Am vergangenen Samstag ging der siebte Lehrgang der Wetterauer Katastrophenschutz-Grundausbildung erfolgreich zu Ende.
Am vergangenen Samstag ging der siebte Lehrgang der Wetterauer Katastrophenschutz-Grundausbildung erfolgreich zu Ende.
25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Einheiten und Sparten des Katastrophenschutzes hatten sich im Feuerwehrhaus Hirzenhain an drei Unterrichtsabenden und einem „Praxistag“ umfassende Kenntnisse aus dem Katastrophenschutzwesen angeeignet. Landrat Joachim Arnold lobte das Engagement der ehrenamtlichen Katastrophenschützer: „In Zeiten schwindender Bereitschaft, sich für unsere Gesellschaft einzusetzen, senden Sie alle das richtige und wichtige Signal – auf Sie ist Verlass!“
13 Themengebiete umfasst der Stundenplan des Seminars, das an drei Wochentagsabenden (montags, mittwochs und freitags) in theoretischer und am Samstag als letztem Lehrgangstag in praktischer Form absolviert werden muss. Von ABC-Gefahren, Presse- und Medienarbeit, Organisation des Kreisverbindungskommandos der Bundeswehr und Notfallseelsorge über Genfer Konventionen, Kartenkunde, Infektionsprävention, THW-Organisation und Gliederung des Katastrophenschutzes bis hin zur Einsatzlehre, Sanitätseinweisung, gruppendynamischer Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) und natürlich der so genannten Stationsausbildung reicht das Repertoire des Lehrganges, der hessenweit seinesgleichen sucht.
Die Fahrzeugausstellung am Samstag auf dem Gelände des Hirzenhainer Feuerwehrhauses dient als Grundlage der „Stationsausbildung“. In Gruppen ziehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die Ausstellung und lernen dabei Ausstattung und Einsatzmöglichkeiten aller Katastrophenschutz-Fahrzeugtypen kennen. Das ist auch die Grundidee des Lehrgangs, der bereits seit 2004 an wechselnden Orten im Wetteraukreis veranstaltet wird. Stets ist dabei die Trägerorganisation einer KatS-Einheit der Ausrichter – aktuell war es die Feuerwehr Hirzenhain, die auch die Verpflegung organisierte. Landrat Joachim Arnold betonte denn auch diesen Grundgedanken und gab seiner Freude Ausdruck, dass sich viele junge Menschen ehrenamtlich in den Dienst des Katastrophenschutzes stellen und damit für die Wetterauer Bevölkerung im Einsatzfalle auch Gesundheit und Leben aufs Spiel setzen würden. Er dankte allen Beteiligten für die Ausrichtung des Lehrganges und rief alle Organisationen dazu auf, auch weiterhin den Katastrophenschutz des Wetteraukreises tatkräftig zu unterstützen.
Die Lehrgangsteilnehmer/innen waren: Svend Hochbaum, Lothar Frischholz und Carsten Reul (alle 9. Löschzug Altenstadt), Simeon Hotz, Marcel Krapp, Thomas Lippert, Dennis Kaus, Kevin Arnold, Marc Jäger, Florian Oberheim, und Fatih Demirag (alle 12. Löschzug Hirzenhain), Alexander Knobloch und Maximilian Hensel (beide10. Löschzug Limeshain), Lukas Sallmann, Oliver Osenberg und Samuel Waas (alle GABC-Zug Büdingen), Patrick Manthey (6. Erweiterter Löschzug Nidda), Sarah Herrmann, Geike Block und Felix Waldherr (alle 2. Betreuungszug Bad Nauheim), Gisbert Schwarz (2. Sanitätszug Karben), Heiko Oertel (2. Erweiterter Löschzug Ortenberg), David Breuer, Kristian Nelkert und Maximilian Trapp (alle THW Friedberg).
Dem „Lehrteam“ gehörten an: Ralf Höhmann (Feuerwehr Friedberg), Ingo Fechtner (DRLG), Björn Schuchardt (ASB Mittelhessen), Norbert Gerlach (DRK KV Friedberg), Alexander Diedrichs (THW Friedberg), Markus Goltz (Fachdienst Gesundheit Wetteraukreis), Andrea König (JUH Bad Nauheim), Gregror Rettinghaus (Notfallseelsorge Wetteraukreis), Gerhard Kipar (Kreisverbindungskommando Wetterau der Bundeswehr), Karlheinz Weinert (DRK KV Büdingen) und Hagen Vetter, der als Sachbearbeiter Zivil- und Katastrophenschutz beim Wetteraukreis die Gesamtleitung innehatte.
Foto: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Katastrophenschutz-Grundausbildung.
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