Bürgertelefon des Kreises auch über Ostern erreichbar

am 08 April 2020 22:37
Bürgertelefon des Kreises auch über Ostern erreichbar

Das Bürgertelefon des Main-Kinzig-Kreises ist auch von Karfreitag bis Ostermontag täglich von 9 bis 15 Uhr erreichbar. „Unser Gesundheitsamt arbeitet intern an allen Feiertagen, genauso wie es auch an den Samstagen und Sonntagen in den letzten Wochen der Fall war. Wichtig ist für mich aber auch, dass es für die Bürgerinnen und Bürger jeden Tag einen Ansprechpartner für individuelle Fragen im Main-Kinzig-Forum gibt. Und für viele Menschen ist es in dieser Zeit einfach wichtig, bei Sorgen und Verunsicherungen eine Anrufmöglichkeit zu haben“, erklärt Landrat Thorsten Stolz (SPD). In dem Zusammenhang bedankt er sich bei den rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, „die seit Anfang März verlässlich und in wechselnden Schichten am Bürgertelefon Dienst tun beziehungsweise für einen reibungslosen Betrieb und schnelle fachliche Antworten sorgen“.

Neben dem Bürgertelefon, das unter 06051-8510000 erreichbar ist, bietet der Main-Kinzig-Kreis seit Mitte März auch eine Art digitales Bürgertelefon an, das CoroNetz. Auch hier erhält jeder Interessierte zu Gesundheitsfragen, zum Alltag in Zeiten von Corona, zu Wirtschaftsthemen und vielem mehr schnell eine Auskunft und kann sich über Formulare mit seinem Anliegen gezielt beim Kreis melden, und zwar zu jeder Zeit. Das Angebot entwickelt sich dynamisch weiter, je nach Pandemie- und Themenlage. „Der Informationsbedarf ist verständlicherweise enorm, die Fragen der Menschen werden auch immer komplexer. Insofern sind das Bürgertelefon wie auch das CoroNetz wichtige Säulen in unserer Kommunikation zwischen Gesundheitsamt und Kreisverwaltung einerseits und den Bürgerinnen und Bürgern andererseits. Insgesamt verzeichnen wir alleine für die vergangenen gut vier Wochen über 80.000 Kontaktaufnahmen mit dem Kreis. Das zeigt, wie elementar die Arbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist“, so Landrat Thorsten Stolz.

Foto: Die Arbeitsplätze am Bürgertelefon sind auch über die Osterfeiertage jeweils von 9 bis 15 Uhr besetzt.

COVID-19 Fallzahlen

am 08 April 2020 22:05
COVID-19 Fallzahlen

Bestätigte Fälle weltweit: 1.434.426 (Vergl. 07.04.2020: + 83.903)
Todesfälle weltweit: 82.220 (Vergl. 07.04.2020: + 7.364)
Bestätigte Fälle in Deutschland: 103.228 (Vergl. 07.04.2020: + 4.003)
Todesfälle in Deutschland: 1.861 (Vergl. 07.04.2020: + 254)
Bestätigte Fälle in Hessen: 5.114 (Vergl. 07.04.2020: + 269)
Todesfälle in Hessen: 92 (Vergl. 07.04.2020: + 13)

Offenbach: Zahl der bestätigten Fälle steigt auf 47

am 08 April 2020 21:31

Die Zahl der positiv auf Covid-19 getesteten Menschen in Offenbach ist seit Dienstag um fünf auf 47 Personen gestiegen. Zwölf Personen werden derzeit im Krankenhaus behandelt, davon befinden sich weiterhin vier Menschen im Alter zwischen 54 und 78 Jahren mit Vorerkrankungen in einem kritischen Zustand. 20 weitere Personen sind in häuslicher Quarantäne. 14 Menschen sind bereits genesen. In Offenbach gab es bisher einen Todesfall.

Mittwoch: 18 neue Coronavirus-Fälle, ein weiterer Toter

am 08 April 2020 17:00
Mittwoch: 18 neue Coronavirus-Fälle, ein weiterer Toter

Das Gesundheitsamt hat am Mittwoch 18 neue Coronavirus-Fälle von Bürgerinnen und Bürgern gemeldet, die in Hanau (6), Bad Soden-Salmünster, Bruchköbel, Maintal (je 2), Brachttal, Freigericht, Gelnhausen, Großkrotzenburg, Gründau und Neuberg wohnen. Ein weiterer Todesfall aus Hasselroth ist hinzugekommen, so dass die Zahl der an Covid-19 Gestorbenen aus dem Main-Kinzig-Kreis bei nunmehr sechs liegt. Insgesamt sind seit Beginn der Ausbreitung im Main-Kinzig-Kreis 301 Menschen an Covid-19 erkrankt. Zieht man die mittlerweile 73 Genesenen sowie die Sterbefälle ab, sind aktuell noch 222 Bürgerinnen und Bürger mit dem Coronavirus infiziert, darunter die meisten in Hanau (67), Maintal (22) und Bad Soden-Salmünster (16). Die meisten Genesenen verzeichnet die Gemeinde Rodenbach (19). Stationär behandelt werden müssen derzeit 35 Menschen. 

Hanau sagt Veranstaltungen bis zum 30. Juni ab

am 08 April 2020 11:18

Mehr Planungssicherheit für die Veranstalter, weniger finanzielle Risiken und eine Minimierung der Verbreitungsgefahr des Corona-Virus – das sind die Gründe, warum sich der Krisenstab der Stadt Hanau dazu entschieden hat, vorsorglich weitere Veranstaltungen abzusagen. "Auch wenn sich die Bundes- und Landesregierung erst nach Ostern erklären wollen, ob und wie die Schutzmaßnahmen verlängert werden, haben wir entschieden, dass in Hanau bis zum 30. Juni keine Veranstaltungen stattfinden sollen", erklärt Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD). Betroffen von der Entscheidung sind alle Veranstaltungen, die von der Stadt Hanau ausgerichtet werden oder die in städtischen Räumlichkeiten stattfinden sollten. "Auch wenn das öffentliche Leben in den nächsten Wochen wieder langsam hochgefahren werden sollte, sind wir der festen Überzeugung, dass Veranstaltungen, bei denen viele Menschen zusammenkommen, nicht möglich sein werden – denn es wird weiterhin die Maxime gelten, alle Risiken zur Verbreitung des Virus zu reduzieren", so Kaminsky.

