Niddatal: Eichenbestand befallen

Wetterau
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Am Eichenbestand entlang der L 3187 zwischen Niddatal-Assenheim und dem Abzweig zur L 3351 wurde der Befall durch den Eichenprozessionsspinner festgestellt.

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Aufgrund dessen erfolgen an den betroffenen Bäumen im Zeitraum zwischen dem 25.06.2019 und voraussichtlich 03.07.2019 geeignete Bekämpfungsmaßnahmen. Während dieser Zeit wird auf dem betroffenen Landesstraßenabschnitt eine halbseitige Sperrung mit Ampelregelung eingerichtet. Dementsprechende Bekämpfungsmaßnahmen werden darüber hinaus auch jeweils an einem Tag entlang folgender Landes- bzw. Kreisstraßenabschnitte durchgeführt:

- L 3135 am Ortsausgang von Rockenberg in Fahrtrichtung Münzenberg
- K 24 zwischen der Einmündung Pfingstweide und Friedberg
- K 171 am Ortseingang von Friedberg-Bauernheim aus Richtung Fauerbach kommend

Der Eichenprozessionsspinner hat sich deutschlandweit in den letzten Jahren stark vermehrt. Die Brennhaare dieser Schmetterlingsart verursachen bei Mensch und Tier eine juckende Reaktion der Haut. In Einzelfällen kann dies sogar zu schweren, allergischen Reaktionen und somit zu erheblichen gesundheitlichen Gefahren führen. Darüber hinaus verursacht der Eichenprozessionsspinner starke Schäden am Baumbestand. Eine Bekämpfung ist daher zwingend erforderlich, insbesondere an öffentlichen bzw. stark frequentierten Stellen. Zu Frühjahrsbeginn besteht die Möglichkeit, die Raupen zu bekämpfen, bevor sich die gefährlichen Brennhaare ausbilden. Durch den Einsatz biologischer Produkte, wie beispielsweise ein auf die Raupen selektiv und lokal wirkendes Bakterium, sind Auswirkungen auf andere Lebewesen daher nicht zu erwarten.

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