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Auch in der Großgemeinde Büdingen müssen jedes Jahr viele Tonnen des illegal entsorgten Mülls auf Kosten der Allgemeinheit entsorgt werden. Entlang entlegener Straßen oder Feldwege, im Bereich von Glascontainern oder auch im Bereich des Parkplatzes Vonhäuser Höhe wird mittlerweile völlig schamlos der eigene Abfall entsorgt. Im Wochentakt müssen teilweise Müllberge an den Abfallcontainern entfernt werden. Die FWG Büdingen erneuert deshalb ihre Forderungen nach einem Maßnahmenpaket aus verstärkten Kontrollen, Aufklärung und Informationen für die Bürger. Auch eine bessere Beleuchtung verschiedener Bereiche in der Innenstadt wird vorgeschlagen. Im Kern möchten die Freien Wähler allerdings eine bessere und wirksame Täterermittlung erreichen.

Auffällig sei immer wieder: „Die ohnehin wenigen, die erwischt werden, zeigten kaum Unrechtsbewusstsein. Daher sollte eine Überwachung mit einer Infokampagne kombiniert werden, aber wenn wir eine Verbesserung erreichen wollen, benötigt es vor allem wirksame und regelmäßige Kontrollen. Gibt es diese Kontrolle nicht, wird es immer so weiter gehen“, erläutert der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Thomas Appel die Initiative der FWG Büdingen. „Die Verursacher müssen auf frischer Tat erwischt werden.“ Kontrollen in den Abend – und Nachtstunden könnten allerdings nur mit einer besseren personellen Ausstattung umgesetzt werden. Diesen Aufwand könne das Büdinger Ordnungsamt mit dem aktuellen Personalbestand nicht wirkungsvoll erfüllen. „Eine Videoüberwachung ist rechtlich leider nicht möglich. Deshalb schlagen wir vor, den Einsatz eines privaten Sicherheitsunternehmens zu prüfen.“ Eine entsprechende Initiative werde man zu den Haushaltsberatungen im Januar einbringen „Es gibt im Stadtgebiet und in den Stadtteilen zahlreiche Orte, die wiederkehrend zur illegalen Müllentsorgung genutzt werden. Wer seinen Müll bei Nacht und Nebel irgendwo abkippt, für den muss jetzt endlich das Risiko merklich steigen, auch tatsächlich erwischt zu werden. Diese Überwachung sollte – in Absprache mit Hessen Mobil - auch auf den Parkplatz „Vonhäuser Höhe“ erweitert werden.“

Einen weiteren Ansatz sieht die FWG Büdingen in einer besseren Beleuchtung des Parkplatzes bzw. weiterer Lichtpunkte entlang der Ladestraße, der ehemaligen Panzerverladerampe oder Glascontainern in der Innenstadt. „Meist wird der Müll im Schutz der Dunkelheit abgeladen.“ Eine bessere Beleuchtung dieser dunklen Ecken mache die Handlungen sichtbarer, das Risiko steige, erwischt zu werden. „Parallel wird es darum gehen, die Bürger noch besser und umfangreicher aufzuklären. Hierzu startet der Ortsbeirat Büdingen aktuell gerade eine Kampagne, die auf die Großgemeinde Büdingen erweitert werden könnte. Geplant ist eine Zusammenarbeit mit dem Verein Clean-Up Network, der sich mit vielen Ideen, intensiver Öffentlichkeitsarbeit, pädagogischen Projekten und Netzwerkarbeit intensiv dem komplexen Thema Müll, Wasserverschmutzung und Umweltschutz widmet.“

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