In diesen Absage-Zeitraum fallen auch die Feierlichkeiten zu 700 Jahre Stadtrechte Steinheim, die vom 20. bis 23. Juni mit verschiedenen Großveranstaltungen geplant waren. "Uns ist bewusst, dass das bei denjenigen, die in den vergangenen Monaten viel Arbeit und Herzblut in dieses Jubiläum gesteckt haben, Enttäuschung hervorrufen wird", so Kaminsky. Es sei aber unverantwortlich, die Planungen weiter voranzutreiben, denn schon heute stehe für ihn fest, dass Veranstaltungen – wenn überhaupt – in den nächsten Wochen und Monaten nur unter strengsten Auflagen stattfinden werden dürfen. "Man sieht in Österreich, mit welchen Voraussetzungen dort das öffentliche Leben wieder hochgefahren werden soll. Es wird auch bei uns strenge Begrenzungen zu Teilnehmerzahlen geben und möglicherweise eine Maskenpflicht – all dies würde für die Veranstalter eine zusätzliche organisatorische und finanzielle Belastung bedeuten. Und das verbunden mit dem hohen Risiko einer kurzfristigen Absage", erklärt Kaminsky weiter. Deshalb habe sich der Krisenstab dazu entschieden, etwas mehr Planungssicherheit herzustellen. Die Feierlichkeiten in Steinheim werde man hoffentlich nachholen können – möglicherweise auch erst im nächsten Jahr.

Betroffen von der Entscheidung sind unter anderem auch alle Veranstaltung der städtischen Reihe "Kultour", die Stadtteilfeste in Klein-Auheim und Kesselstadt (6. Juni), der Tag der offenen Tür im Gefahrenabwehrzentrum Hans Martin (7. Juni), das Apfelweinfest und der Keramikmarkt im Schlossgarten (26. bis 28. Juni), das Lindenau-Festival (26. bis 28. Juni) und der Christopher Street Day (27. Juni). Teilweise hatten die jeweiligen Veranstalter aber auch schon vorher entschieden, ihre Feste abzusagen oder zu verschieben. Bereits am 20. März hatte der Krisenstab entschieden, dass die Brüder Grimm Festspiele (15. Mai bis 27. Juli), das Hanauer Märchenfest (9. und 10. Mai) und das Hanauer Lamboyfest (12. bis 14. Juni) in diesem Jahr nicht stattfinden können. Hanaus Oberbürgermeister appelliert an nicht-städtische Veranstalter, dieser Linie zu folgen. "Mir fehlt zum Beispiel die Fantasie, dass das für Mitte Juni geplante Gartenfest in Wilhelmsbad stattfinden kann", erläutert Kaminsky und verweist in diesem Zusammenhang auf den Hessentag (geplant für 5. bis 14. Juni), den das Land Hessen schon Mitte März mit dem Argument des Gesundheitsschutzes abgesagt hatte. "Ich gehe dementsprechend nicht davon aus, dass das Land Hessen den landeseigenen Kurpark Wilhelmsbad für eine Veranstaltung mit mehreren zehntausend Besuchern zur Verfügung stellen wird."

Kaminsky erwartet von der Bundes- und Landesregierung, dass sie direkt nach Ostern Klarheit schafft, inwieweit die Einschränkungen und Verbote über den 19. April ausgedehnt werden müssen. "Die Menschen wollen wissen, ob sie weiterhin zuhause bleiben müssen. Sie wollen wissen, ob Kitas und Schulen noch länger geschlossen bleiben – ein Vorlauf von wenigen Tagen erschwert jede Planung", so der Oberbürgermeister. Dies gelte im übrigen auch für die Stadt Hanau – wann das Rathaus, die Museen, die Schwimmbäder oder das Kulturforum wieder öffnen dürften, sei nach wie vor unklar. Kaminsky: "Wir erwarten hier am Dienstag klare Aussagen von der Bundes- und der Landesregierung."

Plus 15: Jetzt 79 Todesfälle in Hessen

am 07 April 2020 21:53
Plus 15: Jetzt 79 Todesfälle in Hessen

Die Anzahl der Todesfälle in Hessen sind am Dienstag um 15 auf 79 gestiegen. 4.845 laborbestätigte Infektionen wurden gemeldet. Im Main-Kinzig-Kreis waren es 283 Fälle.

COVID-19 Fallzahlen

am 07 April 2020 21:48
COVID-19 Fallzahlen

Bestätigte Fälle weltweit: 1.350.523 (Vergleich zum 6.4.2020 ein Plus von 72.561 Fällen)
Todesfälle weltweit: 74.856 (Vergleich zum 6.4.2020 ein Plus von 5.301 Fällen)
Bestätigte Fälle in Deutschland: 99.225 (Vergleich zum 6.4.2020 ein Plus von 3.834 Fällen)
Todesfälle in Deutschland: 1.607 (Vergleich zum 6.4.2020 ein Plus von 173 Fällen)
Bestätigte Fälle in Hessen: 4.845 (Vergleich zum 6.4.2020 ein Plus von 177 Fällen)
Todesfälle in Hessen: 79 (Vergleich zum 6.4.2020 ein Plus von 15 Fällen)

Covid19: Drei neue bestätigte Fälle in Offenbach

am 07 April 2020 21:40

Die Zahl der positiv auf Covid-19 getesteten Menschen in Offenbach ist seit Montag um drei auf 42 Personen gestiegen. Acht Personen werden derzeit im Krankenhaus behandelt, davon befinden sich vier Menschen im Alter zwischen 54 und 78 Jahren mit Vorerkrankungen in einem kritischen Zustand. 20 weitere Personen sind in häuslicher Quarantäne. Dreizehn Menschen sind bereits genesen. In Offenbach gab es bisher einen Todesfall.

