„Die 83-Jährige ist gefunden. Die Dame lebt!“

Wetterau

Schnell musste es am Montagabend gehen, als die Polizei die Mitteilung erhielt, dass seit 21.45 Uhr eine orientierungslose und demenzkranke Dortelweilerin vermisst wird. Die Angehörigen hatten sich gemeldet, nachdem sie erfolglos rund um die Wohnanschrift nach der 83-Jährigen gesucht hatten. Bei den schon recht niedrigen Außentemperaturen und einer spärlichen Bekleidung der Vermissten galt es keine Zeit zu verlieren.

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vilbelvermisste1Sofort unterstützten mehrere Streifen der Polizei Bad Vilbel und Frankfurt die Suche der Angehörigen im Umfeld der Wohnanschrift, die unweit der Nidda gelegen ist. Ein Polizeihubschrauber übernahm die Suche aus der Luft.

Mehrere Hunde, darunter Mantrailer, wurden angefordert und nahmen die Fährte nach der Vermissten auf. Da diese in Richtung der Nidda führte, unterstütze die Feuerwehr Bad Vilbel die Suchmaßnahmen. Zwei Boote brachten die vier Feuerwehrleute zum Einsatz und suchten noch in der Nacht den Flussabschnitt zwischen Frankfurt und Dortelweil ab. Trotz der umfangreichen Suchmaßnahmen, und der Bitte der Bevölkerung um Unterstützung durch eine veranlasste Suchmeldung im Radio, blieben die Bemühungen in der Nacht glücklos. In den frühen heutigen Morgenstunden machten sich acht weitere Flächenspurhunde verschiedener Rettungshundestaffeln auf die Suche, überprüften vor allem noch einmal den Nahbereich, das Niddaufer und umliegende Kleingärten. Hand in Hand arbeiteten die Helfer.

Nach weiteren Abstimmungen der Verantwortlichen wurde der Suchbereich erweitert und erneut der Polizeihubschrauber um Unterstützung gebeten. Diesmal mit Erfolg: Um 08.24 Uhr entdeckten die Flieger aus der Luft eine Person hinter einem Gebüsch an der Kreisstraße 10 unweit der Europäischen Schule. Sie lotsten die Rettungskräfte zum Fundort, die über Funk die erfreuliche Meldung weiter gaben: "Die 83-Jährige ist gefunden. Die Dame lebt!" Nur leicht unterkühlt, ansonsten wohlauf brachten sie die Dortelweilerin in ein Krankenhaus.

Obwohl die Frau keine fünf Meter von der Straße entfernt lag, hätten sie vorbeifahrende Fahrzeuge auf dem Acker aufgrund des dichten Bewuchses unmöglich sehen können. Die Polizei dankt ausdrücklich allen Helfern. Die vorbildliche und unkomplizierte Zusammenarbeit aller Beteiligten hat diesen Erfolg möglich gemacht. Insbesondere gilt dieser Dank den Rettungshundestaffeln Wetterau, Main-Kinzig-Kreis und Rhein-Main, die mit fast 50 (!) Freiwilligen und insgesamt zwölf Hunden unermüdlich im Einsatz waren.


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