Am Mittag des 18. Februar zeigte ein 19-Jähriger aus dem Landkreis Birkenfeld bei der Polizeistation in Friedberg eine Verkehrsunfallflucht zu seinem Nachteil an.
Am Mittag des 18. Februar zeigte ein 19-Jähriger aus dem Landkreis Birkenfeld bei der Polizeistation in Friedberg eine Verkehrsunfallflucht zu seinem Nachteil an.
Irgendwo auf der Autobahn 66 im Main-Taunus-Kreis soll ein PKW seitlich mit seinem Dodge zusammenstoßen und anschließend einfach weiter gefahren sein. Dabei entstand ein Schaden von etwa 6000 Euro an seinem PKW.
Was der 19-Jährige nicht ahnte: Die Zusammenarbeit zwischen den verschiedensten Polizeistationen funktioniert gut. So erreichte die Polizeistation Friedberg kurz nach der Unfallanzeige der Anruf der Kollegen von der Polizeiautobahnstation Mittelhessen. Die Kollegen berichteten ebenfalls von einer Unfallflucht, die sich auf der Autobahn 5 zwischen dem Bad Homburger Kreuz und der Anschlussstelle Friedberg zugetragen habe. Zeugen berichteten von einem Dodge, dessen Fahrer zunächst rechts überholte, dann seitlich mit einem Mercedes kollidierte, welcher anschließend mit der Betongleitwand zusammenstieß. Der Fahrer des Dodge flüchtete anschließend von der Unfallstelle, das Kennzeichen des PKW konnte jedoch von Zeugen abgelesen werden.
Bei eben diesem nach der Unfallflucht auf der A 5 gesuchten Dodge handelte es sich um den angeblich bei der Unfallflucht auf der A66 beschädigten. Nun ermittelt die Polizei nicht nur wegen des Unerlaubten Entfernens vom Unfallort gegen den 19-Jährigen, sondern auch wegen des Verdachtes des Vortäuschens einer Straftat.
Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de