Dienstag: 18 neue Coronavirus-Fälle, zwei weitere Tote

am 07 April 2020 17:29
Dienstag: 18 neue Coronavirus-Fälle, zwei weitere Tote

Das Gesundheitsamt hat am Dienstag 18 neue Coronavirus-Fälle von Bürgerinnen und Bürgern gemeldet, die in Hanau (6), Bad Soden-Salmünster, Brachttal, Steinau (je 2), Gelnhausen, Jossgrund, Maintal, Nidderau, Ronneburg und Schöneck wohnen. Zwei weitere Todesfälle aus Hanau und Ronneburg kamen hinzu, so dass die Zahl der an Covid-19 Gestorbenen aus dem Main-Kinzig-Kreis bei nunmehr fünf liegt. Insgesamt sind seit Beginn der Ausbreitung im Main-Kinzig-Kreis 283 Menschen an Covid-19 erkrankt. Zieht man die mittlerweile 63 Genesenen sowie die Sterbefälle ab, sind aktuell noch 217 Bürgerinnen und Bürger mit dem Coronavirus infiziert, darunter die meisten in Hanau (61), Maintal (20) und Bad Soden-Salmünster (14). Die meisten Genesenen verzeichnet die Gemeinde Rodenbach (16). Stationär behandelt werden müssen derzeit 37 Menschen.

Neue Rubrik Bildung im CoroNetz

am 07 April 2020 17:09
Neue Rubrik Bildung im CoroNetz

Das Informationsportal CoroNetz des Main-Kinzig-Kreises ist wieder um eine Rubrik gewachsen. Die Volkshochschule der Bildungspartner Main-Kinzig (BiP) informiert als Tochtergesellschaft des Main-Kinzig-Kreises in Zeiten von Corona unter der neuen Rubrik „Bildung“ über digitale Lern- beziehungsweise Weiterbildungsmöglichkeiten. „Wir werden uns wohl noch eine ganze Weile mit Kontaktbeschränkungen arrangieren müssen. Die Zeit lässt sich überaus sinnvoll nutzen“, sagte Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Bildungspartner Main-Kinzig. Im CoroNetz kann unter der Rubrik „Bildung“ zwischen den unterschiedlichen Fachbereichen der Volkshochschule – sortiert nach Themengebieten – gewählt werden. Neben einer Aufstellung interessanter Online-Angebote von hessischen Museen unter dem Stichwort „Gesellschaft“ finden sich zum Beispiel auch kostenfreie Online-Lernmöglichkeiten für Teilnehmende aus Deutschkursen oder Weiterbildungsmöglichkeiten für pädagogische Fachkräfte vom „Haus der kleinen Forscher“.

Über die kostenfreie Registrierung als Teilnehmer in der VHS-Cloud, der neuen Lernplattform des Deutschen Volkshochschul-Verbandes, erhält man im Kurs „VHS-Online.mkk“ die Möglichkeit, kostenfrei auf verschiedene Online-Videos zu Gesundheits-, Handarbeits- und Gesellschaftsthemen zuzugreifen, die teilweise eigens von BiP zu diesem Zweck produziert wurden und jederzeit von zu Hause aus abgerufen werden können. Andere Kurse wiederum haben festgelegte Zeiten, zu denen sich die Teilnehmer in einem virtuellen Kursraum mit dem Kursleiter im Rahmen einer Konferenz treffen. Dieses Online-Angebot wird ständig aktualisiert. „Da lohnt sich also auch ein zweites oder drittes Mal, einen Blick ins CoroNetz und in den Bereich Bildung zu werfen“, so Winfried Ottmann.

Foto: Das VHS-Team stellt in regelmäßigen Videokonferenzen ein umfangreiches Online-Programm zusammen.

Landesverordnung untersagt weiterhin Betrieb von Eisdielen

am 07 April 2020 16:58
Landesverordnung untersagt weiterhin Betrieb von Eisdielen

Für eine rege Diskussion in der Stadtgesellschaft hat die Entscheidung der Stadt Hanau gesorgt, mit Blick auf das bevorstehende Osterfest den Blumenhändlern zu erlauben, ihre Geschäfte wieder zu öffnen. Kritik wurde vor allem dahingehend laut, dass, wenn es schon Lockerungen in den Beschränkungen gebe, auch die Eisdielen wieder ihren Betrieb aufnehmen dürfen sollten. "So verständlich dieser Wunsch bei dem sonnigen Wetter auch sein mag, haben wir an dieser Stelle leider keinen Ermessensspielraum", erläutert Oberbürgermeister Claus Kaminsky, dass hier die Verordnung des Landes Hessen greift, wonach Eisdielen bis auf weiteres geschlossen bleiben müssen, "die Regelung hinsichtlich der Blumenläden in der städtischen Allgemeinverfügung war dagegen strenger als die Beschränkungen des Landes, das mehr Ausnahmen zugelassen hatte." Nachdem jedoch erkennbar wurde, dass sich viele Kundinnen und Kunden an die Auflagen halten, indem sie den geforderten Abstand wahren und Masken tragen, um ihr Umfeld zu schützen, sei es das richtige Signal gewesen, auf das Niveau der Landesverordnung zurückzukehren und mehr Freiheiten zuzulassen.

Landfrauen Gründau: Programm bis Ende Mai 2020 abgesagt

am 07 April 2020 16:14

Der Landfrauenverein Gründau  sagt alle Termine bis Ende Mai 2020, aus aktuellem Anlass, ab. Der Tagesausflug nach Rüdesheim entfällt. Bei Rückfragen bitte beim Team des Vorstandes der Landfrauen Gründau melden.

