Neun weitere Corona-Tote in Hessen

am 10 April 2020 21:42
Neun weitere Corona-Tote in Hessen

In Hessen sind am Freitag neun weitere Corona-Tote gemeldet worden. Die Gesamtzahl beläuft sich jetzt laut Hesssischem Sozialministerium auf 112.

COVID-19 Fallzahlen

am 10 April 2020 21:33
COVID-19 Fallzahlen

Bestätigte Fälle weltweit: 1.603.330 (Vergl. 09.04.2020: + 117.349)
Todesfälle weltweit: 95.758 (Vergl. 09.04.2020: + 7.191)
Bestätigte Fälle in Deutschland: 113.525 (Vergl. 09.04.2020: + 5.323)
Todesfälle in Deutschland: 2.373 (Vergl. 08.04.2020: + 266)
Bestätigte Fälle in Hessen: 5.677 (Vergl. 08.04.2020: + 239)
Todesfälle in Hessen: 112 (Vergl. 08.04.2020: + 9)

Neue Regelungen zur Bewältigung der Corona-Situation

am 10 April 2020 21:24

Am 11. März hat die WHO die weltweite Ausbreitung von SARS-Co-V-2 zur Pandemie erklärt. Auch in Deutschland steigt die Zahl der Fälle weiter. Das wichtigste Ziel ist deshalb weiterhin, die weitere Verbreitung des Virus zu verlangsamen und so eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden. „Die in den letzten Wochen ergriffenen Maßnahmen, insbesondere die Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen in sämtlichen Bundesländern, zeigen Wirkung. Es ist gelungen, den exponentiellen Anstieg der Infektionen zu verlangsamen, Entwarnung kann aber nicht gegeben werden“, erklärt der Hessische Minister für Soziales und Integration, Kai Klose. „Wir bewerten die Situation weiterhin ständig neu.“

Quarantänebestimmungen für Rückreisende
Die „Fünfte Verordnung zur Anpassung der Verordnung des Corona-Virus“ ergänzt die neu Einreisebestimmungen der Bundesregierung in die Bundesrepublik Deutschland und trägt dazu bei, dass keine neuen Infektionsherde durch Ein- und Rückreisende entstehen. Aus diesem Grund wird ab dem 10. April 2020 für Einreisende eine generelle 14-tägige häusliche Absonderung festgelegt. Die Verordnung sieht vor, dass Einreisende aus dem Ausland nach Hessen zudem verpflichtet sind, unverzüglich das für ihren Wohnort zuständige Gesundheitsamt zu kontaktieren und über die Rückkehr zu informieren. Sie sind außerdem verpflichtet, beim Auftreten von Symptomen einer Erkrankung mit COVID-19 im Sinne der jeweiligen Kriterien des Robert Koch-Instituts unverzüglich das zuständige Gesundheitsamt zu kontaktieren. Für bestimmte Personen- und Berufsgruppen gibt es Ausnahmen. Insbesondere für solche, die für die Versorgung der Bevölkerung mit Waren, dem Personentransport oder das Gesundheitswesen wichtig sind und auch für Einsatzkräfte, wie zum Beispiel Polizisten. Ebenso nicht erfasst sind der Transit oder kurzzeitige Aufenthalte in Hessen sowie im Ausland. Saisonarbeitskräfte sind von den Quarantänereglungen unter bestimmten Bedingungen ausgenommen.

Zugang zur Notbetreuung für weitere Berufsfelder
Die Gruppe der Berufsgruppen, die die Notbetreuung nutzen können, wurde erweitert. Hinzu kommen Personen, die hauptberuflich Beratungsdienste der psychosozialen Notfallversorgung, sicherstellen, Mitarbeiterinnen von Schutzeinrichtungen für Betroffene geschlechtsspezifischer Gewalt, Psychotherapeutinnen und -therapeuten sowie Personen, die Beratungen in anerkannten Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen durchführen. Ebenfalls Zugang zur Notbetreuung haben ab 10. April auch Kinder von Beschäftigen in Einrichtungen der Jugendhilfe. Dazu zählen Einrichtungen der Erziehungshilfe, aber auch Internate, Schüler- oder Auszubildendenwohnheime.

Bürgertelefon in acht weiteren Sprachen

am 10 April 2020 20:47
Bürgertelefon in acht weiteren Sprachen

Schon zu Beginn der Krisen-Kommunikation wurden Botschaften auf der städtischen Seite in verschiedene Sprachen übersetzt und immer wieder aktuelle Informationen sowie nützliche Links angeboten. Ab Samstag sitzen Hanauerinnen und Hanauer mit besonderen Sprachkenntnissen jeweils mittwochs, freitags und samstags zwischen 16 und 19 Uhr am Bürgertelefon. Sie können in ihren Landessprachen Antworten geben und weiterhelfen: Bosnisch (06181-67660-2121), Italienisch (06181-67660-2122), Bulgarisch (06181-67660-2123), Arabisch (06181-67660-2124), Russisch (06181-67660-2125), Türkisch (06181-67660-2126), Rumänisch (06181-67660-2127) und Paschtu (06181-67660-2128). Die Erfahrungen der vergangenen Wochen zeigen, dass Hanauerinnen und Hanauern, die anderen Sprachfamilien angehören, präzise an den verschiedenen Corona-Hotlines der Stadt Hanau geholfen werden konnte: Meist übersetzten Familienangehörige, Verwandte und Nachbarn, wenn es um allgemeine, Wirtschafts- oder soziale Fragen ging. Daher wird der neue Service nur zu besonderen Zeiten angeboten.

Freiwillige Helfer vor allem im Gesundheitswesen gesucht

am 10 April 2020 20:44
Freiwillige Helfer vor allem im Gesundheitswesen gesucht

In der Corona-Krise heißt es mehr denn je, zusammenzustehen und anzupacken. Dabei sind ungewöhnliche Wege nicht nur möglich, sondern Querdenken ausdrücklich erwünscht. Dies gilt auch beim freiwilligen Engagement: Für Menschen, die sich einbringen und unterstützen wollen, hat die Stadt vor zwei Wochen eine Datenbank eingerichtet. Unter www.corona.hanau.de/Hanau steht zusammen können sich Interessierte registrieren. Hier steht ein Formular zum Download bereit. Gesucht werden Helferinnen und Helfer für alle möglichen Bereiche – aktuell aber vor allem als Unterstützer in der Pflege und im Gesundheitswesen. "Im Moment herrscht noch kein akuter Mangel, aber das kann sich natürlich sehr schnell ändern. Wenn dann die Pflege an ihre Grenzen kommt, benötigen wir einen Pool von Menschen, die einspringen können", sagt die städtische Projektleiterin Barbara Battenhausen.

Klar ist, dass für ein Ehrenamt im Gesundheitsbereich Fachkenntnisse unerlässlich sind: "Wir denken an Medizinstudenten, an Menschen, die jetzt in anderen Berufen tätig sind, aber eine medizinische Ausbildung haben, an diejenigen, die ihren Zivildienst oder ihr freiwilliges soziales Jahr im Krankenhaus oder Altenheim geleistet haben oder oder oder. Wichtig sind einschlägige und nachweisliche Erfahrungen in Medizin oder Pflege." Es gelte, sich schon jetzt auf die Zeit vorzubereiten, in der auf Stationen und in Wohnbereichen Unterstützung gebraucht werde. "Wir hoffen auf die Hanauer Bürgerinnen und Bürger, die schon bei vielen anderen Gelegenheiten bewiesen haben, dass der Begriff ‚zusammen stehen‘ in unserer Stadt keine Worthülse ist. Bitte helfen Sie mit", appelliert Battenhausen an die Solidarität.

Infos zur Registrierung auf einen Blick
Auf der Website www.corona-hanau.de unter dem Menüpunkt "Hanau steht zusammen"/Freiwillige Helfer*innen gesucht. Hier findet sich ein Formular zum Download sowie die Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! für die Anmeldung.

