„Europäische Schule RheinMain ist eine Erfolgsgeschichte“

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Der FDP-Landtagsvizepräsident und Sozialdezernent der Stadt Bad Vilbel, Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn, hat zusammen mit dem Fachbereichsleiter des Sozialamts Bad Vilbel, Jörg Heinz, den Kindergarten der Europäischen Schule RheinMain (ESRM) in Bad Vilbel-Dortelweil besucht und das Gespräch mit dem Schulleiter Tom Zijlstra gesucht.

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Die Europäische Schule Rhein-Main begann ihren Schulbetrieb in der Quellenstadt im Jahr 2012 mit 400 Schülerinnen und Schülern. Heute besuchen die Schule über 1600 Schülerinnen und Schüler aus über 50 Nationen. Seit 2014 hat der schuleigene Kindergarten seine Pforten geöffnet. In drei Gruppen bis zu 25 Kindern werden vier- bis fünfjährige nach dem Lehrplan für Früherziehung der Europäischen Schulen betreut. Der Kindergarten besteht aus zwei Sprachabteilungen: Zwei der drei Gruppen sind deutschsprachige Gruppen, in einer gilt ausschließlich die englische Sprache 

„Wir wollen immer die Besten sein. In unserem Kindergarten sollen Kompetenzen für die Zukunft gelehrt werden, insbesondere durch altersgemäßes Arbeiten in Form von spielerischem Lernen“, sagte der Schuldirektor Tom Zijlstra zu den Gästen. Jede Gruppe werde von einem Grundschullehrer und von einem Erzieher betreut. Das Ziel der frühkindlichen Bildung an der Privatschule sei es unter anderem, die Kinder auf ein glückliches, gesundes, verantwortungsbewusstes und erfolgreiches Leben vorzubereiten. Für Kindergartenkinder, die die Gruppensprache nicht beherrschen, biete die Schule einen gesonderten Sprachunterricht an.

Auf die Nachfrage des Freidemokraten Hahns, wie man im Kindergarten den Lockdown im Zuge der Corona-Pandemie bewältigt habe, erklärte der Schulleiter: „Wir konnten auch im Kindergarten, wenn auch in einem geringen Umfang, mit den Kindern arbeiten. Hierfür haben wir digitale Methoden angewandt und uns mit den Kindern via Livestream in der virtuellen Welt getroffen“. Anschließend zeigte Zijlstra Hahn und dem für die städtischen Kindergärten zuständigen Abteilungsleiter der Stadt Bad Vilbel, Jörg Heinz, die Räumlichkeiten des Kindergartens. Die großzügig geschnittenen Gruppenräume verfügen jeweils über ein eigenes Smartboard und über eine eigene Terrasse. Zudem gibt es Ruhebereiche und spezielle Räumlichkeiten für unterstützungsbedürftige Kinder.

„Die Europäische Schule RheinMain ist eine Erfolgsgeschichte. Junge Menschen aus verschiedensten Nationen erhalten in der ESRM eine besondere Ausbildung, egal ob im Kindergarten oder in der Schule“, so der ehemalige Europaminister Hahn, der schon in der Gründungsphase die Schule unterstützte. Der FDP-Politiker, der als Sozialamtsdezernent für die städtischen Kindergärten in der Quellenstadt politisch verantwortlich ist, fügte hinzu: „Der Kindergarten und die Europäische Schule im Allgemeinen dürfen keinesfalls als Konkurrenz zu den städtischen Kindergärten und den staatlichen Schulen angesehen werden. Zum einen werden jährlich circa 25 heimische Kinder betreut und entlasten damit unsere städtischen Einrichtungen, außerdem tauschen wir uns regelmäßig miteinander aus, um voneinander zu lernen und um noch besser zu werden.“ Verschweigen dürfe man auch nicht, dass auch die ESRM, ähnlich wie kirchliche und freie Träger, für die heimischen Kinder städtische Zuschüsse erhalte.

Foto (von links): Jörg Heinz, Tom Zijlstra und Jörg-Uwe Hahn.

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