Geänderte Erreichbarkeit des Bürgertelefons an Ostern

am 07 April 2020 14:20
Geänderte Erreichbarkeit des Bürgertelefons an Ostern

"Wir lassen niemanden alleine!" Dieses Motto hat Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) für die aktuelle Corona-Krise ausgegeben. Deshalb hat die Stadt Hanau verschiedene Informationsangebote und Service-Telefone etabliert, um für alle Anliegen der Hanauerinnen und Hanauer kompetente Kontaktstellen zu schaffen. "An den Ostertagen wollen wir den Kolleginnen und Kollegen, die seit mehr als drei Wochen Fragen zur aktuellen Lage beantworten, aber auch etwas Erholung und Zeit mit der Familie ermöglichen", begründet Kaminsky die über die Feiertage eingeschränkte Erreichbarkeit. Das Bürgertelefon (06181/ 67660-2001) ist deshalb an Karfreitag und Ostersonntag nicht besetzt. Am Samstag und am Ostermontag werden Anrufe in der Zeit von 8.30 bis 13 Uhr entgegengenommen. Für hilfsbedürftige Hanauerinnen und Hanauer, die sich nicht mit mehr selber mit Lebensmitteln versorgen können, hat die Stadt einen Lieferservice eingerichtet. Dieser pausiert an Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag, ist am Samstag aber von 9 bis 13 Uhr telefonisch unter 06181/67660-2002 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Die Sozial-Hotline, die normalerweise montags bis freitags unter 06181/67660-2003 Fragen zu sozialen Themen und rund um den Job beantwortet, pausiert an Karfreitag und Ostermontag. Über aktuelle Entwicklungen informiert die Stadt über Ostern auf ihrer Internetseite www.corona.hanau.de und über Twitter (@brueder_grimm).

Main-Kinzig-Kliniken: Bisher 32 Corona-Patienten behandelt

am 07 April 2020 14:12
Main-Kinzig-Kliniken: Bisher 32 Corona-Patienten behandelt

„Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen“, so heißt es – und jeder, der in diesen Tagen die Main-Kinzig-Kliniken in Gelnhausen und Schlüchtern betritt, bemerkt sofort, dass sich die Abläufe in beiden Häusern grundlegend verändert haben. Die Kliniken gehen seit der Ausbreitung des Coronavirus neue Wege – und damit sind im wahrsten Sinne des Wortes auch neue Wege für Patienten entstanden. An beiden Klinikstandorten werden seit einigen Tagen Patienten behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Die Vorbereitungen hierfür waren umfangreich: „Wir haben räumliche und personelle Kapazitäten schaffen müssen – und dies im Hinblick darauf, den größtmöglichen Schutz für alle zu gewährleisten, die sich in unseren Häusern aufhalten, ob Patienten oder Mitarbeiter“, so Geschäftsführer Dieter Bartsch. Die derzeitigen Strukturen sehen die intensivmedizinische Versorgung in Gelnhausen vor, sowohl in Gelnhausen als auch in Schlüchtern wurden Infektionsstationen eingerichtet. Insgesamt wurden an beiden Standorten neben zahlreichen Verdachtsfällen bisher 32 bestätigte COVID-19-Patienten versorgt, bei etwa fünf von ihnen war bzw. ist eine intensivmedizinische Behandlung notwendig. „Der Umbau unserer Intensivstation, der dank des großen Engagements vieler Mitarbeiter in wenigen Tagen abgeschlossen werden konnte, macht es möglich, dass wir uns stufenweise dem Bedarf anpassen und situationsgerecht aufstellen können“, erklärt Bartsch.

Und auch in Schlüchtern sorgt ein ausgeklügeltes Konzept dafür, dass COVID-19-Patienten getrennt von allen anderen Patienten untergebracht und speziell versorgt werden. Auch hier arbeiten Mitarbeiter aller Abteilungen und Berufsgruppen Hand in Hand bei der Entwicklung außergewöhnlicher Lösungen. Ein Beispiel ist die Versorgung der isolierten Patienten durch den sogenannten „Außendienst“. Da sich die Isolierstation im Erdgeschoss befindet und jedes Patientenzimmer mit einem Fenster ausgestattet ist, ist es bei der Versorgung nicht immer notwendig, das Patientenzimmer zu betreten: Benötigt der Patient beispielsweise lediglich eine Flasche Wasser oder hat eine Probe für das Labor abzugeben, kann eine Übergabe unter strengen Sicherheitsvorkehrungen durch das geöffnete Fenster erfolgen – dies erhöht erheblich den Mitarbeiterschutz. Als nicht nur äußerst hilfreich, sondern absolut notwendig hat sich an beiden Standorten das sogenannte Ampelkonzept erwiesen: Von Betreten der Häuser, aber auch im Laufe jedweder Behandlung ist es maßgeblich, ob der Patient den Status „grün“, „gelb“ oder „rot“ aufweist – er also „nicht-infektiös“, „möglicherweise infektiös“ oder „nachgewiesenermaßen infektiös“ ist. „Dieses Farbsystem hat Vorrang vor den bisherigen Abteilungsstrukturen“, erläutert Bartsch: „Es ermöglicht uns, die Bereiche für jeden erkennbar abzugrenzen, Patienten zu leiten und unsere Mitarbeiter gezielt einzusetzen.“

Neue Wege schlagen die Kliniken auch in punkto Materialbeschaffung ein. „Wie für alle Kliniken ist es für uns eine große Herausforderung, Schutzmaterialien in ausreichenden Mengen zu beschaffen. Dieser nehmen wir uns mit höchster Priorität an“, erklärt der Geschäftsführer. Hierfür werden nicht nur die bestehenden Kontakte zu den Stammlieferanten genutzt, sondern auch unkonventionelle und kreative Lösungen gesucht – und dies auf regionaler bis hin zu internationaler Ebene. „Teilweise konnten wir große Produktmengen ordern und haben die entsprechenden Lieferungen auch schon erhalten. Für andere Produkte stehen die Lieferungen noch aus. Darüber hinaus stehen wir mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration hinsichtlich der geplanten Materialverteilung über das Land Hessen in Kontakt“, so Bartsch: „Klar ist: Dieses Thema wird uns in der nächsten Zeit noch intensiv begleiten und wir schöpfen alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten aus.“ Insgesamt sehen sich die Main-Kinzig-Kliniken zum jetzigen Zeitpunkt gut aufgestellt und beobachten die Entwicklungen sehr genau, um weiterhin flexibel zu agieren. „Wir erhalten Unterstützungsangebote und Solidaritätsbekundungen aus der gesamten Region, für die wir sehr dankbar sind“, berichtet Bartsch. Dieser Zuspruch aus der Bevölkerung, der interne Zusammenhalt und die bisherigen Erfahrungen stimmen das Team aktuell zuversichtlich. Bis zum jetzigen Zeitpunkt konnten 14 COVID-19-Patienten bereits wieder entlassen werden.