Foto: Die Pflege ist aktuell noch mehr beansprucht als sonst - deshalb sind mehr denn je freiwillige Helfer mit Fachkenntnissen im Gesundheitswesen gesucht. Copyright: Stadt Hanau/VMLS

Freitag: 21 neue Coronavirus-Fälle

am 10 April 2020 15:28
Freitag: 21 neue Coronavirus-Fälle

Das Gesundheitsamt hat am Freitag 21 neue Coronavirus-Fälle von Bürgerinnen und Bürgern gemeldet, die in Hanau (4), Bad Soden-Salmünster, Rodenbach (3), Langenselbold, Schöneck (je 2), Bad Orb, Freigericht, Gelnhausen, Jossgrund, Nidderau, Steinau und Wächtersbach wohnen*. Derweil hat es in einer weiteren Pflegeeinrichtung im Westkreis einen Coronavirus-Fall gegeben. Das Gesundheitsamt hat für die betreffende Person sowie das unmittelbare Kontaktfeld Isolierungsmaßnahmen angeordnet. Weitere positive Testergebnisse aus dieser Einrichtung liegen nicht vor. Insgesamt sind seit Beginn der Ausbreitung im Main-Kinzig-Kreis 336 Menschen an Covid-19 erkrankt. Zieht man die mittlerweile 82 Genesenen sowie die bisher sechs Sterbefälle ab, sind aktuell noch 248 Bürgerinnen und Bürger mit dem Coronavirus infiziert, darunter die meisten in Hanau (75), Maintal (23) und Bad Soden-Salmünster (19). Die meisten Genesenen verzeichnet die Gemeinde Rodenbach (20). Stationär behandelt werden müssen derzeit 36 Menschen.

*Hinweis: Eine Reihe von Fällen rund um die Einrichtung in Bad Soden-Salmünster war bereits gemeldet, weitere Meldungen werden sich aufgrund der Feiertagssituation formal verzögern.

Covid-Ausbruch in Pflegeheim: 18 positiv Getestete in Salmünster

am 10 April 2020 14:19

In einer Pflegeeinrichtung in Bad Soden-Salmünster hat es einen Covid-19-Ausbruch ausgegeben. Betroffen sind, Stand Freitagmorgen, insgesamt 13 Bewohnerinnen und Bewohner sowie fünf Personen aus dem Personal der Einrichtung Curata. Eines der Häuser steht nun komplett unter Quarantäne. Das hat das Gesundheitsamt nach einem Gespräch mit der Heimleitung am Freitagmorgen angeordnet. Für die Arbeit in dem Pflegeheim ändert sich zunächst wenig. Schon nach Bekanntgabe des ersten positiven Testergebnisses in der vergangenen Woche hatte die Heimleitung in Absprache mit dem Gesundheitsamt die Sicherheitsvorkehrungen für Personal und Bewohner weiter hochgefahren. Unter anderem arbeite das Personal der insgesamt zwei Häuser seither schon strikt voneinander getrennt, wie die Heimleitung am Freitag berichtete. Besuch von außen ist in der Einrichtung seit Mitte März nicht mehr möglich. Nun darf auch rein formal niemand mehr das Gebäude ohne Kontrolle betreten, Ausnahmen gibt es lediglich für den grundlegenden medizinischen und pflegerischen Bedarf. Die ärztliche Versorgung sei gesichert, so die Heimleitung.

Das Coronavirus dürfte nach Einschätzung des Gesundheitsamtes über das Pflegepersonal in die Einrichtung gelangt sein. Nach einem ersten laborbestätigten Fall einer Bewohnerin in der vergangenen Woche hatte das Gesundheitsamt für alle Kontaktpersonen bereits häusliche Isolierung angeordnet, darunter für zehn Angestellte des Hauses. Fünf dieser zehn Fachkräfte hatten in den vergangenen Tagen zu Hause Symptome entwickelt und wurden positiv auf Covid-19 getestet. Die Bewohnerinnen und Bewohner wurden aufgrund der seinerzeit nicht erkennbaren oder nur milden Symptome innerhalb der Einrichtung isoliert. Das Personal verrichtet nur noch in Schutzausrüstung ihre Arbeit an und mit den Menschen. Eine weitere Ausbreitung ließ sich innerhalb des Hauses dennoch nicht verhindern. Ein zweiter Bewohner zeigte wenige Tage später auch Symptome und wurde ebenfalls positiv getestet. Das Gesundheitsamt veranlasste daraufhin, alle 37 Bewohner und auch das zuständige Personal des Hauses testen zu lassen. Deren Ergebnisse liegen dem Main-Kinzig-Kreis seit Donnerstagabend vor: Elf weitere Menschen sind positiv auf das Virus getestet worden. Daraufhin hatte der Main-Kinzig-Kreis die Heimleitung aus Bad Soden-Salmünster in eine Sondersitzung des Verwaltungsstabs am Karfreitagmorgen hinzugeholt und besprach mit ihr die weiteren Schritte.

Von den insgesamt 13 erkrankten Bewohnerinnen und Bewohnern befindet sich eine Frau in stationärer Behandlung. Über die Betreuung aller weiteren zwölf Personen haben sich die Heimleitung und der Verwaltungsstab des Main-Kinzig-Kreises intensiv ausgetauscht. Aufgrund der überwiegend milden Symptomatik derzeit, verbunden mit den individuellen Pflegebedarfen, haben sie sich darauf verständigt, sie weiterhin in der Einrichtung unter strengen Hygiene- und Isolationsbedingungen zu betreuen. Vorsorglich hat der Main-Kinzig-Kreis die nahegelegenen Main-Kinzig-Kliniken sowie den Rettungsdienst über die Situation informiert, um kurzfristig auf eine veränderte Lage schnell reagieren zu können. Das Gesundheitsamt wird den Gesundheitszustand der isolierten Personen engmaschig überwachen. Curata in Bad Soden-Salmünster informiert derzeit die Bewohnerinnen und Bewohner wie auch die Angehörigen über die aktuelle Situation.

Elf weitere Todesfälle in Hessen

am 09 April 2020 22:12
Elf weitere Todesfälle in Hessen

Vom Hessischen Sozialministerium wurden am Donnerstag elf weitere Todesfälle gemeldet, die Gesamtzahl erhöht sich damit auf 103.

COVID-19-Fallzahlen

am 09 April 2020 22:09
COVID-19-Fallzahlen

Bestätigte Fälle weltweit: 1.485.981 (Vergl. 08.04.2020: + 51.555)
Todesfälle weltweit: 88.567 (Vergl. 08.04.2020: + 6.347)
Bestätigte Fälle in Deutschland: 108.202 (Vergl. 08.04.2020: + 4.974)
Todesfälle in Deutschland: 2.107 (Vergl. 08.04.2020: + 246)
Bestätigte Fälle in Hessen: 5.384 (Vergl. 08.04.2020: + 270)
Todesfälle in Hessen: 103 (Vergl. 08.04.2020: + 11)

Covid-19: Ein neuer Fall in Offenbach

am 09 April 2020 22:07

Insgesamt wurden 47 Menschen in Offenbach bislang positiv auf Covid-19 getestet. Damit ist die Zahl der bestätigten Fälle seit gestern um eine erkrankte Person gestiegen. Die städtische Statistik wurde heute korrigiert, da in den Zahlen von gestern und heute ein Fall aus dem Kreis Offenbach stammte, deren Fallzahlen die Stadt Offenbach nicht erfasst. Da die Krankenhäuser im Stadtgebiet auch Patienten und Patientinnen aus dem Kreis versorgen und die Prüfung des Wohnorts nur von nachrangigem Interesse ist und zu einem späteren Zeitpunkt stattfindet, kann es immer mal wieder zu solchen Korrekturen der Statistik kommen. Aktuell werden zwölf Personen im Krankenhaus behandelt, davon befinden sich vier Personen im Alter zwischen 54 und 78 Jahren mit Vorerkrankungen weiterhin in einem kritischen Zustand. Mittlerweile sind 20 weitere Personen in häuslicher Quarantäne. 14 Menschen sind bereits genesen. In Offenbach gab es bisher einen Todesfall.

Meldepflicht für Mundschutz und Desinfektionsmittel

am 09 April 2020 22:05

Am 2. April 2020 hat die Hessische Landesregierung eine Meldepflicht für Bestände von persönlichen Schutzausrüstungen (PSA), Medizinprodukten und Flüssigkeiten zur Desinfektion eingeführt. Die Meldepflicht gilt für Einrichtungen und Privatpersonen aller denkbaren Branchen und Wirtschaftszweige, die diese Produkte herstellen, für die Weitergabe an andere oder zur eigenen Verwendung bevorraten oder mit ihnen Handel treiben. Ausgenommen sind nur Behörden und Dienststellen des Landes Hessen. Anknüpfungspunkt für die Meldepflicht ist dabei allein der Besitz der genannten Produkte in bestimmten Mengen.

