Verfolgungsfahrt auf der Autobahn führt zur Festnahme

Wetterau

Offensichtlich mehrere Serien an Sachbeschädigungen, Diebstählen und anderen Straftaten haben Beamte der Polizeistation Büdingen und des Polizeipostens in Nidda aufgeklärt.

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Für die über 50 Straftaten sollen hauptsächlich ein 18 - Jähriger aus Büdingen und ein 20 - Jähriger aus Nidda in Frage kommen. Beide Personen waren am späten Freitagabend nach einer Verfolgungsfahrt auf der A 3 in Bayern festgenommen worden. Wie in mehreren Pressemeldungen berichtet wurde, begann die "Serie", die durch das "Duo" begangen worden sein soll, bereits Anfang Februar.

In der Nacht zum 02. Februar und anschließend in der Nacht zum 06. Februar kam es zu etwa 20 Sachbeschädigungen an geparkten PKW in Ranstadt. Zeugen hatten berichtet, dass die Täter aus einem Auto heraus mit einem Gegenstand gegen die geparkten Fahrzeuge schlugen. Am Faschingsdienstag kam es dann erneut zu einer ähnlich hohen Anzahl von beschädigten PKW. Diesmal waren die Vandalen in Lindheim unterwegs. Knapp zwei Tage danach wurden in Büches und in Bleichenbach zwei fest installierte "Blitzer" beschädigt. Aufgrund der Begehungsweise war damit zu rechnen, dass es sich dabei um dieselben Täter handelt.

Im Laufe des letzten Freitags kam es dann in Büdingen zu einigen weiteren Sachbeschädigungen. Traten die Vandalen in den ersten Fällen in Ranstadt und in Lindheim nur nachts auf, so fuhren sie diesmal am helllichten Tag durch Büdingen und beschädigten, ebenfalls aus dem Auto heraus, mehrere geparkte PKW. Dabei fuhren die Täter sogar an zwei PKW vorbei, in denen sich noch Insassen befanden. In einem dieser beschädigten Fahrzeuge befanden sich städtische Angestellte, die in der Industriestraße zur Absicherung einer Arbeitsstelle eingesetzt waren. Die Zeugen konnten sich noch das Kennzeichen des wegfahrenden Toyota Yaris notieren.

Im Zuge der Ermittlungen, die Ende letzter Woche durchgeführt wurden, stellte es sich heraus, dass das Kennzeichen an dem Klein - PKW, das von den städtischen Mitarbeitern abgelesen wurde, einige Tage zuvor in Gründau entwendet wurde.

Der entscheidende Hinweis ging dann am Freitagabend durch eine aufmerksame Zeugin bei der Polizei in Büdingen ein. Sie hatte den verdächtigen Toyota mit dem Kennzeichen aus dem Main-Kinzig-Kreis in der Büdinger Innenstadt beobachtet. Die Beamten stellten bei der Überprüfung fest, dass es sich dabei genau um das Kennzeichen handelt, dass die städtischen Mitarbeiter am gleichen Morgen nach der Sachbeschädigung in der Industriestraße abgelesen hatten.

Ein Streifenwagen konnte das gesuchte Fahrzeug in der Berliner Straße aufnehmen. Der Fahrer des PKW gab jedoch Gas, als er angehalten werden sollte und fuhr bei Rot über eine Ampel. Dabei stellten die Beamten fest, dass sich an dem Fahrzeug zwei unterschiedliche Kennzeichen aus dem benachbarten Main - Kinzig - Kreis befanden. Beide Kennzeichen waren zur Fahndung ausgeschrieben und wenige Tage zuvor entwendet worden.

Die anschließende Verfolgungsfahrt setzte sich dann über die A 45 in Richtung Hanau fort. Dabei war der Toyota auf schneebedeckter Fahrbahn mit etwa 170 km/h unterwegs. Die Fahrt ging dann weiter auf der A 3 in Richtung Würzburg. Mehrere Streifenwagen hatten die Verfolgung aufgenommen. Kurz vor Weibersbrunn konnte das Fahrzeug angehalten werden. In dem Auto befanden sich fünf Personen. Alle Personen wurden vorläufig festgenommen und wieder nach Hessen zurückgebracht. Es handelt sich um zwei 18 - Jährige aus Büdingen, eine 17 - Jährige aus Ortenberg, einen 20 - Jährigen aus Nidda und einen 25 - Jährigen aus Büdingen. In den Ermittlungen stellte es sich schnell heraus, dass sich darunter offensichtlich auch die beiden Hauptverdächtigen zu den bereist genannten Sachbeschädigungen und anderen Straftaten befinden. Die beiden polizeibekannten Personen räumten in ihren Vernehmungen auch größtenteils die Straftaten ein. Alle fünf Personen wurden nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Offensichtlich haben die beiden Tatverdächtigen auch mehrere Leergutdiebstähle in Nidda, Ortenberg und Büdingen begangen. Auch andere Sachbeschädigungen an Arbeitsmaschinen in Ranstadt und an einem PKW in Konradsdorf dürften auf das Konto dieser Verdächtigen gehen. Derzeit dauern die Ermittlungen noch an. Die Polizei sucht weiterhin Zeugen der genannten Straftaten. Möglichweise gibt es noch Geschädigte, die die begangenen Sachbeschädigungen an ihren PKW noch nicht angezeigt haben. Hinweise dazu erbittet die Polizeistation in Büdingen, Rufnummer 06042 - 96480, oder beim Polizeiposten in Nidda, Tel. 06043 - 984707.


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