Quelle: Feuerwehr Gründau

Am frühen Freitagmorgen wurde die Feuerwehr Gründau-West zu einem außergewöhnlichen Tierettungseinsatz in die Niedergründauerstraße in Rothenbergen gerufen. Auf seinem nächtlichen Streifzug wurde ein Waschbär von einem Wachhund überrascht. Bei seiner Flucht kletterte er eine Straßenlaterne hoch, traute sich jedoch anschließend nicht wieder herunter.

Mit Blick auf die drohende Schließung des Putzmeister-Standortes in Gründau begrüßt Landrat Thorsten Stolz (SPD) die Ankündigung der IG Metall und der Arbeitnehmervertreter, im Falle eines Scheiterns der angekündigten Gespräche mit der Geschäftsführung, den juristischen und politischen Druck zu erhöhen (wir berichteten). „Es ist gut, dass Gewerkschaft und Beschäftigte um den Standort Rothenbergen kämpfen. Wir werden das seitens des Main-Kinzig-Kreises unterstützen“, so Landrat Thorsten Stolz, der neben dem Gespräch mit der Spitze des Betriebsrates von Putzmeister in Gründau auch den Kontakt zu Geschäftsführer Christoph Kaml gesucht hatte.

Nach der angekündigten Schließung des Putzmeister-Werks in Gründau trafen sich die Spitzen der Arbeitnehmervertretung, die IG Metall und die externen Berater zu einer ersten Sitzung bei der IG Metall Hanau-Fulda. Im Vorfeld des Strategiemeetings fand ein Betriebsrundgang im Werk Gründau statt. "In zahlreichen Gesprächen drückten die Grün-dauer Beschäftigten ihre Sorgen und Ängste in Zusammenhang mit der Ankündigung der für Ende des Jahres geplanten Werksschließungen in Gründau und Heimertingen aus", so die IG Metall.

Die SPD Gründau ist bestürzt angesichts der Nachricht über die geplante Schließung des Putzmeister-Werks in Gründau. Gemeinsam mit politischen Vertretern auf Bundes- und Landesebene will sich die Partei nachdrücklich für den Erhalt der Arbeitsplätze und den Fortbestand des Putzmeister-Standorts in Gründau-Rothenbergen einsetzen. Die Partei initiiert die Kontaktaufnahme mit dem Hessischen Wirtschaftsministerium.

Tauschten sich über die derzeitige Lage am Putzmeister-Standort in Gründau aus (von links): Landrat Thorsten Stolz, Rainer Endlicher (stellvertretender Betriebsratsvorsitzender) und Alexander Müller (Betriebsratsvorsitzender).

Die Bestürzung bei allen Beteiligten war am Mittwoch (28.2.) groß: Die Putzmeister-Gruppe will zwei ihrer deutschen Standorte bis Ende 2024 schließen und ins Ausland verlagern – auch das Werk Gründau ist mit 253 Beschäftigten betroffen (wir berichteten). „Für die Menschen, die zum Teil schon seit Jahrzehnten für Putzmeister arbeiten, ist das eine Katastrophe. Sie werden vor vollendete Tatsachen gestellt, die ihre wirtschaftliche Existenz bedrohen. Diese Unternehmensentscheidung kommt völlig überraschend, zumal es einen Standortsicherungstarifvertrag bis 2028 gibt“, erklärte Landrat Thorsten Stolz (SPD) nach einem Gespräch mit den beiden Betriebsratsmitgliedern Alexander Müller (Vorsitzender) und Rainer Endlicher (stellvertretender Vorsitzender).

Die CDU Gründau äußert sich in ihrer aktuellen Pressemitteilung zur Schließung des Putzmeisterwerkes in Rothenbergen und drückt ihre Solidarität mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus, die nun vor einer unsichereren Zukunft stehen.

Der Schock nach der Ankündigung des Unternehmens Putzmeister, den Standort in Gründau-Rothenbergen zu schließen (wir berichteten), sitzt tief: „Mich hat das völlig überrascht“, erfuhr Hans Kroth (SPD), 1. Beigeordneter der Gemeinde Gründau, am Mittwochnachmittag von den Plänen. Der Betonpumpenspezialist will die 250 Arbeitsplätze in Gründau in die Türkei verlagern und den Standort im Main-Kinzig-Kreis nach über drei Jahrzehnten komplett aufgeben. Gewerkschaft und Politik reagieren empört auf die Pläne.

Der Betonpumpenspezialist Putzmeister verlagert die Produktion von Stahlkomponenten in die Türkei und streicht dafür 250 Stellen am Standort in Gründau-Rothenbergen. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Begründet wird die Entscheidung mit einem steigenden Kostendruck. Vor fünf Jahren hatte Putzmeister mit den bundesweit insgesamt 3.200 Beschäftigten des Unternehmens noch eine Standortsicherungsvereinbarung getroffen, die bis 2028 gültig ist.

Quelle: Freiwillige Feuerwehr Gelnhausen West

Am Mittwoch, 21.02.2024, wurde die Freiwillige Feuerwehr Gelnhausen West um 06:51 Uhr zu einem gemeldet Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die Bundesautobahn 66 alarmiert. In Höhe der Autobahnabfahrt Gründau-Rothenbergen in Fahrtrichtung Frankfurt kollidierten drei PKW. Allerdings war keine Person in ihrem Fahrzeug eingeklemmt.

Foto: Freiwillige Feuerwehr Gründau

Zu einem Hilfeleistungseinsatz mit Menschenleben in Gefahr wurden die Gründauer Einsatzkräfte am frühen Freitagmorgen nach Rothenbergen alarmiert. Ein durch Hochwasser versperrter Feldweg wurde einem Autofahrer in der Wiesenstraße zum Verhängnis. Beim Zurücksetzen seines Fahrzeuges verlor er die Orientierung und landete im Straßengraben.

Am Mittwoch, 24. Januar 2024, soll der Unterricht an der Anton-Calaminus-Schule in Gründau-Rothenbergen wie gewohnt stattfinden. Das teilte das Staatliche Schulamt mit, nachdem zunächst davon ausgegangen war, dass die Arbeiten am Wasserrohrbruch bereits am Montagabend abgeschlossen sein würden. Da das nicht klappte, fiel der Präsenzunterricht auch am Dienstag aus.

Die Schulleitung der Anton-Calaminus-Schule in Gründau hat die Eltern darüber informiert, dass aufgrund eines Rohrbruches der Unterricht am Montag, 22.01.2024, in Form von Distanzunterricht erteilt wird. Die Entscheidung hierzu beziehe sich auf die fehlende Möglichkeit zur Nutzung aller Sanitäranlagen.

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