Verbesserungen im Nahverkehr angemahnt

Wetterau

In zwei Schreiben an die Deutsche Bahn und den Rhein-Main-Verkehrsverbund hat Landrat Jan Weckler Verbesserungen im Bahnverkehr angemahnt.

Hanau News

„Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit der Bahn, insbesondere auf der Main-Weser-Strecke, geben seit langem immer Anlass zur Klage“, schreibt Weckler und ergänzt, dass viele Anschlussreisende am zentralen Wetterauer Bahnhof in Friedberg schon bei kleineren Verspätungen Anschlussverluste mit Fahrzeitverlängerungen von 30 Minuten, manchmal auch 60 Minuten haben.

„Uns ist bewusst, dass während der mehrjährigen Bauphasen für den viergleisigen Ausbau der Main-Weser-Bahn, zunächst nach Bad Vilbel und schließlich nach Friedberg, mit Einschränkungen zu rechnen ist, erwarten aber zugleich, dass diese Bauphasen soweit wie möglich in den Ferien stattfinden“, so Weckler.

Anspruch der Pendler

Aber auch in diesen Zeiten haben die Fahrgäste, insbesondere die Pendler, den Anspruch auf eine verlässliche und zumutbare Beförderung. Geringe Platzkapazitäten, deutliche Verspätungen und unzuverlässige Informationen im Störungsfall werden regelmäßig bemängelt. Nach den Vorkommnissen in den Osterferien „möchte ich mich ausdrücklich dafür einsetzen, dass diese Verhältnisse sich nicht wiederholen“, so Weckler weiter.

Der Wetterauer Landrat fordert die Bereitstellung maximaler Kapazitäten, eine zielgerichtete Kommunikation und Information der Fahrgäste, insbesondere im Störungsfall, und ein verbessertes Störungsmanagement im Falle von Verspätungen und Kapazitätsproblemen. „Nur wenn es RMV und Bahn gemeinsam schaffen, die Fahrgäste jederzeit verlässlich zu informieren und die Bemühungen um stabile Verbindungen beim verbleibenden Fahrangebot bestmöglich erfolgen, wird sich das Verständnis für die Notwendigkeit verkehrlicher Einschränkungen bei den Fahrgästen einstellen.“

Bahn will Verkehrsangebot möglichst stabil abwickeln

Der Wetteraukreis beteilige sich aus Überzeugung finanziell mit erheblichen Mitteln an dem Streckenausbau. Weil dieser sich über mehrere Jahre hinwegzieht, bittet Weckler um ein besonderes Engagement aller Verantwortlichen, um keinen langfristen Unmut aufkommen zu lassen.

In einem von beiden Geschäftsführern des RMV, Prof. Knut Ringat und Dr. André Kavai, unterzeichneten Schreiben, erklärten beide Geschäftsführer, die DB Regio habe Maßnahmen getroffen, um das unvermeidbare auszudünnende Verkehrsangebot möglichst stabil abzuwickeln. Dabei kommen auf der Strecke zwischen Frankfurt Hauptbahnhof und Kassel Hauptbahnhof über Friedberg erweiterte Kapazitäten mit sieben Doppelstockwagen im Zwei-Stunden-Takt zum Einsatz. In der morgendlichen und abendlichen Hauptverkehrszeit sind zwischen Gießen und Frankfurt weitere Züge mit jeweils sechs Doppelstockwagen geplant. Schließlich werden Umleitungen zwischen Frankfurt und Friedberg über Hanau geplant.

DB Regio hat in Abstimmung mit DB Netz und DB Station&Service zugesichert, dass die Fahrgäste diesmal über Störungen oder Beeinträchtigungen während der Baumaßnahme schnellstmöglich durch die verschiedenen Online-Auskünfte sowie Anzeigen vor Ort informiert und mögliche Alternativen aufgezeigt werden. „Ich hoffe, dass diese Ankündigung im Sinne unserer Pendler, die den ÖPNV nutzen, tatsächlich in die Tat umgesetzt wird“, so Landrat Jan Weckler.


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