SG Marköbel überreicht Bürgermeister 200 Schutzmasken

am 07 April 2020 14:11
SG Marköbel überreicht Bürgermeister 200 Schutzmasken

Der Vorsitzende der SG Marköbel, Alexander Kühn, hat Hammersbachs Bürgermeister Michael Göllner (SPD) etwa 200 Schutzmasken übergeben. Hintergrund ist, dass der Klassenkonkurrent SV Pars Neu-Isenburg in der vergangenen Woche auf alle Vereine in der Gruppenliga Frankfurt Ost zugegangen ist und angeboten hat, Schutzmasken für jeden einzelnen Verein zur Verfügung zu stellen. Alexander Kühn hat dieses Angebot natürlich spontan, dankbar angenommen. Der Hauptsponsor und Gründer des SV Pars, die Firma chip1, ist ein global erfolgreiches IT Handelsunternehmen, mit guten internationalen Beziehungen - und konnte die Masken zur Verfügung stellen. „Da die Gemeinde mit Sicherheit am besten weiß, wo diese optimal eingesetzt werden können oder wo diese am Dringendsten benötigt werden, wie beispielsweise bei den Ärzten, bei der Kinderbetreuung oder in der Seniorendependance, haben ich gerne diese circa 200 Masken im Namen der SG an die Gemeinde Hammersbach weitergegeben. Dies weniger als Werbung für die SG und unsere soziales Engagement, sondern vor allem als Zeichen und Respekt dem Verein SV Pars Neu-Isenburg gegenüber. Dieses Zeichen zeigt, dass man zwar auf dem Platz Konkurrenten sein kann, aber abseits des Platzes gemeinsam handeln - und positive Signale an die Gesellschaft senden kann. Es ist gerade in diesen Zeiten wichtig, dass sich Vereine und der Sport sozial engagieren“, so Alexander Kühn.

Weitere fünf Todesfälle in Hessen

am 06 April 2020 21:15
Weitere fünf Todesfälle in Hessen

Die Anzahl der Todesfälle in Hessen ist am Montag um fünf auf 64 gestiegen. Im Main-Kinzig-Kreis sind bislang drei Menschen gestorben, die Anzahl der laborbestätigten Infektionen lag bei 265 und nicht wie vom Hessischen Sozialministerium in der Tabelle aufgeführt bei 251.

COVID-19 Fallzahlen

am 06 April 2020 21:11
COVID-19 Fallzahlen

Bestätigte Fälle weltweit: 1.277.962 (Vergleich zum 5.4.2020 ein Plus von 74.039 Fällen)
Todesfälle weltweit: 69.555 (Vergleich zum 5.4.2020 ein Plus von 4.760 Fällen)
Bestätigte Fälle in Deutschland: 95.391 (Vergleich zum 5.4.2020 ein Plus von 3.677 Fällen)
Todesfälle in Deutschland: 1.434 (Vergleich zum 5.4.2020 ein Plus von 92 Fällen)
Bestätigte Fälle in Hessen: 4.668 (Vergleich zum 5.4.2020 ein Plus von 101 Fällen)
Todesfälle in Hessen: 64 (Vergleich zum 5.4.2020 ein Plus von 5 Fällen)

Hanau: Blumenhändler dürfen zu Ostern wieder öffnen

am 06 April 2020 19:57

Für eine vorsichtige Lockerung der restriktiven Einschränkungen im Einzelhandel hat sich die Stadt Hanau mit Blick auf das bevorstehende Osterfest entschieden und erlaubt ab sofort den Blumenhändlern, wieder zu öffnen. "Nachdem wir beobachten konnten, dass sich wirklich viele Kundinnen und Kunden an die Auflagen halten, indem sie den geforderten Abstand wahren und Masken tragen, um ihr Umfeld zu schützen, wollen wir hier mehr Freiheiten zulassen", beschreibt Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) die Intention und ergänzt, dass die Stadt an dieser Stelle mit ihrer Verfügung auch strenger war als die Landesverordnung. Dieser kleine Schritt darf nach den Worten des OB auf keinen Fall dahingehend missinterpretiert werden, dass man jetzt auf Vorsichts- und Schutzmaßnahmen verzichten kann. "Im Gegenteil ist jetzt der richtige Zeitpunkt, die eigenen Vorräte an selbstgenähten Stoffmasken aufzustocken, denn ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass eine weitere Lockerung der Einschränkungen mit einem Maskengebot für den Aufenthalt im öffentlichen Raum einhergehen wird."

Die Stadt Hanau hatte bereits Ende März eine entsprechende Empfehlung zum Tragen von selbstgenähten Stoffmasken gegeben. Dass dies ein Schritt in die richtige Richtung war, bestätigt auch ein Papier aus dem Bundesinnenministerium, das heute bekanntgeworden ist. Dort wird ein vorsorgliches Masken- und Mundschutzgebot im Zusammenhang mit der zur Öffnung des öffentlichen Lebens in Aussicht gestellt. Eine Maske sorgt dafür, dass Tröpfchen, die beim Sprechen, Niesen oder Husten aus Mund und Nase fliegen, zurückgehalten werden. Da das Corona-Virus genau auf diesem Wege verbreitet und übertragen wird, kann die die Gefährdung der Mitmenschen durch das Tragen einer Maske reduziert werden. Selbst ein Tuch, das vor dem Gesicht getragen werde, würde den erhofften Effekt des Fremdschutzes erfüllen. "Wenn wir alle den Nächsten schützen, ist für das Wohlgehen aller gesorgt." Dabei appelliert der OB einmal mehr an die Bürgerinnen und Bürger, keine professionellen Schutzmasken zu kaufen, weil diese dringend für Beschäftigte im Gesundheits- und Pflegebereich oder für Menschen mit Vorerkrankungen gebraucht werden.

