Verkehrsfreigabe für größtes Wetterauer Kreisstraßenprojekt

Wetterau

Mit einem Scherenschnitt haben Landrat Joachim Arnold und Bürgermeister Hans-Peter Seum das größte Kreisstraßenprojekt der letzten Jahre dem Verkehr übergeben.

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Zwischen den Niddaer Stadtteilen Wallernhausen und Fauerbach wurde die Kreisstraße nicht nur grundhaft erneuert, sondern auch von 4,50 Meter auf 6 Meter verbreitert. „Damit leisten wir ein erhebliches Stück mehr Sicherheit auf der Straße“, so Landrat Joachim Arnold. Am Donnerstag (22. Dezember 2016) hat Landrat Joachim Arnold gemeinsam mit Bürgermeister Hans-Peter Seum und Vertretern von Hessen Mobil die erneuerte Kreisstraße 202 für den Verkehr freigegeben. „Damit wurde der letzte Schritt für den Ausbau von drei Straßen in und um den Niddaer Stadtteil Fauerbach abgeschlossen“, sagte Landrat Joachim Arnold in einer Pressemitteilung.

Bereits im Jahre 2000 erfolgte der Ausbau der Kreisstraße 200 zwischen Schwickartshausen und Fauerbach. 2007 wurde die Kreisstraße 202 zwischen der Landesstraße 3185 und der Ortsdurchfahrt Fauerbach ausgebaut und im Folgejahr die weiterführende „Bürgerstraße“ in der Ortsdurchfahrt Fauerbach als Gemeinschaftsmaßnahme von Kreis und Stadt realisiert.

Der Ausbau der Kreisstraße 202 zwischen Wallernhausen und Fauerbach war dringend nötig, weil sich die Straße seit Jahren schon in einem sehr schlechten Zustand befand. Zudem war die Straße mit 4,5 Metern für den heutigen Verkehr zu schmal, dadurch kam es zu gefährlichen Begegnungen. Durch die Schwerverkehre mit Lkw, Bussen und Landwirtschaft im Begegnungsverkehr mussten zudem die Fahrbahnränder und die Bankette regelmäßig ausgebessert werden. „Jährlich haben wir dafür 35.000 Euro an Reparaturkosten einplanen müssen“, so Landrat Arnold. Aufgrund des schlechten Fahrbahnzustandes und der unzureichenden Fahrbahnbreite wurde die Höchstgeschwindigkeit auf der Straße vor Jahren schon auf 50 km/h beschränkt. Zeitweise war die Straße für den Motorradverkehr komplett gesperrt.

Mehr Sicherheit durch breitere Straße

Die jetzt eingeweihte erneuerte Kreisstraße 202 wird künftig eine Breite von sechs Metern haben mit einer anschließenden Bankettbreite von 1,5 Metern. Der Fahrbahnaufbau wird 70 Zentimeter gegenüber 40 Zentimeter bisher haben. Außerdem wurden mehrere Kurven entschärft oder beseitigt und die Steigungen durch die Neutrassierung gemindert. „Damit erhöhen wir nicht nur die Verkehrssicherheit, sondern auch die Standsicherheit der ganzen Straße“, unterstreicht Landrat Joachim Arnold die Verbesserungen, die mit dem Straßenausbau erreicht wurden. Zusammen mit der Straßenerneuerung wurden auch die Gehwege im Niddaer Stadtteil Fauerbach erneuert beziehungsweise neu hergestellt. Dabei wurde auch ein barrierefreier Übergang von der einen zur anderen Gehwegseite für gehbehinderte Personen errichtet.

Fast eine Million weniger ausgegeben als geplant

Die derzeit absehbaren Baukosten der Gesamtmaßnahme belaufen sich auf insgesamt rund 3,0 Mio. Euro. „Damit liegen wir deutlich unter den geschätzten Baukosten von 3,9 Mio. Euro“, zeigt sich Landrat Arnold erfreut. Von den Baukosten entfallen rund 2,9 Mio. Euro auf den Wetteraukreis und 100.000 Euro auf die Stadt Nidda. „Aus Mitteln des Landesprogramms „Kommunaler Straßenbau“ erhalten wir eine Förderung in Höhe von 65 Prozent. Unser Eigenanteil liegt somit bei knapp einer Mio. Euro“, so Landrat Arnold.

Arbeiten pünktlich abgeschlossen

Vor einem Jahr, beim ersten Spatenstich für den Ausbau der Kreisstraße 202, kündigte Landrat Arnold an, dass die Arbeiten bis zum Dezember 2016 abgeschlossen sein werden. „Ich bin froh, dass wir das auch rechtzeitig geschafft haben und danke bei dieser Gelegenheit allen, die zur Realisierung der Baumaßnahme beigetragen haben, das waren nicht zuletzt Grundstückseigentümer, die Flächen für den Ausbau abgegeben haben. Zum Glück konnten wir ein gutes Einvernehmen mit allen Beteiligten erreichen. Hätte sich nur einer geweigert, hätten die Bauarbeiten leicht um 1 ½ Jahre verzögert werden können“, so abschließen Landrat Arnold.

FotoBildunterschrift: Landrat Joachim Arnold, Bürgermeister Hans-Peter Seum, Ersten Stadtrat Raimund Becker und Vertreter von Stadt und Hessen Mobil bei der Verkehrsfreigabe der grundhafterneuerten Kreisstraße 202 zwischen den Niddaer Stadtteilen Wallernhausen und Fauerbach.


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