Es gibt Mengenschwellen, unterhalb denen keine Meldepflicht besteht. Betroffen von der Meldepflicht sind Bestände von mehr als

- 1.000 Stück Einweg- und Mehrweggesichtsmasken der Klassen FFP2 und FFP3 sowie chirurgischer Mundnasenschutz und Operationsmasken
- 300 Stück Schutzkittel
- 10.000 Stück Einmalhandschuhe und Untersuchungshandschuhe
- 1.000 Liter Flüssigkeiten zur Desinfektion mit nachgewiesener, mindestens begrenzt viruzider Wirkung

Die Meldepflicht besteht ab sofort. Änderungen der Bestände sind jeweils bis Freitag mitzuteilen. Die Meldungen müssen neben Name und Anschrift der meldenden Einrichtung oder Privatperson sowie Ansprechpersonen mit Kontaktdaten zur Sicherstellung jederzeitiger Erreichbarkeit folgende Informationen enthalten:

Bestand, aufgeschlüsselt nach
⦁ Produktnamen, Produktbezeichnung und Hersteller
⦁ Menge und
⦁ soweit aus dem Aufdruck der Verpackung oder den dem Produkt beigefügten Unterlagen ersichtlich
⦁ der der Bereitstellung auf dem Markt zugrundeliegenden Rechtsnorm und Produktkategorie
⦁ dem der Fertigung des Produkts zugrundeliegenden technischen Standard
⦁ dem Verfallsdatum oder Verfallszeit mit Herstelldatum

Die Meldungen können über das Onlineformular unter www.hessen.de/fuer-buerger/corona-hessen/psa-meldung erfolgen. Rückfragen bitte per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Hessische Krankenhäuser können auch über das Informationssystem IVENA melden. Hintergrund ist die sechste Verordnung der hessischen Landesregierung zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 2. April 2020. Alle Verordnungen sind nachzulesen auf der Seite www.hessen.de

Zweiter Todesfall im Wetteraukreis

am 09 April 2020 22:01

Die Zahl der nachgewiesenen Fällen von Corona-Infektionen im Wetteraukreis lag am Donnerstag (9. April) bei 184, 65 Menschen sind von der Krankheit wieder genesen, das teilte Landrat Jan Weckler nach der heutigen Sitzung des Corona-Krisenstabes mit. Die Zahl der Kranken liegt damit um 30 höher als am letzten Montag. Die Zahl der Genesenen stieg um 28. Insgesamt befinden sich 29 Menschen mit der Diagnose COVID-19 in stationärer Behandlung. Zehn von ihnen benötigen eine intensivmedizinische Betreuung.

In der Nacht ist ein weiterer Mensch im Wetteraukreis an den Folgen der Lungenkrankheit verstorben. Es handelt sich um einen 80-jährigen Mann mit Vorerkrankungen. Bereits in der vergangenen Woche war ein 79-jähriger an den Folgen der Erkrankung gestorben. Im Wetteraukreis verfügen die sechs Kliniken (Kerckhoff-Klinik Bad Nauheim, Hochwaldkrankenhaus Bad Nauheim, Bürgerhospital Friedberg, Krankenhaus Schotten, Capio-Klinik Büdingen und Neurologische Klinik Bad Salzhausen über insgesamt 1.003 Betten. 112 davon im intensiv medizinischen Bereich, davon wiederum 84 mit Beatmungsmöglichkeiten. Aktuell sind 486 Betten frei, davon 18 im intensivmedizinischen Bereich und 35 mit Beatmungsmöglichkeit.

„Die Tatsache, dass es nach wie vor freie Intensivbetten gibt, ist sehr erfreulich und zeigt, dass die Lage in den Kliniken nach wie vor stabil ist“ resümiert Landrat Weckler. Die Kapazitätsgrenze sei nicht erreicht. Ähnlich wie im ganzen Bundesland hofft man auch im Wetteraukreis vor den Osterfeiertagen, dass die Krankheitswelle weiter abflache und das Gesundheitssystem nicht an seine Grenzen gebracht werde. „Ich bin froh, dass die Menschen sich an die Kontaktbeschränkungen halten. Die Menschen sehen ein, dass diese Maßnahmen notwendig sind, um das Virus zurückzudrängen“, so Landrat Weckler.

Im Wetteraukreis gab es in den vergangenen Tagen zwei Vorfälle, bei denen Bußgeldverfahren eingeleitet werden mussten. Auch diese niedrige Zahl spricht dafür, dass die meisten Menschen sich mit den Einschränkungen arrangiert haben. Viele Fragen gehen derzeit beim Wetteraukreis ein, welche Aktivitäten für die bevorstehenden Osterfeiertage, die frühlingshaftes Wetter versprechen, erlaubt sind. „Auch wenn die Besuche von Familienmitgliedern untereinander nicht verboten sind, so ist trotzdem Vorsicht geboten. Insbesondere ältere Menschen und solche, die zur Risikogruppe gehören, sollten besser nicht besucht werden. Hier ist in diesen Zeiten der Kontakt per Telefon der bessere Weg“, meint Landrat Weckler.

Bewegung an der frischen Luft ist erlaubt, spazieren gehen, Rad fahren und joggen. In Hessen darf man auch in der Öffentlichkeit auf den Bänken oder auf der Wiese in der Sonne sitzen. Bei allem gilt allerdings: nur in kleinem Kreis, entweder mit den Menschen aus dem eigenen Haushalt oder maximal einer Person, mit der man nicht zusammen wohnt. Nach wie vor gilt, dass der Kontakt zu anderen Menschen, die nicht zum eigenen Haushalt gehören, auf das absolute Minimum reduziert werden sollte.

Reisen fallen an diesem Osterwochenende weitgehend aus. Hotels und Pensionen haben geschlossen. Gleiches gilt für die Restaurants. Die Gläubigen müssen am höchsten christlichen Feiertag auf den Gottesdienstbesuch verzichten. Viele Gemeinden übertragen allerdings Gottesdienste und Andachten per Livestream im Internet. „Auch das kann eine Möglichkeit sein, das Osterfest erlebbar zu machen“, so Landrat Weckler abschließend. Wer über die Feiertage dringend ärztliche Hilfe braucht, wendet sich an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefon-Nr. 116117. Allgemeine Informationen zum Corona-Virus gibt es auf der Homepage des Wetteraukreises: www.wetteraukreis.de Stichwort Corona oder über die Hotline des Hessischen Sozialministeriums, Telefon 0800-5554666.

Donnerstag: 14 neue Coronavirus-Fälle

am 09 April 2020 16:13
Donnerstag: 14 neue Coronavirus-Fälle

Das Gesundheitsamt hat am Donnerstag 14 neue Coronavirus-Fälle von Bürgerinnen und Bürgern gemeldet, die in Birstein (5), Hanau (4), Brachttal, Hasselroth, Maintal, Schöneck und Steinau wohnen. Insgesamt sind seit Beginn der Ausbreitung im Main-Kinzig-Kreis 315 Menschen an Covid-19 erkrankt. Zieht man die mittlerweile 76 Genesenen sowie die bisher sechs Sterbefälle ab, sind aktuell noch 233 Bürgerinnen und Bürger mit dem Coronavirus infiziert, darunter die meisten in Hanau (71), Maintal (23) und Bad Soden-Salmünster (16). Die meisten Genesenen verzeichnet die Gemeinde Rodenbach (20). Stationär behandelt werden müssen derzeit 36 Menschen. 

Bürgertelefon des Kreises auch über Ostern erreichbar

am 08 April 2020 22:37
Bürgertelefon des Kreises auch über Ostern erreichbar

Das Bürgertelefon des Main-Kinzig-Kreises ist auch von Karfreitag bis Ostermontag täglich von 9 bis 15 Uhr erreichbar. „Unser Gesundheitsamt arbeitet intern an allen Feiertagen, genauso wie es auch an den Samstagen und Sonntagen in den letzten Wochen der Fall war. Wichtig ist für mich aber auch, dass es für die Bürgerinnen und Bürger jeden Tag einen Ansprechpartner für individuelle Fragen im Main-Kinzig-Forum gibt. Und für viele Menschen ist es in dieser Zeit einfach wichtig, bei Sorgen und Verunsicherungen eine Anrufmöglichkeit zu haben“, erklärt Landrat Thorsten Stolz (SPD). In dem Zusammenhang bedankt er sich bei den rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, „die seit Anfang März verlässlich und in wechselnden Schichten am Bürgertelefon Dienst tun beziehungsweise für einen reibungslosen Betrieb und schnelle fachliche Antworten sorgen“.

