Bei einem Großbrand in Gelnhausen am 21. Februar 2017 wurden der Dachstuhl und das Dachgeschoss eines Wohn- und Geschäftshauses in der Innenstadt komplett zerstört. 170 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst waren 20 Stunden mit der Brandbekämpfung beschäftigt.

 

Großeinsatz am Sonntagabend in Linsengericht: Im Kapellenweg in Großenhausen war kurz vor 20 Uhr zunächst die Fassade eines Wohnhauses in Brand geraten und das Feuer dann auf den Dachstuhl übergegriffen. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Nacht an.

Test bestanden: Auf dem Gelände des Jugendzentrums Ronneburg sind fünf neue Röhrenhotels offiziell in Betrieb genommen. Der Kreisbeigeordnete Matthias Zach (Bündnis 90/Die Grünen) hat sich selbst von der neuen Übernachtungsmöglichkeit überzeugt. „Es war wunderbar“, berichtete er nach seiner ersten Nacht in einem der umgebauten Kanalrohre. Drei Meter lang, ein Durchmesser von 2,40 Metern, im Inneren zwei Einzelbetten und am Kopfende ein großes Fenster: 19 Euro kostet die Übernachtung pro Person in der Betonröhre, die vor allem Wanderern sowie Rad- und Motorradfahrern zukünftig ein Quartier bieten soll. „Wir befinden uns mit dem Jugendzentrum derzeit in einem Umwandlungsprozess und gehen auf die neuen Anforderungen beim Tourismus ein“, soll neben Gruppen und Schulklassen zukünftig auch Individualurlauber dort ein Angebot vorfinden.

Premierenerfolge beim Kinzigman 2016: Mit Henning Frey (54:41 Minuten) aus Mömbris und der Mainzerin Nina Kuhn (58:57) strahlten zwei neue Gesichter ganz oben auf dem Siegertreppchen. Bei besten Bedingungen wurde am Sonntag von der 6. Auflage des Freiwasser-Triathlons rund um den Kinzigsee in Langenselbold ein Teilnehmerrekord gemeldet, auch das Zuschauerinteresse war wie bereits in den Vorjahren groß. Die Organisatoren ernteten von den Startern jedenfalls erneut viel Lob für die Veranstaltung.

„Bremsschreibe durchgebrochen“, wurde bei einem türkischen Lkw bereits nach kurzer Kontrolle festgestellt, damit war die Fahrt vorerst beendet: Das war nur eine von zahlreichen Beanstandungen, die am Dienstag bei einer Großkontrolle von Polizei und mehreren Behörden auf dem Rasthof Langen-Bergheim festgestellt wurden. In Fahrtrichtung Hanau an der A45 hatten sich die Ordnungshüter platziert und insbesondere den gewerblichen Güter- und Schwerverkehr unter die Lupe genommen.

Deutliches Zeichen für ein weltoffenes Büdingen und gegen Rassismus in der Region: Zirka 1.000 Bürgerinnen und Bürger haben am Samstag trotz Dauerregen den Aufmarsch von Rechtsextremen in der Wetterau mit Protesten begleitet. Hunderte Polizisten verhinderten einen direkten Kontakt der Teilnehmer beider Kundgebungen, trotzdem wurden insgesamt neun Personen verletzt, darunter sechs Polizisten. Zudem wurden mehrere Personen vorläufig festgenommen.

„Es war ein Fest! Büdingen hat Gesicht gezeigt. Wir waren um die 1.000 Menschen, die ganz klar zum Ausdruck gebracht haben, dass Nazis und Rassisten bei uns in Büdingen nichts zu suchen haben“, brachte Manfred Scheid-Varisco noch am Samstagabend auf seiner Facebook-Seite seine Freude über die große Beteiligung zum Ausdruck. Er hatte für den SPD-Ortsbezirk Kernstadt Büdingen die Veranstaltung „Gesicht zeigen - Büdingen weltoffen - Kein Platz für Nazis“ auf dem Parkplatz Großendorf angemeldet und organisiert. Dort versammelten sich bereits zwei Stunden vor dem Aufmarsch der Rechtsextremen viele Bürgerinnen und Bürger, zu den Rednerinnen gehörte unter anderem die Bundestagsabgeordnete Bettina Müller (SPD) aus Flörsbachtal.

