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Viele Bürger, Vereine und Firmen sind dem Aufruf gefolgt, so dass mehr als 6000€ zusammen gekommen sind. „Ihnen allen gilt unser herzlicher Dank“, freut sich Sabine Kraft-Marhenke, die die Initiative gemeinsam mit weiteren Mitgliedern der FWG betreut hat. Grund für die Initiative ist das dramatische Waldsterben, welches auch vor dem Wald der Stadt Büdingen nicht halt macht. Anlässlich eines Ortstermins konnten sich nun Bürgermeister Erich Spamer, Stadtverordnetenvorsteher Reiner Marhenke und die stv. Fraktionsvorsitzende Sabine Kraft-Marhenke, im Beisein von Regina Schulz, die bei der Stadt Büdingen für den Forst zuständig ist, ein Bild von den begonnen Wiederaufforstungen machen. Revierförster Clemens Fischer und Forstanwärter Martin Walter erläuterten die in die Wege geleiteten Aufforstungen im Büdinger Wald bei Vonhausen. Auf einer Fläche von 1,5 Hektar wurden insgesamt 6000 Lärchen,-Eichen und Kiefersetzlinge gepflanzt. Um das Anwachsen zu sichern, musste die gesamte Fläche eingezäunt werden. Wichtig sind auch die Mäharbeiten, die zweimal jährlich erfolgen müssen, um das Unkraut niedrig zu halten.

Auf Nachfrage erläuterte Clemens Fischer die Dramatik der Lage. Im Büdinger Wald müssen ca. 20 Hektar geschädigter Wald wieder aufgeforstet werden. Um diese Herkulesaufgabe zu stemmen, zieht eine Baumschule heute schon Bäumchen auf. Zusätzlich wurden in der Nähe des Freibades von Kindern gesammelte regionale Eicheln in die Erde gebracht, die ebenfalls der Wiederaufforstung zugute kommen. Die Betrachtungsweisen des Forstes ändern sich durch die Waldschäden immens, so dass Förster Clemens Fischer von einem Jahrhundertprojekt spricht.

Da ist es selbstredend, dass die bisherigen Spenden sehr gut angelegt sind. Selbstverständlich sind weitere Spenden für den Büdinger Wald immer wünschenswert.

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