Neben dem Bürgertelefon, das unter 06051-8510000 erreichbar ist, bietet der Main-Kinzig-Kreis seit Mitte März auch eine Art digitales Bürgertelefon an, das CoroNetz. Auch hier erhält jeder Interessierte zu Gesundheitsfragen, zum Alltag in Zeiten von Corona, zu Wirtschaftsthemen und vielem mehr schnell eine Auskunft und kann sich über Formulare mit seinem Anliegen gezielt beim Kreis melden, und zwar zu jeder Zeit. Das Angebot entwickelt sich dynamisch weiter, je nach Pandemie- und Themenlage. „Der Informationsbedarf ist verständlicherweise enorm, die Fragen der Menschen werden auch immer komplexer. Insofern sind das Bürgertelefon wie auch das CoroNetz wichtige Säulen in unserer Kommunikation zwischen Gesundheitsamt und Kreisverwaltung einerseits und den Bürgerinnen und Bürgern andererseits. Insgesamt verzeichnen wir alleine für die vergangenen gut vier Wochen über 80.000 Kontaktaufnahmen mit dem Kreis. Das zeigt, wie elementar die Arbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist“, so Landrat Thorsten Stolz.

Foto: Die Arbeitsplätze am Bürgertelefon sind auch über die Osterfeiertage jeweils von 9 bis 15 Uhr besetzt.

13 weitere Todesfälle in Hessen

am 08 April 2020 22:09
13 weitere Todesfälle in Hessen

In Hessen wurden am Mittwoch 13 weitere Todesfälle gemeldet. Damit sind insgesamt 92 Menschen an Corona verstorben.

COVID-19 Fallzahlen

am 08 April 2020 22:05
COVID-19 Fallzahlen

Bestätigte Fälle weltweit: 1.434.426 (Vergl. 07.04.2020: + 83.903)
Todesfälle weltweit: 82.220 (Vergl. 07.04.2020: + 7.364)
Bestätigte Fälle in Deutschland: 103.228 (Vergl. 07.04.2020: + 4.003)
Todesfälle in Deutschland: 1.861 (Vergl. 07.04.2020: + 254)
Bestätigte Fälle in Hessen: 5.114 (Vergl. 07.04.2020: + 269)
Todesfälle in Hessen: 92 (Vergl. 07.04.2020: + 13)

Offenbach: Zahl der bestätigten Fälle steigt auf 47

am 08 April 2020 21:31

Die Zahl der positiv auf Covid-19 getesteten Menschen in Offenbach ist seit Dienstag um fünf auf 47 Personen gestiegen. Zwölf Personen werden derzeit im Krankenhaus behandelt, davon befinden sich weiterhin vier Menschen im Alter zwischen 54 und 78 Jahren mit Vorerkrankungen in einem kritischen Zustand. 20 weitere Personen sind in häuslicher Quarantäne. 14 Menschen sind bereits genesen. In Offenbach gab es bisher einen Todesfall.

Mittwoch: 18 neue Coronavirus-Fälle, ein weiterer Toter

am 08 April 2020 17:00
Mittwoch: 18 neue Coronavirus-Fälle, ein weiterer Toter

Das Gesundheitsamt hat am Mittwoch 18 neue Coronavirus-Fälle von Bürgerinnen und Bürgern gemeldet, die in Hanau (6), Bad Soden-Salmünster, Bruchköbel, Maintal (je 2), Brachttal, Freigericht, Gelnhausen, Großkrotzenburg, Gründau und Neuberg wohnen. Ein weiterer Todesfall aus Hasselroth ist hinzugekommen, so dass die Zahl der an Covid-19 Gestorbenen aus dem Main-Kinzig-Kreis bei nunmehr sechs liegt. Insgesamt sind seit Beginn der Ausbreitung im Main-Kinzig-Kreis 301 Menschen an Covid-19 erkrankt. Zieht man die mittlerweile 73 Genesenen sowie die Sterbefälle ab, sind aktuell noch 222 Bürgerinnen und Bürger mit dem Coronavirus infiziert, darunter die meisten in Hanau (67), Maintal (22) und Bad Soden-Salmünster (16). Die meisten Genesenen verzeichnet die Gemeinde Rodenbach (19). Stationär behandelt werden müssen derzeit 35 Menschen. 

Hanau sagt Veranstaltungen bis zum 30. Juni ab

am 08 April 2020 11:18

Mehr Planungssicherheit für die Veranstalter, weniger finanzielle Risiken und eine Minimierung der Verbreitungsgefahr des Corona-Virus – das sind die Gründe, warum sich der Krisenstab der Stadt Hanau dazu entschieden hat, vorsorglich weitere Veranstaltungen abzusagen. "Auch wenn sich die Bundes- und Landesregierung erst nach Ostern erklären wollen, ob und wie die Schutzmaßnahmen verlängert werden, haben wir entschieden, dass in Hanau bis zum 30. Juni keine Veranstaltungen stattfinden sollen", erklärt Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD). Betroffen von der Entscheidung sind alle Veranstaltungen, die von der Stadt Hanau ausgerichtet werden oder die in städtischen Räumlichkeiten stattfinden sollten. "Auch wenn das öffentliche Leben in den nächsten Wochen wieder langsam hochgefahren werden sollte, sind wir der festen Überzeugung, dass Veranstaltungen, bei denen viele Menschen zusammenkommen, nicht möglich sein werden – denn es wird weiterhin die Maxime gelten, alle Risiken zur Verbreitung des Virus zu reduzieren", so Kaminsky.

In diesen Absage-Zeitraum fallen auch die Feierlichkeiten zu 700 Jahre Stadtrechte Steinheim, die vom 20. bis 23. Juni mit verschiedenen Großveranstaltungen geplant waren. "Uns ist bewusst, dass das bei denjenigen, die in den vergangenen Monaten viel Arbeit und Herzblut in dieses Jubiläum gesteckt haben, Enttäuschung hervorrufen wird", so Kaminsky. Es sei aber unverantwortlich, die Planungen weiter voranzutreiben, denn schon heute stehe für ihn fest, dass Veranstaltungen – wenn überhaupt – in den nächsten Wochen und Monaten nur unter strengsten Auflagen stattfinden werden dürfen. "Man sieht in Österreich, mit welchen Voraussetzungen dort das öffentliche Leben wieder hochgefahren werden soll. Es wird auch bei uns strenge Begrenzungen zu Teilnehmerzahlen geben und möglicherweise eine Maskenpflicht – all dies würde für die Veranstalter eine zusätzliche organisatorische und finanzielle Belastung bedeuten. Und das verbunden mit dem hohen Risiko einer kurzfristigen Absage", erklärt Kaminsky weiter. Deshalb habe sich der Krisenstab dazu entschieden, etwas mehr Planungssicherheit herzustellen. Die Feierlichkeiten in Steinheim werde man hoffentlich nachholen können – möglicherweise auch erst im nächsten Jahr.

Betroffen von der Entscheidung sind unter anderem auch alle Veranstaltung der städtischen Reihe "Kultour", die Stadtteilfeste in Klein-Auheim und Kesselstadt (6. Juni), der Tag der offenen Tür im Gefahrenabwehrzentrum Hans Martin (7. Juni), das Apfelweinfest und der Keramikmarkt im Schlossgarten (26. bis 28. Juni), das Lindenau-Festival (26. bis 28. Juni) und der Christopher Street Day (27. Juni). Teilweise hatten die jeweiligen Veranstalter aber auch schon vorher entschieden, ihre Feste abzusagen oder zu verschieben. Bereits am 20. März hatte der Krisenstab entschieden, dass die Brüder Grimm Festspiele (15. Mai bis 27. Juli), das Hanauer Märchenfest (9. und 10. Mai) und das Hanauer Lamboyfest (12. bis 14. Juni) in diesem Jahr nicht stattfinden können. Hanaus Oberbürgermeister appelliert an nicht-städtische Veranstalter, dieser Linie zu folgen. "Mir fehlt zum Beispiel die Fantasie, dass das für Mitte Juni geplante Gartenfest in Wilhelmsbad stattfinden kann", erläutert Kaminsky und verweist in diesem Zusammenhang auf den Hessentag (geplant für 5. bis 14. Juni), den das Land Hessen schon Mitte März mit dem Argument des Gesundheitsschutzes abgesagt hatte. "Ich gehe dementsprechend nicht davon aus, dass das Land Hessen den landeseigenen Kurpark Wilhelmsbad für eine Veranstaltung mit mehreren zehntausend Besuchern zur Verfügung stellen wird."

Kaminsky erwartet von der Bundes- und Landesregierung, dass sie direkt nach Ostern Klarheit schafft, inwieweit die Einschränkungen und Verbote über den 19. April ausgedehnt werden müssen. "Die Menschen wollen wissen, ob sie weiterhin zuhause bleiben müssen. Sie wollen wissen, ob Kitas und Schulen noch länger geschlossen bleiben – ein Vorlauf von wenigen Tagen erschwert jede Planung", so der Oberbürgermeister. Dies gelte im übrigen auch für die Stadt Hanau – wann das Rathaus, die Museen, die Schwimmbäder oder das Kulturforum wieder öffnen dürften, sei nach wie vor unklar. Kaminsky: "Wir erwarten hier am Dienstag klare Aussagen von der Bundes- und der Landesregierung."

