Bis zum 1. März sind die Wetterauer Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aufgefordert, ihre Förderanträge für den Ausbau an Betreuungsplätzen beim Wetteraukreis einzureichen.
Die Kommunen arbeiten kontinuierlich daran, mehr Betreuungsplätze für die unter Dreijährigen zu schaffen. Ihre Planungen und den Förderantrag reichen sie beim Wetteraukreis ein, der sie prüft und in einem Gesamtantrag an das Regierungspräsidium Kassel weiterreicht. So meldete Sozialdezernent Betschel-Pflügel im Dezember den dem Kreis übermittelten Förderbedarf für die Jahre 2013 und 2014 nach Kassel. 3,6 Millionen Euro für insgesamt 361 weitere Betreuungsplätze.
Zweimal im Jahr haben die Kommunen Gelegenheit, diesen vorab gemeldeten Bedarf zu konkretisieren und in Anträge zu gießen. Der erste Antragslauf ging vergangene Woche zu Ende. „Er beinhaltet Anträge auf Fördermittel in Höhe von rund einer Million Euro“, erläutert Betschel-Pflügel. Mit diesen Fördermitteln können Betreuungsplätze für 137 Kinder neu geschaffen werden.
Betschel-Pflügel geht davon aus, dass sie Ende Februar genehmigt sein werden. Spätestens ab Ende Mai sollten die Vorhaben in die Tat umgesetzt werden, „denn es ist verbindlich festgelegt, dass die Investitionen in jedem Fall bis Ende 2014 abzuschließen sind der Bau innerhalb von drei Monaten nach dem Bescheid aus Kassel begonnen sein muss“, erläutert der Sozialdezernent.
Anträge bis 1. März einreichen
Um beim zweiten Antragslauf für 2013 dabei zu sein, sollten die Kommunen ihre Anträge bis zum 1. März mit den notwendigen Anlagen und Unterlagen beim Fachbereich Jugend, Familie und Soziales einreichen. Sofern der Ausbau der Betreuungsplätze in der jeweiligen Kommune noch nicht abgeschlossen ist, appelliert der Dezernent, die bereits geplanten Investitionsmaßnahmen zu forcieren und zu konkretisieren, um rechtzeitig in den Genuss von Fördermitteln zu kommen: „Nur so können wir gemeinsam das Ausbauziel von Betreuungsplätzen für durchschnittlich 39 Prozent der Kinder im Wetteraukreis erreichen.“
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