Um 17 Uhr positionierten sich dann die Rechtsextremen in der parallel verlaufenden Bahnhofstraße, angeführt von Melanie Dittmer, einer bundesweit bekannten Aktivistin der rechten Szene. Sie hatte ursprünglich einen Fackelzug durch Büdingen beantragt, der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel dies allerdings kurzfristig auf Antrag der Stadt hin untersagt. Büdingens Bürgermeister Erich Spamer wurde daher via Mikrofon von Dittmer wüst beschimpft und beleidigt. Als sich die zirka 150 Rechtsextremisten in Bewegung setzten, versuchten einige von ungefähr 300 Personen, die die Polizei der autonomen Szene zurechnete, auf die Strecke zu gelangen. Noch zuvor hatte eine Gruppe junger Männer eine Polizeiabsperrung in einer Seitenstraße gestürmt, dabei flogen Flaschen, mindestens eine Person wurde festgenommen.

Der Aufmarsch der Rechtsextremen durch das Büdinger Stadtgebiet verlief dann zunächst ohne weitere Zwischenfälle, wurde aber von teils heftigen Beschimpfungen durch Anwohner begleitet, die ihre Köpfe aus den Häusern steckten. Direkt gegenüber standen sich beide Seiten dann am Stadteingang von Büdingen: Die Polizei hatte zuvor bereits die Route der Rechtsextremen abgekürzt, ein Hubschrauber kreiste über der Stadt, zwei Wasserwerfer und ein Räumfahrzeug fuhren auf. Doch es blieb bei Wortgefechten, „Nazis raus“ war zuvor bereits auf Transparenten zu lesen und dann auch lautstark zu hören.

Fazit nach einem stundenlangen Ausnahmezustand am Samstag in Büdingen: Die befürchteten bürgerkriegsähnlichen Verhältnisse blieben aus, dass Geschäftsleute ihre Läden vorzeitig geschlossen und teilweise sogar die Schaufenster mit Holzlatten abgesichert hatten, war angesichts der befürchteten Auseinandersetzungen allerdings nachvollziehbar. Bei der Bevölkerung stieß der Aufmarsch vor allem auf Unverständnis. Eine Büdingerin, die das Geschehen in in der Innenstadt mit ungläubigen Blicken beobachtete: „Womit haben wir das hier nur verdient?“

Es dauerte nur wenige Minuten, da war auf der neuen Bahnüberführung im Hasselrother Ortsteil Niedermittlau nach der offiziellen Freigabe schon richtig viel Verkehr: Nach einer für ein derartiges Großprojekt schnellen Bauzeit von zwei Jahren, allerdings einer dafür umso längeren, jahrzehntelangen Planung wurde das Brückenbauwerk über die Bahnstrecke Frankfurt/Fulda am Freitag offiziell freigegeben.

Untergebracht sind immer zehn Flüchtlinge in einer Wohnung, die alle aus einem größeren Eingangsraum und vier weiteren Zimmern bestehen. Die Ausstattung beschränkt sich zunächst auf ein Bett sowie ein persönliches Starpaket, dass vor allem aus Hygieneartikel besteht. In der August-Schärttner-Halle wurden die Menschen in den vergangenen Tagen schon aufgefordert, eigenständig Gruppen zu bilden, um die Zuteilung zu erleichtern.

Die grünen und gelben Luftballons stiegen gen Himmel, der Ärger blieb am Boden: Am bundesweiten Protest gegen die geplante Krankenhausreform beteiligten sich am Mittwoch auch Mitarbeiter der Main-Kinzig-Kliniken in Gelnhausen und Schlüchtern. „Wir gehen vor Ärger in die Luft“ , unter diesem Motto hatte die Deutschen Krankenhausgesellschaft, die durch den vorliegenden Gesetzentwurf massive Fehlentwicklungen befürchtet, zu Demonstrationen vor den Kliniken aufgerufen.

In Gelnhausen demonstrierten am 22. September 2015 zirka 120 Bürgerinnen und Bürger gegen eine Kundgebung der rechtsextremen NPD im Bahnhofsumfeld.