Plus 15: Jetzt 79 Todesfälle in Hessen

am 07 April 2020 21:53
Plus 15: Jetzt 79 Todesfälle in Hessen

Die Anzahl der Todesfälle in Hessen sind am Dienstag um 15 auf 79 gestiegen. 4.845 laborbestätigte Infektionen wurden gemeldet. Im Main-Kinzig-Kreis waren es 283 Fälle.

COVID-19 Fallzahlen

am 07 April 2020 21:48
COVID-19 Fallzahlen

Bestätigte Fälle weltweit: 1.350.523 (Vergleich zum 6.4.2020 ein Plus von 72.561 Fällen)
Todesfälle weltweit: 74.856 (Vergleich zum 6.4.2020 ein Plus von 5.301 Fällen)
Bestätigte Fälle in Deutschland: 99.225 (Vergleich zum 6.4.2020 ein Plus von 3.834 Fällen)
Todesfälle in Deutschland: 1.607 (Vergleich zum 6.4.2020 ein Plus von 173 Fällen)
Bestätigte Fälle in Hessen: 4.845 (Vergleich zum 6.4.2020 ein Plus von 177 Fällen)
Todesfälle in Hessen: 79 (Vergleich zum 6.4.2020 ein Plus von 15 Fällen)

Covid19: Drei neue bestätigte Fälle in Offenbach

am 07 April 2020 21:40

Die Zahl der positiv auf Covid-19 getesteten Menschen in Offenbach ist seit Montag um drei auf 42 Personen gestiegen. Acht Personen werden derzeit im Krankenhaus behandelt, davon befinden sich vier Menschen im Alter zwischen 54 und 78 Jahren mit Vorerkrankungen in einem kritischen Zustand. 20 weitere Personen sind in häuslicher Quarantäne. Dreizehn Menschen sind bereits genesen. In Offenbach gab es bisher einen Todesfall.

Dienstag: 18 neue Coronavirus-Fälle, zwei weitere Tote

am 07 April 2020 17:29
Dienstag: 18 neue Coronavirus-Fälle, zwei weitere Tote

Das Gesundheitsamt hat am Dienstag 18 neue Coronavirus-Fälle von Bürgerinnen und Bürgern gemeldet, die in Hanau (6), Bad Soden-Salmünster, Brachttal, Steinau (je 2), Gelnhausen, Jossgrund, Maintal, Nidderau, Ronneburg und Schöneck wohnen. Zwei weitere Todesfälle aus Hanau und Ronneburg kamen hinzu, so dass die Zahl der an Covid-19 Gestorbenen aus dem Main-Kinzig-Kreis bei nunmehr fünf liegt. Insgesamt sind seit Beginn der Ausbreitung im Main-Kinzig-Kreis 283 Menschen an Covid-19 erkrankt. Zieht man die mittlerweile 63 Genesenen sowie die Sterbefälle ab, sind aktuell noch 217 Bürgerinnen und Bürger mit dem Coronavirus infiziert, darunter die meisten in Hanau (61), Maintal (20) und Bad Soden-Salmünster (14). Die meisten Genesenen verzeichnet die Gemeinde Rodenbach (16). Stationär behandelt werden müssen derzeit 37 Menschen.

Neue Rubrik Bildung im CoroNetz

am 07 April 2020 17:09
Neue Rubrik Bildung im CoroNetz

Das Informationsportal CoroNetz des Main-Kinzig-Kreises ist wieder um eine Rubrik gewachsen. Die Volkshochschule der Bildungspartner Main-Kinzig (BiP) informiert als Tochtergesellschaft des Main-Kinzig-Kreises in Zeiten von Corona unter der neuen Rubrik „Bildung“ über digitale Lern- beziehungsweise Weiterbildungsmöglichkeiten. „Wir werden uns wohl noch eine ganze Weile mit Kontaktbeschränkungen arrangieren müssen. Die Zeit lässt sich überaus sinnvoll nutzen“, sagte Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Bildungspartner Main-Kinzig. Im CoroNetz kann unter der Rubrik „Bildung“ zwischen den unterschiedlichen Fachbereichen der Volkshochschule – sortiert nach Themengebieten – gewählt werden. Neben einer Aufstellung interessanter Online-Angebote von hessischen Museen unter dem Stichwort „Gesellschaft“ finden sich zum Beispiel auch kostenfreie Online-Lernmöglichkeiten für Teilnehmende aus Deutschkursen oder Weiterbildungsmöglichkeiten für pädagogische Fachkräfte vom „Haus der kleinen Forscher“.

Über die kostenfreie Registrierung als Teilnehmer in der VHS-Cloud, der neuen Lernplattform des Deutschen Volkshochschul-Verbandes, erhält man im Kurs „VHS-Online.mkk“ die Möglichkeit, kostenfrei auf verschiedene Online-Videos zu Gesundheits-, Handarbeits- und Gesellschaftsthemen zuzugreifen, die teilweise eigens von BiP zu diesem Zweck produziert wurden und jederzeit von zu Hause aus abgerufen werden können. Andere Kurse wiederum haben festgelegte Zeiten, zu denen sich die Teilnehmer in einem virtuellen Kursraum mit dem Kursleiter im Rahmen einer Konferenz treffen. Dieses Online-Angebot wird ständig aktualisiert. „Da lohnt sich also auch ein zweites oder drittes Mal, einen Blick ins CoroNetz und in den Bereich Bildung zu werfen“, so Winfried Ottmann.

Foto: Das VHS-Team stellt in regelmäßigen Videokonferenzen ein umfangreiches Online-Programm zusammen.

Landesverordnung untersagt weiterhin Betrieb von Eisdielen

am 07 April 2020 16:58
Landesverordnung untersagt weiterhin Betrieb von Eisdielen

Für eine rege Diskussion in der Stadtgesellschaft hat die Entscheidung der Stadt Hanau gesorgt, mit Blick auf das bevorstehende Osterfest den Blumenhändlern zu erlauben, ihre Geschäfte wieder zu öffnen. Kritik wurde vor allem dahingehend laut, dass, wenn es schon Lockerungen in den Beschränkungen gebe, auch die Eisdielen wieder ihren Betrieb aufnehmen dürfen sollten. "So verständlich dieser Wunsch bei dem sonnigen Wetter auch sein mag, haben wir an dieser Stelle leider keinen Ermessensspielraum", erläutert Oberbürgermeister Claus Kaminsky, dass hier die Verordnung des Landes Hessen greift, wonach Eisdielen bis auf weiteres geschlossen bleiben müssen, "die Regelung hinsichtlich der Blumenläden in der städtischen Allgemeinverfügung war dagegen strenger als die Beschränkungen des Landes, das mehr Ausnahmen zugelassen hatte." Nachdem jedoch erkennbar wurde, dass sich viele Kundinnen und Kunden an die Auflagen halten, indem sie den geforderten Abstand wahren und Masken tragen, um ihr Umfeld zu schützen, sei es das richtige Signal gewesen, auf das Niveau der Landesverordnung zurückzukehren und mehr Freiheiten zuzulassen.

Landfrauen Gründau: Programm bis Ende Mai 2020 abgesagt

am 07 April 2020 16:14

Der Landfrauenverein Gründau  sagt alle Termine bis Ende Mai 2020, aus aktuellem Anlass, ab. Der Tagesausflug nach Rüdesheim entfällt. Bei Rückfragen bitte beim Team des Vorstandes der Landfrauen Gründau melden.

Geänderte Erreichbarkeit des Bürgertelefons an Ostern

am 07 April 2020 14:20
Geänderte Erreichbarkeit des Bürgertelefons an Ostern

"Wir lassen niemanden alleine!" Dieses Motto hat Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) für die aktuelle Corona-Krise ausgegeben. Deshalb hat die Stadt Hanau verschiedene Informationsangebote und Service-Telefone etabliert, um für alle Anliegen der Hanauerinnen und Hanauer kompetente Kontaktstellen zu schaffen. "An den Ostertagen wollen wir den Kolleginnen und Kollegen, die seit mehr als drei Wochen Fragen zur aktuellen Lage beantworten, aber auch etwas Erholung und Zeit mit der Familie ermöglichen", begründet Kaminsky die über die Feiertage eingeschränkte Erreichbarkeit. Das Bürgertelefon (06181/ 67660-2001) ist deshalb an Karfreitag und Ostersonntag nicht besetzt. Am Samstag und am Ostermontag werden Anrufe in der Zeit von 8.30 bis 13 Uhr entgegengenommen. Für hilfsbedürftige Hanauerinnen und Hanauer, die sich nicht mit mehr selber mit Lebensmitteln versorgen können, hat die Stadt einen Lieferservice eingerichtet. Dieser pausiert an Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag, ist am Samstag aber von 9 bis 13 Uhr telefonisch unter 06181/67660-2002 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Die Sozial-Hotline, die normalerweise montags bis freitags unter 06181/67660-2003 Fragen zu sozialen Themen und rund um den Job beantwortet, pausiert an Karfreitag und Ostermontag. Über aktuelle Entwicklungen informiert die Stadt über Ostern auf ihrer Internetseite www.corona.hanau.de und über Twitter (@brueder_grimm).

