Zahl der Flüchtlinge nimmt zu: Wetteraukreis sucht Unterkünfte

Wetterau

Derzeit leben im Wetteraukreis knapp 800 Flüchtlinge. Für sie eine menschenwürdige Unterkunft bereitzustellen, ist Aufgabe von Städten, Gemeinden und des Kreises.

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„In der Vergangenheit haben wir geeignete Wohnungen und Unterkünfte angemietet, damit dort Flüchtlinge menschenwürdig wohnen können. In den vergangenen Monaten ist die Zahl der Flüchtlinge so stark gestiegen, dass wir alleine diese Aufgaben nicht mehr bewältigen können. Wir werden deshalb, so wie es der Erlass aus dem Sozialministerium vorsieht, ab Januar 2014 die Kommunen verstärkt in die Pflicht nehmen und Flüchtlinge zuweisen. Wir tun dies vor allem deshalb, um die Verteilung der Flüchtlinge auf den Wetteraukreis möglichst gerecht zu gestalten“, beschreibt Erster Kreisbeigeordneter und der für die Flüchtlinge zuständige Dezernent Helmut Betschel-Pflügel die angespannte Lage im Wetteraukreis.

„Durch die kurzfristige Zuweisung durch das RP, in der Regel 24 Stunden vor Eintreffen in Friedberg, in denen wir mitgeteilt bekommen um welche Personen es sich konkret handelt, kann eine frühzeitige Mitteilung der Städte und Gemeinden über einzelne Personen nicht erfolgen“, so der Erste Kreisbeigeordnete weiter.

Die aktuelle Situation zeige, dass zwar in vielen Städten und Gemeinden des Wetteraukreises Flüchtlinge leben, in manchen mehr, in anderen eher weniger. „Besonders stark sind wir derzeit mit Unterkünften und Wohnungen in den Kommunen Friedberg, Büdingen, Altenstadt, Reichelsheim und Hirzenhain vertreten. In anderen Städten und Gemeinden leben, gemessen an der Einwohnerzahl, weniger Flüchtlinge. Ich sehen hier durchaus noch die Möglichkeit, Flüchtlingen eine menschenwürdige Unterkunft zu gewähren“, so Betschel-Pflügel.

Im Laufe des Jahres 2013 kamen bisher rund 370 Menschen in die Wetterau, weitere 130 sind noch für dieses Jahr angekündigt. Die zahlenmäßig größte Gruppe kommt aus den Bürgerkriegsgebieten Syrien, Somalia und Afghanistan.

„Die Menschen, die nach einer oft lebensgefährlichen Flucht bei uns gestrandet sind, haben Anspruch auf eine würdige Behandlung und Unterstützung; das gebietet die Menschlichkeit. Deshalb müssen wir unsere Anstrengungen verstärken, um dieses Ziel zu erreichen“, so abschließend Sozialdezernent Betschel-Pflügel.


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