Vierer-Meisterschaft wurde im „Sudden Death“ entschieden

Sport

Um die Vierermeisterschaft (Zweier Team) beim Golf-Club Spessart zu ermitteln, mussten noch zwei extra Löcher gespielt werden.

Sturmius Dehm Brennholz GmbH

vierer meistervierer meister1Die brutale englische Beschreibung „Sudden Death“ unterstreicht die zu erwartende Spannung; wer zuerst ein Loch gewinnt, ist Gesamtsieger. Sabine und Cristian Zipf, Handicap + 0,1 und – 2,4 kämpften mit Sebastian und Fabian Schröder, Handicap – 3,6 und – 4,6 drei Runden um den Titel. In der Runde 1 (Spielmodus Bestball) spielten beide Teams 36, in der 2. Runde (Auswahldrive) 38 Schläge. In der Runde 3 (Klassischer Vierer) trafen sie sich dann im Clubhaus nach den letzten 9 Loch mit gleichem Ergebnis wieder; mit 41 Schlägen. Spannender hätte es nicht inszeniert werden können.

Das Team Daniela Schusta und Kristine Lieder kämpften ebenfalls mit guten Ergebnissen. In jeder Runde lagen sie immer nur einen Schlag hinter den Führenden und eroberten mit ebenfalls 41 Punkten die Spitze der letzten Runde. Sie konnten aber letztlich im Kampf um den Gesamtsieg wegen des kleinen Rückstands aus den beiden vorangegangenen Runden nicht mehr eingreifen. Das erste zusätzliche Loch 1 (Weiherloch) beendeten Sabine und Christian Zipf und Sebastian und Fabian Schröder wieder schlaggleich in Par, und es musste weiter gespielt werden. Es ging auf den Abschlag 2 (Teufelsloch), das dann Sebastian und Fabian mit einem Par als Sieger beendeten.

Die Sonderwertung im Netto gewann das Team Patrick Küster und Ludger Bauer (102 Schläge) vor Peter Woitzik und Jürgen Meinhardt (107 Schläge). Es gab und gibt im Sport und in der Literatur viele berühmte Brüderpaare: Ottmar und Fritz Walter, Dieter und Uli Hoeneß, Heinrich und Thomas Mann, Wilhelm und Jacob Grimm. Letztere verlebten ihre Jugend in Steinau, wie Sebastian und Fabian Schröder. Geht da noch was? Wir wünschen es ihnen.


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