Main-Kinzig-Kliniken: Bisher 32 Corona-Patienten behandelt

am 07 April 2020 14:12
Main-Kinzig-Kliniken: Bisher 32 Corona-Patienten behandelt

„Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen“, so heißt es – und jeder, der in diesen Tagen die Main-Kinzig-Kliniken in Gelnhausen und Schlüchtern betritt, bemerkt sofort, dass sich die Abläufe in beiden Häusern grundlegend verändert haben. Die Kliniken gehen seit der Ausbreitung des Coronavirus neue Wege – und damit sind im wahrsten Sinne des Wortes auch neue Wege für Patienten entstanden. An beiden Klinikstandorten werden seit einigen Tagen Patienten behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Die Vorbereitungen hierfür waren umfangreich: „Wir haben räumliche und personelle Kapazitäten schaffen müssen – und dies im Hinblick darauf, den größtmöglichen Schutz für alle zu gewährleisten, die sich in unseren Häusern aufhalten, ob Patienten oder Mitarbeiter“, so Geschäftsführer Dieter Bartsch. Die derzeitigen Strukturen sehen die intensivmedizinische Versorgung in Gelnhausen vor, sowohl in Gelnhausen als auch in Schlüchtern wurden Infektionsstationen eingerichtet. Insgesamt wurden an beiden Standorten neben zahlreichen Verdachtsfällen bisher 32 bestätigte COVID-19-Patienten versorgt, bei etwa fünf von ihnen war bzw. ist eine intensivmedizinische Behandlung notwendig. „Der Umbau unserer Intensivstation, der dank des großen Engagements vieler Mitarbeiter in wenigen Tagen abgeschlossen werden konnte, macht es möglich, dass wir uns stufenweise dem Bedarf anpassen und situationsgerecht aufstellen können“, erklärt Bartsch.

Und auch in Schlüchtern sorgt ein ausgeklügeltes Konzept dafür, dass COVID-19-Patienten getrennt von allen anderen Patienten untergebracht und speziell versorgt werden. Auch hier arbeiten Mitarbeiter aller Abteilungen und Berufsgruppen Hand in Hand bei der Entwicklung außergewöhnlicher Lösungen. Ein Beispiel ist die Versorgung der isolierten Patienten durch den sogenannten „Außendienst“. Da sich die Isolierstation im Erdgeschoss befindet und jedes Patientenzimmer mit einem Fenster ausgestattet ist, ist es bei der Versorgung nicht immer notwendig, das Patientenzimmer zu betreten: Benötigt der Patient beispielsweise lediglich eine Flasche Wasser oder hat eine Probe für das Labor abzugeben, kann eine Übergabe unter strengen Sicherheitsvorkehrungen durch das geöffnete Fenster erfolgen – dies erhöht erheblich den Mitarbeiterschutz. Als nicht nur äußerst hilfreich, sondern absolut notwendig hat sich an beiden Standorten das sogenannte Ampelkonzept erwiesen: Von Betreten der Häuser, aber auch im Laufe jedweder Behandlung ist es maßgeblich, ob der Patient den Status „grün“, „gelb“ oder „rot“ aufweist – er also „nicht-infektiös“, „möglicherweise infektiös“ oder „nachgewiesenermaßen infektiös“ ist. „Dieses Farbsystem hat Vorrang vor den bisherigen Abteilungsstrukturen“, erläutert Bartsch: „Es ermöglicht uns, die Bereiche für jeden erkennbar abzugrenzen, Patienten zu leiten und unsere Mitarbeiter gezielt einzusetzen.“

Neue Wege schlagen die Kliniken auch in punkto Materialbeschaffung ein. „Wie für alle Kliniken ist es für uns eine große Herausforderung, Schutzmaterialien in ausreichenden Mengen zu beschaffen. Dieser nehmen wir uns mit höchster Priorität an“, erklärt der Geschäftsführer. Hierfür werden nicht nur die bestehenden Kontakte zu den Stammlieferanten genutzt, sondern auch unkonventionelle und kreative Lösungen gesucht – und dies auf regionaler bis hin zu internationaler Ebene. „Teilweise konnten wir große Produktmengen ordern und haben die entsprechenden Lieferungen auch schon erhalten. Für andere Produkte stehen die Lieferungen noch aus. Darüber hinaus stehen wir mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration hinsichtlich der geplanten Materialverteilung über das Land Hessen in Kontakt“, so Bartsch: „Klar ist: Dieses Thema wird uns in der nächsten Zeit noch intensiv begleiten und wir schöpfen alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten aus.“ Insgesamt sehen sich die Main-Kinzig-Kliniken zum jetzigen Zeitpunkt gut aufgestellt und beobachten die Entwicklungen sehr genau, um weiterhin flexibel zu agieren. „Wir erhalten Unterstützungsangebote und Solidaritätsbekundungen aus der gesamten Region, für die wir sehr dankbar sind“, berichtet Bartsch. Dieser Zuspruch aus der Bevölkerung, der interne Zusammenhalt und die bisherigen Erfahrungen stimmen das Team aktuell zuversichtlich. Bis zum jetzigen Zeitpunkt konnten 14 COVID-19-Patienten bereits wieder entlassen werden.

SG Marköbel überreicht Bürgermeister 200 Schutzmasken

am 07 April 2020 14:11
SG Marköbel überreicht Bürgermeister 200 Schutzmasken

Der Vorsitzende der SG Marköbel, Alexander Kühn, hat Hammersbachs Bürgermeister Michael Göllner (SPD) etwa 200 Schutzmasken übergeben. Hintergrund ist, dass der Klassenkonkurrent SV Pars Neu-Isenburg in der vergangenen Woche auf alle Vereine in der Gruppenliga Frankfurt Ost zugegangen ist und angeboten hat, Schutzmasken für jeden einzelnen Verein zur Verfügung zu stellen. Alexander Kühn hat dieses Angebot natürlich spontan, dankbar angenommen. Der Hauptsponsor und Gründer des SV Pars, die Firma chip1, ist ein global erfolgreiches IT Handelsunternehmen, mit guten internationalen Beziehungen - und konnte die Masken zur Verfügung stellen. „Da die Gemeinde mit Sicherheit am besten weiß, wo diese optimal eingesetzt werden können oder wo diese am Dringendsten benötigt werden, wie beispielsweise bei den Ärzten, bei der Kinderbetreuung oder in der Seniorendependance, haben ich gerne diese circa 200 Masken im Namen der SG an die Gemeinde Hammersbach weitergegeben. Dies weniger als Werbung für die SG und unsere soziales Engagement, sondern vor allem als Zeichen und Respekt dem Verein SV Pars Neu-Isenburg gegenüber. Dieses Zeichen zeigt, dass man zwar auf dem Platz Konkurrenten sein kann, aber abseits des Platzes gemeinsam handeln - und positive Signale an die Gesellschaft senden kann. Es ist gerade in diesen Zeiten wichtig, dass sich Vereine und der Sport sozial engagieren“, so Alexander Kühn.

Weitere fünf Todesfälle in Hessen

am 06 April 2020 21:15
Weitere fünf Todesfälle in Hessen

Die Anzahl der Todesfälle in Hessen ist am Montag um fünf auf 64 gestiegen. Im Main-Kinzig-Kreis sind bislang drei Menschen gestorben, die Anzahl der laborbestätigten Infektionen lag bei 265 und nicht wie vom Hessischen Sozialministerium in der Tabelle aufgeführt bei 251.

