Zusätzliches Geld für Frauenhäuser und Schuldnerberatung

Wetterau

„Wir begrüßen ausdrücklich die Erhöhung des Sozialbudgets durch das Land Hessen und damit die Verbesserung der Finanzausstattung von Frauenhäusern, der Arbeit gegen Gewalt und der Schuldnerberatung.“

CID

Landrat Joachim Arnold und Sozialdezernent Helmut Betschel zeigen sich erfreut, dass der Anteil des Wetteraukreises am Sozialbudget des Landes Hessen künftig von 400.000 auf 600.000 Euro jährlich steigen wird. „Insbesondere für Verbände und Kommunen bedeutet das ein Mehr an Planungssicherheit“, lobt Landrat Joachim Arnold. Die vom Land bereitgestellten Mittel des Sozialbudgets gehen allerdings nicht vom Land direkt an die Träger, sondern werden über die Kreise verteilt.

Arbeitsgruppe entwickelt Förderkriterien

„Um dieses Ziel zu erreichen, wird unter Federführung des Fachbereichs Jugend und Soziales der Kreisverwaltung eine Arbeitsgruppe gebildet, die Umsetzungsvorschläge erarbeitet und Kriterien zur Verteilung erstellt,“, erläutert Sozialdezernent Betschel. Zuvor aber werden Land und Kreis eine Zielvereinbarung abschließen unter Berücksichtigung der sozialen Infrastruktur vor Ort. Eine Grundvoraussetzung zum Abrufen der Gelder ist, dass sich die Kommunen weiterhin mit den aktuellen Beträgen an der weiteren Förderung der Einrichtungen beteiligen.

Wasser im Wein

Bedauerlich finden Landrat Arnold und der Erste Kreisbeigeordnete Helmut Betschel die fehlende Dynamisierung der Forderung, so wie es der hessische Landkreistag auch gefordert hat. „Die Fördersumme bleibt für den Rest der Legislaturperiode gleich, obwohl die Personalkosten steigen. Wir bedauern ebenfalls, dass unserem Wunsch nach mehr Flexibilität bei der Ausgestaltung der Förderbereiche nicht stattgegeben wurde“, so Landrat Arnold

Transparentes Förderverfahren

Aktuell sind schon die ersten Anträge auf Förderung eingegangen. „Das ist noch ein bisschen früh, weil die Kriterien zur Verteilung noch nicht erstellt wurden“, bittet Sozialdezernent Betschel um Verständnis, dass die konkrete Umsetzung noch ein bisschen Zeit beansprucht. "Wir werden ein transparentes Verfahren realisieren, bei dem es nicht um die Reihenfolge der Antragseingänge geht. Gleichzeitig stellen wir sicher, dass keine Mittel verfallen“, so Landrat Arnold abschließend.


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