame Vergangenheit verband die Gruppe spürbar. Am Ende des Treffens stand ein einhelliges Fazit: Die Schule hat sich zwar verändert, doch ihr besonderer Charakter ist geblieben. Die Gäste erinnerten sich an eine schöne Schulzeit – und nahmen zugleich die Gewissheit mit, dass auch die Kinder von heute an der Grundschule Aufenau in einem Umfeld lernen, das von Herz, Wärme und großem Engagement geprägt ist.

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