Veterinäramt hat im Fall „Maedi“ unmittelbar reagiert

Wetterau

„Das Veterinäramt hat unverzüglich reagiert, nachdem es über den angeblichen Aufenthalt eines nicht artgerecht gehalten Elefanten informiert wurde“, stellte Landrat Joachim Arnold klar, nachdem er vom Tod der Elefantenkuh Maedi in Estland erfuhr.

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„Am 8. Mai 2013 wurde ich von Staatssekretär Weinmeister über die Angelegenheit informiert“, sagt Landrat Arnold. Telefonische Rücksprachen am gleichen Tag mit den vermutlichen Besitzern ergaben, dass beide von der über 40 Jahre alten Elefantenkuh ‚Maedi’ oder einem anderen Elefanten keine Kenntnis haben. Auch der auf Elefanten spezialisierte praktische Tierarzt, der die Tiere der in Frage kommenden Zirkusinhaber medizinisch betreut, erklärte, dass sich kein zusätzlicher Elefant auf dem Gelände des Zirkusunternehmens befindet.

„Eine noch ebenfalls am gleichen Tag durch eine Tierärztin und einen Tiergesundheitsaufseher des Veterinäramtes erfolgte Überprüfung vor Ort bestätigte diese Angaben“, so verdeutlicht Landrat Arnold das sofortige Tätigwerden der Kreisverwaltung. Diese Ergebnisse wurden dann auch umgehend telefonisch dem zuständigen Ministerium mitgeteilt. Dort lag bereits ein gleich lautender Sachstand vor. „Von daher bin ich sehr verwundert über die Stellungnahme der Ministerin Puttrich zum aktuellen Fall, in der sie wieder einmal so tut als sei sie nicht beteiligt und sei auch nicht über den Sachstand informiert. Das kann nur mit ihrem bekannt natürlichen Reflex zu tun haben, wegducken und prinzipiell an nichts schuld sein“, so das Fazit Landrat Arnold zum Verhalten der Ministerin.

„Ich bedaure den Tod des Tieres sehr und werde die Vorgänge noch einmal überprüfen lassen. Richtig ist, dass sich das Tier nicht im Wetteraukreis aufhielt und somit auch keine Zuständigkeit des Wetteraukreises bestand. Jedoch sind wir daran interessiert aufzuklären, wer tatsächlicher Besitzer von ‚Maedi’ ist und wer über den Aufenthaltsort informiert war. Sollte meine Behörde nicht wahrheitsgemäß unterrichtet worden sein, wird dies Konsequenzen haben“, stellt Landrat Arnold seine Entschlossenheit dar, dem Fall nach zu gehen.


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