COVID-19 Fallzahlen

am 06 April 2020 21:11
COVID-19 Fallzahlen

Bestätigte Fälle weltweit: 1.277.962 (Vergleich zum 5.4.2020 ein Plus von 74.039 Fällen)
Todesfälle weltweit: 69.555 (Vergleich zum 5.4.2020 ein Plus von 4.760 Fällen)
Bestätigte Fälle in Deutschland: 95.391 (Vergleich zum 5.4.2020 ein Plus von 3.677 Fällen)
Todesfälle in Deutschland: 1.434 (Vergleich zum 5.4.2020 ein Plus von 92 Fällen)
Bestätigte Fälle in Hessen: 4.668 (Vergleich zum 5.4.2020 ein Plus von 101 Fällen)
Todesfälle in Hessen: 64 (Vergleich zum 5.4.2020 ein Plus von 5 Fällen)

Hanau: Blumenhändler dürfen zu Ostern wieder öffnen

am 06 April 2020 19:57

Für eine vorsichtige Lockerung der restriktiven Einschränkungen im Einzelhandel hat sich die Stadt Hanau mit Blick auf das bevorstehende Osterfest entschieden und erlaubt ab sofort den Blumenhändlern, wieder zu öffnen. "Nachdem wir beobachten konnten, dass sich wirklich viele Kundinnen und Kunden an die Auflagen halten, indem sie den geforderten Abstand wahren und Masken tragen, um ihr Umfeld zu schützen, wollen wir hier mehr Freiheiten zulassen", beschreibt Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) die Intention und ergänzt, dass die Stadt an dieser Stelle mit ihrer Verfügung auch strenger war als die Landesverordnung. Dieser kleine Schritt darf nach den Worten des OB auf keinen Fall dahingehend missinterpretiert werden, dass man jetzt auf Vorsichts- und Schutzmaßnahmen verzichten kann. "Im Gegenteil ist jetzt der richtige Zeitpunkt, die eigenen Vorräte an selbstgenähten Stoffmasken aufzustocken, denn ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass eine weitere Lockerung der Einschränkungen mit einem Maskengebot für den Aufenthalt im öffentlichen Raum einhergehen wird."

Die Stadt Hanau hatte bereits Ende März eine entsprechende Empfehlung zum Tragen von selbstgenähten Stoffmasken gegeben. Dass dies ein Schritt in die richtige Richtung war, bestätigt auch ein Papier aus dem Bundesinnenministerium, das heute bekanntgeworden ist. Dort wird ein vorsorgliches Masken- und Mundschutzgebot im Zusammenhang mit der zur Öffnung des öffentlichen Lebens in Aussicht gestellt. Eine Maske sorgt dafür, dass Tröpfchen, die beim Sprechen, Niesen oder Husten aus Mund und Nase fliegen, zurückgehalten werden. Da das Corona-Virus genau auf diesem Wege verbreitet und übertragen wird, kann die die Gefährdung der Mitmenschen durch das Tragen einer Maske reduziert werden. Selbst ein Tuch, das vor dem Gesicht getragen werde, würde den erhofften Effekt des Fremdschutzes erfüllen. "Wenn wir alle den Nächsten schützen, ist für das Wohlgehen aller gesorgt." Dabei appelliert der OB einmal mehr an die Bürgerinnen und Bürger, keine professionellen Schutzmasken zu kaufen, weil diese dringend für Beschäftigte im Gesundheits- und Pflegebereich oder für Menschen mit Vorerkrankungen gebraucht werden.

Weitere 380 Beatmungsgeräte bestellt

am 06 April 2020 19:52

Die Zahl der positiv auf eine Infektion mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 getesteten Menschen steigt in Hessen weiterhin moderat an. Ebenso steigt die Zahl der an COVID-19 erkrankten und stationär Aufgenommenen. „Unser wichtigstes gemeinsames Ziel bleibt weiterhin, die Zahl der Menschen, die schwer erkranken und stationär versorgt werden müssen, so niedrig wie möglich zu halten, damit unser Gesundheitssystem sie alle versorgen kann“, betont der Hessische Minister für Soziales und Integration, Kai Klose.

Übersicht bestätigte SARS-CoV-2-Fälle in Hessen
Die Zahl der bestätigten Infektionen ist hessenweit, Stand 6. April, 14 Uhr, auf 4.668 Personen gestiegen, das sind 101 mehr als am Vortag. Die Zahl der Todesfälle, die auf den Corona-Virus SARS-CoV-2 zurückgeführt werden, stieg in Hessen auf 64 Personen, das sind 5 mehr als gestern.

Überblick Belegungsanzahl COVID-19 in Krankenhäusern
Mit Stand vom 6. April 2020, 11 Uhr, sind in den hessischen Krankenhäusern 13.272 Betten frei (stationäre Betten inklusive der Beatmungs- und Intensiv-Überwachungsbetten). Die Gesamtanzahl der COVID-19-Patienten in den hessischen Krankenhäusern liegt mit Stand 6. April 2020, 11 Uhr, bei 951, das sind 64 mehr als am Vortag. Von den 951 Personen sind 250 Personen beatmungs- und intensivüberwachungspflichtig, weitere 58 Personen sind intensivüberwachungspflichtig, müssen jedoch nicht beatmet werden. Die Möglichkeiten zur Beatmung haben wir in den letzten Wochen massiv ausgeweitet. Statt rund 1.200 verfügbaren Betten mit Beatmung stehen derzeit mehr als 1.900 Betten mit Beatmung zur Verfügung. Weitere Betten mit Beatmung kommen hinzu, wenn unser 10 Millionen Euro Beschaffungsprogramm für Beatmungsgeräte greift und die Geräte in den Krankenhäusern ankommen. Dieses Programm ermöglicht den Krankenhäusern den Einkauf von ca. weiteren 380 Beatmungsgeräten. Die Zahl der Beatmungsbetten wird sich also in den nächsten Tagen weiter erhöhen.

Planungsstab sorgt für koordinierte Versorgung und Behandlung
In jedem der sechs hessischen Versorgungsgebiete nach Krankenhausgesetz sind sog. koordinierende Krankenhäuser benannt. Der Planungsstab entwickelt gemeinsam mit diesen eine funktionierende Versorgungsstruktur für die bestehende Sonderlage. Er unterstützt und berät die Krankenhäuser sowohl zu Fragen der Sicherstellung als auch zu organisatorischen Fragen und erarbeitet Vorschläge und Handlungsoptionen zur Versorgung von COVID-19-Patientinnen und -Patienten. In Abstimmung mit dem Planungsstab entwickeln sie ein regionales Versorgungskonzept und setzen es im jeweiligen Versorgungsgebiet um. Sie übermitteln eine aktuelle Übersicht über die Belegung und die Ressourcen aller Krankenhäuser. So wird ein wechselseitiger Erfahrungsaustausch bei der Versorgung von COVID-19-Patientinnen und –Patienten gewährleistet.

„Da wir das genaue Ausmaß der auf uns zukommenden Versorgungsnotwendigkeit nicht kennen, ist eine zentrale Steuerung der in vielen Bereichen knappen Ressourcen zur bestmöglichen Versorgung aller Patienten unumgänglich. Ich bin sehr stolz auf alle Beteiligten im Gesundheitswesen - binnen kürzester Zeit wurde hier gemeinschaftlich ein entsprechendes Versorgungsnetzwerk erarbeitet. Dies umfasst neben den Krankenhäusern auch den öffentlichen Gesundheitsdienst mit den Gesundheitsämtern, den Rettungsdienst, die kassenärztliche Vereinigung mit dem Netzwerk der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie die Rehabilitationsklinik-, Alten- und Pflegeeinrichtungen und den Katastrophenschutz,“ betont Prof. Dr. Jürgen Graf, Leiter des Planungsstabs stationäre Versorgung COVID-19, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Frankfurt am Main.

Montag: Acht neue Coronavirus-Fälle, weiterer Positivbefund in Pflegeheim

am 06 April 2020 16:58
Montag: Acht neue Coronavirus-Fälle, weiterer Positivbefund in Pflegeheim

Das Gesundheitsamt hat am Montag acht neue Coronavirus-Fälle gemeldet. Die positiven Laborbefunde betreffen Menschen aus Hanau (2), Bad Soden-Salmünster, Birstein, Gelnhausen, Hasselroth, Langenselbold und Maintal. Damit steigt die Gesamtzahl aller laborbestätigten Fälle auf 265. Derweil ist ein weiterer Bewohner des Pflegeheims im Ostkreis positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er wohnte im Kontaktfeld der ersten Betroffenen, die bereits am Wochenende als Covid-19-Erkrankte gemeldet worden war und stationär behandelt wird. Der Erkrankte gehörte zu jenen Personen, für die das Gesundheitsamt aufgrund der Nähe zur Infizierten umgehend eine Isolierung angeordnet hatte, aufgrund der vergleichsweise milden Symptomatik wird er aber innerhalb der Einrichtung und nicht stationär isoliert. Bereits in der vergangenen Woche wurden aus dem direkten Kontaktfeld des ersten Covid-Falls zehn Angestellte des Hauses vorsorglich häuslich abgesondert. Die Einrichtung informiert die Bewohner und Angehörigen über die aktuelle Situation vor Ort.

