Zwei Zeuginnen beobachteten am Dienstagabend verdächtige Szenen in einer Tankstelle in Nieder-Wöllstadt und reagierten vorbildlich.
Dank ihnen konnten zwei Tatverdächtige noch bei Tatausführung festgenommen werden.
Schräg gegenüber einer Tankstelle in der Frankfurter Straße standen zwei Frauen am Dienstagabend, als sie gegen 21.50 Uhr an der Tankstelle etwas Verdächtiges wahrnahmen. Vor der Tankstelle stand ein maskierter Mann, ein weiterer hielt sich im Verkaufsraum auf und versuchte offenbar die Kasse zu öffnen. Sofort wählten die Frauen den Notruf der Polizei und informierten die Polizisten über ihre Beobachtung. Während die Streifen der Polizei auf der Anfahrt waren, schilderten die Zeuginnen aus sicherer Entfernung was sie rund um die Tankstelle beobachten konnten. In einem Auto sitzend wurden sie dabei von den beiden Tätern nicht wahrgenommen, die weiter versuchten an das Bargeld aus der Kasse zu kommen. Die Tankstellenmitarbeiterin hatten sie mit einer Waffe bedroht und sie im Büro der Tankstelle eingesperrt, wie sich später herausstellte.
Die Polizei konnte dank der Zeugenbeobachtung die beiden Tatverdächtigen noch in der Tankstelle festnehmen, mit Unterstützung eines Diensthundes. Die Tankstellenmitarbeiterin blieb unverletzt. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um einen 19-jährigen Afghanen, der in Altenstadt wohnhaft ist, und um einen 23-jährigen Pakistaner, der in Büdingen wohnhaft ist. Ihnen wird schwerer Raub vorgeworfen. Vermutlich werden beide Tatverdächtigen heute einem Haftrichter vorgeführt, der über die Anordnung einer Untersuchungshaft entscheiden wird.
Beide Zeuginnen verdienen großen Dank für ihre schnelle Reaktion und ihr Engagement.
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