Weitere 380 Beatmungsgeräte bestellt

am 06 April 2020 19:52

Die Zahl der positiv auf eine Infektion mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 getesteten Menschen steigt in Hessen weiterhin moderat an. Ebenso steigt die Zahl der an COVID-19 erkrankten und stationär Aufgenommenen. „Unser wichtigstes gemeinsames Ziel bleibt weiterhin, die Zahl der Menschen, die schwer erkranken und stationär versorgt werden müssen, so niedrig wie möglich zu halten, damit unser Gesundheitssystem sie alle versorgen kann“, betont der Hessische Minister für Soziales und Integration, Kai Klose.

Übersicht bestätigte SARS-CoV-2-Fälle in Hessen
Die Zahl der bestätigten Infektionen ist hessenweit, Stand 6. April, 14 Uhr, auf 4.668 Personen gestiegen, das sind 101 mehr als am Vortag. Die Zahl der Todesfälle, die auf den Corona-Virus SARS-CoV-2 zurückgeführt werden, stieg in Hessen auf 64 Personen, das sind 5 mehr als gestern.

Überblick Belegungsanzahl COVID-19 in Krankenhäusern
Mit Stand vom 6. April 2020, 11 Uhr, sind in den hessischen Krankenhäusern 13.272 Betten frei (stationäre Betten inklusive der Beatmungs- und Intensiv-Überwachungsbetten). Die Gesamtanzahl der COVID-19-Patienten in den hessischen Krankenhäusern liegt mit Stand 6. April 2020, 11 Uhr, bei 951, das sind 64 mehr als am Vortag. Von den 951 Personen sind 250 Personen beatmungs- und intensivüberwachungspflichtig, weitere 58 Personen sind intensivüberwachungspflichtig, müssen jedoch nicht beatmet werden. Die Möglichkeiten zur Beatmung haben wir in den letzten Wochen massiv ausgeweitet. Statt rund 1.200 verfügbaren Betten mit Beatmung stehen derzeit mehr als 1.900 Betten mit Beatmung zur Verfügung. Weitere Betten mit Beatmung kommen hinzu, wenn unser 10 Millionen Euro Beschaffungsprogramm für Beatmungsgeräte greift und die Geräte in den Krankenhäusern ankommen. Dieses Programm ermöglicht den Krankenhäusern den Einkauf von ca. weiteren 380 Beatmungsgeräten. Die Zahl der Beatmungsbetten wird sich also in den nächsten Tagen weiter erhöhen.

Planungsstab sorgt für koordinierte Versorgung und Behandlung
In jedem der sechs hessischen Versorgungsgebiete nach Krankenhausgesetz sind sog. koordinierende Krankenhäuser benannt. Der Planungsstab entwickelt gemeinsam mit diesen eine funktionierende Versorgungsstruktur für die bestehende Sonderlage. Er unterstützt und berät die Krankenhäuser sowohl zu Fragen der Sicherstellung als auch zu organisatorischen Fragen und erarbeitet Vorschläge und Handlungsoptionen zur Versorgung von COVID-19-Patientinnen und -Patienten. In Abstimmung mit dem Planungsstab entwickeln sie ein regionales Versorgungskonzept und setzen es im jeweiligen Versorgungsgebiet um. Sie übermitteln eine aktuelle Übersicht über die Belegung und die Ressourcen aller Krankenhäuser. So wird ein wechselseitiger Erfahrungsaustausch bei der Versorgung von COVID-19-Patientinnen und –Patienten gewährleistet.

„Da wir das genaue Ausmaß der auf uns zukommenden Versorgungsnotwendigkeit nicht kennen, ist eine zentrale Steuerung der in vielen Bereichen knappen Ressourcen zur bestmöglichen Versorgung aller Patienten unumgänglich. Ich bin sehr stolz auf alle Beteiligten im Gesundheitswesen - binnen kürzester Zeit wurde hier gemeinschaftlich ein entsprechendes Versorgungsnetzwerk erarbeitet. Dies umfasst neben den Krankenhäusern auch den öffentlichen Gesundheitsdienst mit den Gesundheitsämtern, den Rettungsdienst, die kassenärztliche Vereinigung mit dem Netzwerk der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie die Rehabilitationsklinik-, Alten- und Pflegeeinrichtungen und den Katastrophenschutz,“ betont Prof. Dr. Jürgen Graf, Leiter des Planungsstabs stationäre Versorgung COVID-19, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Frankfurt am Main.

Montag: Acht neue Coronavirus-Fälle, weiterer Positivbefund in Pflegeheim

am 06 April 2020 16:58
Montag: Acht neue Coronavirus-Fälle, weiterer Positivbefund in Pflegeheim

Das Gesundheitsamt hat am Montag acht neue Coronavirus-Fälle gemeldet. Die positiven Laborbefunde betreffen Menschen aus Hanau (2), Bad Soden-Salmünster, Birstein, Gelnhausen, Hasselroth, Langenselbold und Maintal. Damit steigt die Gesamtzahl aller laborbestätigten Fälle auf 265. Derweil ist ein weiterer Bewohner des Pflegeheims im Ostkreis positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er wohnte im Kontaktfeld der ersten Betroffenen, die bereits am Wochenende als Covid-19-Erkrankte gemeldet worden war und stationär behandelt wird. Der Erkrankte gehörte zu jenen Personen, für die das Gesundheitsamt aufgrund der Nähe zur Infizierten umgehend eine Isolierung angeordnet hatte, aufgrund der vergleichsweise milden Symptomatik wird er aber innerhalb der Einrichtung und nicht stationär isoliert. Bereits in der vergangenen Woche wurden aus dem direkten Kontaktfeld des ersten Covid-Falls zehn Angestellte des Hauses vorsorglich häuslich abgesondert. Die Einrichtung informiert die Bewohner und Angehörigen über die aktuelle Situation vor Ort.