Zieht man von der Gesamtzahl der laborbestätigten Fälle im Kreisgebiet 61 als genesen eingestufte Personen sowie je einen Todesfall aus Hanau, Maintal und Niederdorfelden ab, ergibt sich die Zahl von 201 Personen, die aktuell mit dem Coronavirus infiziert sind.* Die meisten aktuellen Fälle verzeichnen Hanau (56), Maintal (19) und Bad Soden-Salmünster (12). Insgesamt müssen derzeit 33 Bürgerinnen und Bürger stationär behandelt werden. Die meisten Genesenen wohnen in Rodenbach (16).

*Hinweis: Ein Todesfall aus einem Hanauer Krankenhaus ist zunächst als Hanauer Bürger registriert worden, wohnte aber in Maintal.

Kreisweiter Appell: Menschen mit Pflege-Erfahrung gesucht

am 06 April 2020 14:58
Kreisweiter Appell: Menschen mit Pflege-Erfahrung gesucht

Der Main-Kinzig-Kreis bereitet sich auf Personalausfälle im Pflegebereich vor und erneuert vor diesem Hintergrund seinen kreisweiten Aufruf an all jene Personen, die derzeit nicht, nicht mehr oder nur in Teilzeit im Bereich der Pflege arbeiten. Über die Homepage des Kreises unter CoroNetz können sie sich melden, wenn sie ihre Dienste bei dringenden Bedarfsfällen zur Verfügung stellen wollen. „Die Entwicklung ist äußerst dynamisch und schon ein einzelner Fall in einer Pflegeeinrichtung oder einem Altenheim kann dazu führen, dass eine komplette Schicht oder gar mehr Personal aus dem Normalbetrieb herausgenommen werden muss. In solchen Fällen müssen wir flexibler gegensteuern können. Genau aus diesem Grund erneuern wir unseren Aufruf an all jene, die Erfahrungen im Bereich der Pflege gesammelt haben und in Notsituationen in einzelnen Einrichtungen unterstützen können“, erklären Landrat Thorsten Stolz (SPD) und Sozialdezernentin Susanne Simmler (SPD) den gemeinsamen Appell.

Der Kreis sucht schon seit geraumer Zeit Frauen und Männer, die über eine einschlägige und nachweisliche Erfahrung im medizinischen und pflegerischen Bereich verfügen. Die Datenbank an Ärztinnen und Ärzten ist dabei mit über 60 Namen gut gefüllt. Darüber konnte beispielsweise dem Klinikum Hanau schon kurzfristig durch einen personellen Engpass geholfen werden. Für den Bereich der Pflege ist die Zahl der Meldungen noch vergleichsweise gering. „Wer mal als Krankenpflegerin oder Krankenpfleger, Altenpflegerin oder Altenpfleger oder in verwandten Feldern tätig war, derzeit aber nicht in Vollzeit in diesem Beruf tätig ist, darf sich gerne angesprochen fühlen. Wir wenden uns ausdrücklich auch an Menschen, die Zivildienst oder Bundesfreiwilligendienst im Bereich der Alten- und Krankenpflege absolviert haben. Wir müssen in der jetzigen Situation auch vorbeugend querdenken und uns auf bestimmte Szenarien einstellen“, verdeutlichen Stolz und Simmler. Berücksichtigt werden alle Personen, die jünger als 65 Jahre alt sind und zu keiner Corona-Risikogruppe zählen. Sie können sich über ein entsprechendes Formular auf der Internetseite des Main-Kinzig-Kreises, www.mkk.de, unter CoroNetz und „Freiwillige“ melden.

Foto: Über die Homepage des Main-Kinzig-Kreises können sich Freiwillige melden.

Wetterau: Zahl der Corona-Infizierten leicht gestiegen

am 06 April 2020 13:13

Für Montag, den 6. April nannte Landrat Weckler die Zahl von 154 nachgewiesenen Fällen von Corona Infektionen im Wetteraukreis, davon sind 37 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Erkrankten liegt damit um 16 höher als am vergangenen Freitag, die Zahl der Genesenen stieg um sechs. Insgesamt werden 26 Menschen stationär behandelt, zehn von ihnen werden intensivmedizinisch betreut. Ein Wetterauer ist bislang an den Folgen der Erkrankung verstorben. Von den insgesamt 1003 Betten in den sechs Wetterauer Kliniken sind derzeit 512 Betten frei. Im intensivmedizinischen Bereich gibt es derzeit 16 freie Betten, dazu kommen weitere 43 Betten im intensivmedizinischen Bereich mit der Möglichkeit zur Beatmung.

Keine Seniorenfahrt in diesem Jahr

am 06 April 2020 12:32

Nachdem bereits viele Veranstaltungen aufgrund der derzeitigen Einschränkungen abgesagt werden mussten, wird nunmehr auch die durch die Städte Bad Soden-Salmünster und Steinau a.d.Str. gemeinsam für den 04.06.2020 geplante Seniorenfahrt nach Würzburg nicht stattfinden. Kurstadtbürgermeister Dominik Brasch sowie Malte Jörg Uffeln, Bürgermeister der Grimmstadt bedauern diesen Schritt sehr. „Aufgrund der derzeitigen Lage um das Coronavirus bleibt uns zum Schutz der Seniorinnen und Senioren aber keine andere Wahl, als die diesjährige Fahrt abzusagen“, sind sich beide Rathauschefs einig. Auch wenn die derzeitigen Einschränkungen bis Anfang Juni womöglich wieder gelockert sein könnten, würde eine solche Fahrt eine enorme Gefährdung für die Teilnehmer darstellen. Brasch und Uffeln bitten um Verständnis für diese Entscheidung und versprechen gleichzeitig, dass man 2021 wieder ein tolles Angebot für die Seniorenfahrt finden wird.

Keine Radeltour zu Meister Adebar

am 06 April 2020 12:26

Die Einschränkungen des sozialen Lebens, die uns die COVID-19-Pandemie derzeit auferlegt, wirken sich auch auf eine geplante Exkursion per Fahrrad im Kinzigtal aus. Die für Karfreitag, 10. April, terminierte Radeltour ab Langenselbold mit Karlheinz Bär zu den Weißstörchen im unteren Kinzigtal muss aufgrund der gesetzlichen Auflagen abgesagt werden. Ein Ersatztermin kann derzeit noch nicht festgelegt werden. Ob die am Samstag, 9. Mai, von Karlheinz Bär im Auftrag der HGON geleitete „Fahrradtour durch die Kinzigaue“ mit Besuch des Naturschutzgebietes Hässeler Weiher stattfinden kann muss der weiteren Entwicklung der Pandemie und daraus gegebenenfalls folgenden Einschränkungen abgewartet werden. Treffpunkt dazu wäre am 9. Mai um 13.30 Uhr am P+R Parkplatz am Bahnhof Niedermittlau, Nordseite in Hasselroth.

Offenbach: 39 Menschen positiv getestet

am 06 April 2020 12:18

Die Zahl der positiv auf Covid-19 getesteten Menschen in Offenbach ist seit gestern um fünf auf 39 Personen gestiegen. Sieben Personen werden derzeit im Krankenhaus behandelt, davon befinden sich vier Menschen im Alter zwischen 54 und 78 Jahren mit Vorerkrankungen in einem kritischen Zustand und werden beatmet. 20 weitere Personen sind in häuslicher Quarantäne. Elf Menschen sind bereits genesen. In Offenbach gab es bisher einen Todesfall.

Covid: Jetzt schon 59 Todesfälle in Hessen

am 05 April 2020 20:25
Covid: Jetzt schon 59 Todesfälle in Hessen

Die Tabelle zeigt eine Übersicht bestätigter COVID-19-Fälle in Hessen inklusive 7-Tage-Inzidenz. Die Todesfälle sind um 11 auf 59 gestiegen. Im Main-Kinzig-Kreis waren es am Sonntag 257 bestätigte Infektionen und nicht 246 wie in der Tabelle des Hessischen Sozialministeriums aufgeführt.

COVID-19-Fallzahlen

am 05 April 2020 20:19
COVID-19-Fallzahlen

Bestätigte Fälle weltweit: 1.203.923 (Vergl. 04.04.2020: + 84.414)
Todesfälle weltweit:  64.795 (Vergl. 04.04.2020: + 5.840)
Bestätigte Fälle in Deutschland:  91.714 (Vergl. 04.04.2020: + 5.936)
Todesfälle in Deutschland: 1.342 (Vergl. 04.04.2020: + 184)
Bestätigte Fälle in Hessen: 4.567 (Vergl. 04.04.2020: + 242)
Todesfälle in Hessen: 59 (Vergl. 04.04.2020: + 11)



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