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Die FWG-Vorsitzende und Stadtverordnete Sabine Dönges beschreibt mit diesen Worten einen Antrag ihrer Fraktion zur nächsten Stadtverordnetenversammlung. Der Antrag befasst sich mit der Schulkinder- und Hortbetreuung in Büdingen. Für die Freien Wähler stehen der Wetteraukreis und die Stadt Büdingen gemeinsam in der Verantwortung, ein besseres Raumangebot für die Stadtschule und die Hortbetreuung zu schaffen. Im Rahmen von zwei Anfragen im März 2019 und im Januar 2020 hatte die FWG Büdingen bereits auf die besondere Raum- und Kapazitätsentwicklungen zur Hortbetreuung in der Großgemeinde Büdingen aufmerksam gemacht. „Eine langfristige Bedarfs- und Entwicklungsplanung zur Hortbetreuung in der Großgemeinde ist für uns unerlässlich und muss die jeweiligen Ganztagesprogramme der Grundschulen berücksichtigen. Aus unserer Sicht gibt es insbesondere im Bereich der Stadtschule Büdingen einen Mangel an Betreuungsplätzen für Grundschüler. Es mangelt an Platz und einer gemeinsam abgestimmten Regelung zwischen Wetteraukreis und der Stadt Büdingen. Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten werden hin und hergeschoben, aber dieser Umstand schafft keine vernünftigen Lösungen.“

Dabei sei hervorzuheben, dass die Stadt Büdingen in den vergangenen Jahren bemüht war, verschiedene Angebote zur Schulkinderbetreuung zu schaffen. „Dies sollte nicht verschwiegen werden“, so Sabine Dönges. Hortbetreuung und Schulkinder-Kurzzeitbetreuung befinden sich im ehemaligen Gymnasium bzw. Familienzentrum. „Beide Lösungen sind natürlich besser als nichts, aber im Hinblick auf den Standort und die Anzahl der Plätze bedarf es neuer Überlegungen. Für berufstätige Eltern ist die Sicherstellung der Betreuung ihrer Kinder Grundvoraussetzung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Ist die Nachmittagsbetreuung in Kindertageskrippen und Kindertagesstätten noch sichergestellt, stellt der Übergang vom Kindergarten zur Grundschule viele Familien in der Kernstadt vor das Problem der fehlenden Nachmittagsbetreuung für ihre Kinder. Sie stehen vor dem Dilemma im Ernstfall ihren Job aufgeben oder gar umziehen zu müssen. Büdingen wächst, wodurch auch die Zahl der Kinder in der Stadt weiter zunehmen wird. Mit dem Neubaugebiet in der ehemaligen Kaserne und dem Zuzug nach Büdingen wird dieser Bedarf immer größer werden. Hinzu kommt der angekündigte Rechtsanspruch auf einen Hortbetreuungsplatz ab dem Jahr 2025. Auch die knappe Raumsituation in der Stadtschule Büdingen ist bekannt. Aus unserer Sicht müssen Stadt und Wetteraukreis eine gemeinsame Gesamtlösung anstreben.“

Besonders wichtig ist der FWG, dass auch die Stadtschule mit ihren Konzepten und Vorstellungen eingebunden wird. Ganztagesschule und Hortbetreuung seien eng verknüpft und pädagogisch ganzheitlich zu betrachten. „Uns ist natürlich bewusst, dass es keine schnelle Lösung geben wird, aber wir finden es muss jetzt endlich gemeinsame und vor allem verbindliche Gespräche geben. Der Wetteraukreis und die Stadt Büdingen sollten unverzüglich gemeinsam tätig werden. Ganztagesschule und Hortbetreuung werden für die Großgemeinde, den Wohn- und Wirtschaftsstandort immer wichtiger werden“, ergänzt FWG-Fraktionsvorsitzender Ulrich Majunke. Dies gelte auch für die anderen Grundschulstandorte in den Stadtteilen Wolf, Vonhausen und Düdelsheim. „Aktuell bestehe der größte Engpass allerdings in der Kernstadt, was nicht bedeutet, dass man in Absprache mit den jeweiligen Schulen und den Betreuungsvereinen die dortige ebenso bedeutungsvolle Situation aus den Augen verlieren darf.“

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