Zieht man von der Gesamtzahl der laborbestätigten Fälle im Kreisgebiet 61 als genesen eingestufte Personen sowie je einen Todesfall aus Hanau, Maintal und Niederdorfelden ab, ergibt sich die Zahl von 201 Personen, die aktuell mit dem Coronavirus infiziert sind.* Die meisten aktuellen Fälle verzeichnen Hanau (56), Maintal (19) und Bad Soden-Salmünster (12). Insgesamt müssen derzeit 33 Bürgerinnen und Bürger stationär behandelt werden. Die meisten Genesenen wohnen in Rodenbach (16).

*Hinweis: Ein Todesfall aus einem Hanauer Krankenhaus ist zunächst als Hanauer Bürger registriert worden, wohnte aber in Maintal.

Kreisweiter Appell: Menschen mit Pflege-Erfahrung gesucht

am 06 April 2020 14:58
Kreisweiter Appell: Menschen mit Pflege-Erfahrung gesucht

Der Main-Kinzig-Kreis bereitet sich auf Personalausfälle im Pflegebereich vor und erneuert vor diesem Hintergrund seinen kreisweiten Aufruf an all jene Personen, die derzeit nicht, nicht mehr oder nur in Teilzeit im Bereich der Pflege arbeiten. Über die Homepage des Kreises unter CoroNetz können sie sich melden, wenn sie ihre Dienste bei dringenden Bedarfsfällen zur Verfügung stellen wollen. „Die Entwicklung ist äußerst dynamisch und schon ein einzelner Fall in einer Pflegeeinrichtung oder einem Altenheim kann dazu führen, dass eine komplette Schicht oder gar mehr Personal aus dem Normalbetrieb herausgenommen werden muss. In solchen Fällen müssen wir flexibler gegensteuern können. Genau aus diesem Grund erneuern wir unseren Aufruf an all jene, die Erfahrungen im Bereich der Pflege gesammelt haben und in Notsituationen in einzelnen Einrichtungen unterstützen können“, erklären Landrat Thorsten Stolz (SPD) und Sozialdezernentin Susanne Simmler (SPD) den gemeinsamen Appell.

Der Kreis sucht schon seit geraumer Zeit Frauen und Männer, die über eine einschlägige und nachweisliche Erfahrung im medizinischen und pflegerischen Bereich verfügen. Die Datenbank an Ärztinnen und Ärzten ist dabei mit über 60 Namen gut gefüllt. Darüber konnte beispielsweise dem Klinikum Hanau schon kurzfristig durch einen personellen Engpass geholfen werden. Für den Bereich der Pflege ist die Zahl der Meldungen noch vergleichsweise gering. „Wer mal als Krankenpflegerin oder Krankenpfleger, Altenpflegerin oder Altenpfleger oder in verwandten Feldern tätig war, derzeit aber nicht in Vollzeit in diesem Beruf tätig ist, darf sich gerne angesprochen fühlen. Wir wenden uns ausdrücklich auch an Menschen, die Zivildienst oder Bundesfreiwilligendienst im Bereich der Alten- und Krankenpflege absolviert haben. Wir müssen in der jetzigen Situation auch vorbeugend querdenken und uns auf bestimmte Szenarien einstellen“, verdeutlichen Stolz und Simmler. Berücksichtigt werden alle Personen, die jünger als 65 Jahre alt sind und zu keiner Corona-Risikogruppe zählen. Sie können sich über ein entsprechendes Formular auf der Internetseite des Main-Kinzig-Kreises, www.mkk.de, unter CoroNetz und „Freiwillige“ melden.

Foto: Über die Homepage des Main-Kinzig-Kreises können sich Freiwillige melden.

Wetterau: Zahl der Corona-Infizierten leicht gestiegen

am 06 April 2020 13:13

Für Montag, den 6. April nannte Landrat Weckler die Zahl von 154 nachgewiesenen Fällen von Corona Infektionen im Wetteraukreis, davon sind 37 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Erkrankten liegt damit um 16 höher als am vergangenen Freitag, die Zahl der Genesenen stieg um sechs. Insgesamt werden 26 Menschen stationär behandelt, zehn von ihnen werden intensivmedizinisch betreut. Ein Wetterauer ist bislang an den Folgen der Erkrankung verstorben. Von den insgesamt 1003 Betten in den sechs Wetterauer Kliniken sind derzeit 512 Betten frei. Im intensivmedizinischen Bereich gibt es derzeit 16 freie Betten, dazu kommen weitere 43 Betten im intensivmedizinischen Bereich mit der Möglichkeit zur Beatmung.

Keine Seniorenfahrt in diesem Jahr

am 06 April 2020 12:32

Nachdem bereits viele Veranstaltungen aufgrund der derzeitigen Einschränkungen abgesagt werden mussten, wird nunmehr auch die durch die Städte Bad Soden-Salmünster und Steinau a.d.Str. gemeinsam für den 04.06.2020 geplante Seniorenfahrt nach Würzburg nicht stattfinden. Kurstadtbürgermeister Dominik Brasch sowie Malte Jörg Uffeln, Bürgermeister der Grimmstadt bedauern diesen Schritt sehr. „Aufgrund der derzeitigen Lage um das Coronavirus bleibt uns zum Schutz der Seniorinnen und Senioren aber keine andere Wahl, als die diesjährige Fahrt abzusagen“, sind sich beide Rathauschefs einig. Auch wenn die derzeitigen Einschränkungen bis Anfang Juni womöglich wieder gelockert sein könnten, würde eine solche Fahrt eine enorme Gefährdung für die Teilnehmer darstellen. Brasch und Uffeln bitten um Verständnis für diese Entscheidung und versprechen gleichzeitig, dass man 2021 wieder ein tolles Angebot für die Seniorenfahrt finden wird.

