SVG-Triathletinnen: Gute Einstellung wird nicht belohnt

Sport

Am vergangenen Sonntag ging es früh morgens, um 6.20 Uhr für die Damen des SV Gelnhausen mit dem Mannschaftsbus sowie Fahrer und Betreuer, Klaus Thierolf, auf den Weg in den ca. 160 KM entfernten Kurort Bad Ems.

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Es stand der 3. Wettkampf in der Triathlon Regional Liga Mitte der Damen über die Sprint-Distanz (S 0,5 KM – Rad 23 KM – Lauf 5,2 KM) auf dem Plan. Beim Bad Emser Thermen Triathlon, der in den beiden letzten Jahren, aus organisatorischen Gründen aussetzen musste, waren ca. 700 Starter, auch auf der Mitteldistanz, auf der die rheinlandpfälzischen Meisterschaften ausgetragen wurden, am Start. Start der Mitteldistanz war ab 10 Uhr, der Start des Sprint-Rennens mit den Regional Liga Teams ab 11 Uhr geplant. Die SVG Damen-Mannschaft mit Eva Hamm, Julia Hündersen, Nina Vabic und Johanna Schenzielorz war durchweg gut aufgelegt. Sie entschieden sich sehr zeitig ohne Neopren- Schwimmanzug auf die 500 m Strecke in der Lahn zu gehen.

Aufgrund langsamer Mitteldistanz Schwimmer wurde der Start der Regionalliga Starter um 12 Minuten nach hinten verschoben. Die Startlinie war ca. 150- 200 Meter vom Wassereinstieg entfernt und eigentlich sollten alle die letzten beiden Schwimmer abwarten und erst dann ins Wasser gehen und zur Startlinie schwimmen. Diesen Hinweisen der Helfer folgte das Damen Team des SVG, die meisten anderen Starter setzten sich jedoch darüber hinweg und begaben sich eigenmächtig zur Startlinie. So kam es wie es kommen musste, als der Starter das Feld starten lies, obwohl noch einige Athleten ca. 100 Meter von der Startlinie entfernt waren und sofort dem gesamten Feld hinterher schwimmen mussten.

Diese Ungerechtigkeit nahm im weiteren Wettkampfgeschehen ihren Lauf. Als Nina Vabic ca. 1 Min hinter der schnellsten Schwimmerin Eva Hamm aus dem Wasser stürmte, musste sie Helm und Schuhe verstreut in der Wechselzone 1 zusammen suchen. Auch Julia Hündersen und Johanna Schenzilorz, die ebenfalls unter dem vermasselten Schwimmstart zu leiden hatten, fuhren wutentbrannt dem Feld hinterher. Trotz starker Rad- und Laufleistung von Nina Vabic, einem ordentlichem Radsplit aller Damen und einem guten Abschluss Lauf von Johanna, konnte das Gesamtergebnis nur noch unwesentlich verbessert werden und das Team erreichte in der Mannschaftswertung an diesem Tag nur den vorletzten Platz. Fazit: Nach diesem irregulären Start war bei diesem Wettkampf nicht mehr zu holen, auf ein Neues in Fritzlar am 15. September!

Die Einzelzeiten der Starterinnen können auf der SVG Homepage, Triathlon eingesehen werden (www.svgelnhausen.de/triathlon).

 


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