Ein Sonderzug mit über 400 Flüchtlingen ist am 17. September 2017 in Hanau angekommen. Der Zug fuhr um 1.34 Uhr in den Bahnhof Hanau-Nord ein, wo die Menschen von zahlreichen Helfern empfangen wurden. Anschließend wurden die Frauen, Männer und zahlreichen Kinder zur Erstversorgung mit Bussen in die August-Schärttner-Halle gefahren.

„Kanaken-Landrat“ und „stinkende Ratte“: Landrat Erich Pipa wird in zwei in den vergangenen Wochen in der Kreisverwaltung eingegangen Briefen wegen der Aufnahme von Flüchtlingen im Main-Kinzig-Kreis und der Erweiterung der Erstaufnahmeeinrichtung „Hof Reith“ in Schlüchtern massiv beleidigt und bedroht. Ganz konkret wird in einem ihm am Donnerstag dieser Woche vorgelegten Schreiben angekündigt, dass ihn bei der Veranstaltung „M-net Kinzigtal Total“ am Sonntag (13. September 2015) jemand „aus dem Weg“ räumen könnte. Pipa will trotz dieser Hass-Briefe, die von einer bislang nicht bekannten „Initiative Heimatschutz Kinzigtal“ unterzeichnet sind, wie geplant alle Termine am Radlersonntag wahrnehmen. Die Polizei kündigte an, für einen ausreichenden Schutz des Landrates zu sorgen.

Dicke Rauchwolken über dem Hasselrother Ortsteil Neuenhaßlau: In der Jahnstraße ist am Montag eine Gaststätte komplett in Flammen aufgegangen. Der inzwischen unter anderem Namen betriebene ehemalige „Puszta-Keller“ lag am Ende der Löscharbeiten in Schutt und Asche. Personen wurden laut ersten Erkenntnissen nicht verletzt.

Ausgerechnet den Jüngsten traf es als Erstes: Als Tierpfleger Björn Ludwig den kleinen Richard aus der Box holte, ahnte er wohl schon, dass es gleich ordentlich piksen würde. Doch der junge Wolf ergab sich tapfer seinem Schicksal, schaute anschließend sogar noch gnädig in die vielen Kameras. „Little Richard“, wie er auch genannt wird, ist einer der fünf neuen Stars im Klein-Auheimer Wildpark „Alte Fasanerie“.

Dicke Rauchwolke über dem Gewerbepark Birkenhain zwischen Freigericht und Linsengericht: Am 10. August 2015 brannte es bei einer Recyclingfirma.

Zu einem Großbrand auf dem Fliegerhorst in Langendiebach rückten am 30. Juli 2015 Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr aus. Gegen 13.50 Uhr brannte auf dem Gelände zunächst der Dachstuhl in einem leerstehenden historischen Gebäude. Zur Unterstützung der Feuerwehr waren auch drei Wasserwerfer der Hessischen Bereitschaftspolizei aus Mühlheim derzeit im Einsatz.

Mit einem letzten Warnstreik haben hunderte Mitarbeiter der Vacuumschmelze (VAC) in Hanau am Dienstag noch einmal zum Ausdruck gebracht, dass sie die angekündigte Streichung von 340 Stellen nicht hinnehmen wollen. Die Kundgebung vor den Werkstoren begann um fünf vor Zwölf, angesichts der Verhandlungssituation nicht nur eine symbolische Uhrzeit. Am Dienstagnachmittag fand die vorerst letzte Verhandlung zwischen Geschäftsführung und Arbeitnehmervertretern statt, auf einer Betriebsversammlung am Mittwoch um 9 Uhr soll das Ergebnis verkündet werden.

„Wartest Du auch auf den Umzug?“, rief eine Mutter ihrer Leidensgenossin quer über die Straße zu und gab dem neuerlichen Protest gegen den inzwischen fast drei Wochen andauernden Streik der Erzieherinnen und Erzieher ungewollt eine karnevalistische Note. Das Lachen ist den meisten Eltern aber inzwischen längst vergangen: In Langenselbold machten am Mittwoch erstmals Väter und Mütter aus dem Main-Kinzig-Kreis ihrem Ärger Luft.

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