20 Tonnen Streusalz haben Unbekannte in den vergangenen Tagen aus Salzsilos bei Büdingen entwendet. Kurioserweise wurde mindestens die Hälfte der Menge auf einem Waldweg bei Dudenrod wiedergefunden. Die bisherigen Ermittlungen lassen darauf schließen, dass die Diebe während des Abtransportes einen "Reifenplatzer" hatten.
Das Salz befand sich in entsprechenden Silos, die sich in der Nähe des ehemaligen Munitionsdepots bei Büdingen befinden. Vermutlich brachen die Diebe eine Sicherung auf und ließen das Salz auf einen größeren Anhänger fallen. Der Diebstahl wurde am vergangenen Mittwoch festgestellt bzw. bei der Polizei angezeigt angezeigt.
Die Ermittlungen ergaben starken Verdacht, dass die Tat am Samstag zuvor verübt wurde. Offensichtlich hatten die Diebe beim Abtransport der ungewöhnlich großen Menge einen Defekt und mussten daher Teile der Ladung zurücklassen. Ein Zeuge hatte der Polizei mitgeteilt, dass er an diesem Samstagabend, gegen 22.00 Uhr, einen lauten Schlag gehört habe. Die Geräusche seien von der Landstraße 3195 zwischen Wolf und Dudenrod gekommen. Unmittelbar vor Dudenrod, in Höhe eines Waldweges, habe ein großer Ackerschlepper mit einem großen Anhänger in Fahrtrichtung Dudenrod gestanden. Möglicherweise, so der Zeuge, habe das Fahrzeug einen "Reifenplatzer" gehabt. Am darauffolgenden Montag haben Zeugen der Stadtverwaltung in Büdingen mitgeteilt, dass in der Verlängerung des Waldwegs vor Dudenrod eine größere Menge an Salz liegen würde. Es handelt sich dabei um einen Weg, der unmittelbar vor Dudenrod nach rechts abzweigt. In Höhe dieses Waldweges hatte der Zeuge auch am Samstagabend den auffälligen Ackerschlepper gesehen.
In dem Waldstück lag vermutlich nur eine Teilmenge des gestohlenen Salzes. Wahrscheinlich wurden noch mehrere Tonnen der Salzmenge entwendet. Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise zu dem Diebstahl von Streusalz geben können. Möglicherweise hat jemand den Ackerschlepper am Samstagabend gesehen. Offensichtlich hatte ein Reifen dieses Fahrzeuges einen "Platten". Die Ermittler gehen davon aus, dass die Täter dann zumindest einen Teil ihrer Ladung im Wald abladen mussten.
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