Keine Radeltour zu Meister Adebar

am 06 April 2020 12:26

Die Einschränkungen des sozialen Lebens, die uns die COVID-19-Pandemie derzeit auferlegt, wirken sich auch auf eine geplante Exkursion per Fahrrad im Kinzigtal aus. Die für Karfreitag, 10. April, terminierte Radeltour ab Langenselbold mit Karlheinz Bär zu den Weißstörchen im unteren Kinzigtal muss aufgrund der gesetzlichen Auflagen abgesagt werden. Ein Ersatztermin kann derzeit noch nicht festgelegt werden. Ob die am Samstag, 9. Mai, von Karlheinz Bär im Auftrag der HGON geleitete „Fahrradtour durch die Kinzigaue“ mit Besuch des Naturschutzgebietes Hässeler Weiher stattfinden kann muss der weiteren Entwicklung der Pandemie und daraus gegebenenfalls folgenden Einschränkungen abgewartet werden. Treffpunkt dazu wäre am 9. Mai um 13.30 Uhr am P+R Parkplatz am Bahnhof Niedermittlau, Nordseite in Hasselroth.

Offenbach: 39 Menschen positiv getestet

am 06 April 2020 12:18

Die Zahl der positiv auf Covid-19 getesteten Menschen in Offenbach ist seit gestern um fünf auf 39 Personen gestiegen. Sieben Personen werden derzeit im Krankenhaus behandelt, davon befinden sich vier Menschen im Alter zwischen 54 und 78 Jahren mit Vorerkrankungen in einem kritischen Zustand und werden beatmet. 20 weitere Personen sind in häuslicher Quarantäne. Elf Menschen sind bereits genesen. In Offenbach gab es bisher einen Todesfall.

Covid: Jetzt schon 59 Todesfälle in Hessen

am 05 April 2020 20:25
Covid: Jetzt schon 59 Todesfälle in Hessen

Die Tabelle zeigt eine Übersicht bestätigter COVID-19-Fälle in Hessen inklusive 7-Tage-Inzidenz. Die Todesfälle sind um 11 auf 59 gestiegen. Im Main-Kinzig-Kreis waren es am Sonntag 257 bestätigte Infektionen und nicht 246 wie in der Tabelle des Hessischen Sozialministeriums aufgeführt.

COVID-19-Fallzahlen

am 05 April 2020 20:19
COVID-19-Fallzahlen

Bestätigte Fälle weltweit: 1.203.923 (Vergl. 04.04.2020: + 84.414)
Todesfälle weltweit:  64.795 (Vergl. 04.04.2020: + 5.840)
Bestätigte Fälle in Deutschland:  91.714 (Vergl. 04.04.2020: + 5.936)
Todesfälle in Deutschland: 1.342 (Vergl. 04.04.2020: + 184)
Bestätigte Fälle in Hessen: 4.567 (Vergl. 04.04.2020: + 242)
Todesfälle in Hessen: 59 (Vergl. 04.04.2020: + 11)

Sonntag: Zwei neue Coronavirus-Fälle

am 05 April 2020 13:30
Sonntag: Zwei neue Coronavirus-Fälle

Das Gesundheitsamt hat am Sonntag zwei neue laborbestätigte Coronavirus-Fälle gemeldet. Die betroffenen Personen wohnen in Hanau und Gelnhausen. Die Gesamtzahl der an Covid-19 Erkrankten aus dem Kreisgebiet liegt nach der offiziellen Statistik nun bei 257*. Keine Veränderungen gibt es bei der Zahl der Todesfälle, diese liegt weiterhin bei drei Personen. Auch die Zahl der wieder genesenen Personen liegt unverändert bei 57. Zieht man die drei Todesfälle ab, sind aktuell 197 Menschen  an Covid-19 erkrankt. Die meisten davon kommen aus Hanau (53), Maintal (19) und Bad Soden-Salmünster (11). Von den 57 mittlerweile wieder genesenen Bürgerinnen und Bürgern wohnen die meisten in Rodenbach (16) und Freigericht (4).

*Hinweis: Die Gesamtzahl der Coronavirus-Erkrankungen umfasst alle laborbestätigten Fälle von Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis seit Beginn der Verbreitung. Gelegentlich muss die Statistik angepasst werden, etwa bei zunächst nicht eindeutigen Adressmeldungen aus den Laboren oder einer erst nachträglichen Aufklärung über den Erstwohnsitz durch die Patienten. Die Fälle werden somit bundesweit einheitlich nur einmal gezählt. In vereinzelten Fällen wie beispielsweise am 3.4. wird durch das Labor irrtümlich ein Negativ- als Positiv-Ergebnis übermittelt. Auch diese Meldung ist aus der Statistik wieder herausgenommen worden.

Coronavirus: 48 Todesfälle in Hessen

am 04 April 2020 22:43
Coronavirus: 48 Todesfälle in Hessen

In Hessen sind die Fallzahlen von COVID-19 am Samstag auf 4.325 angestiegen (Vergl. 03.04.2020: + 228). Die Todesfälle in Hessen stiegen auf 48 (Vergl. 03.04.2020: + 11). Im Main-Kinzig-Kreis gab es anders als in der Tabelle des Hessischen Sozialministeriums dargestellt am Samstag 255 laborbestätigte Infektionen.

16 neue Coronavirus-Fälle

am 04 April 2020 13:24
16 neue Coronavirus-Fälle

Das Gesundheitsamt hat am Samstag 16 neue laborbestätigte Coronavirus-Fälle gemeldet. Die Betroffenen wohnen in Hanau (5), Maintal (3), Jossgrund (2), Bad Soden-Salmünster, Birstein, Brachttal, Bruchköbel, Erlensee und Wächtersbach. Die Gesamtzahl der an Covid-19 Erkrankten aus dem Kreisgebiet liegt nach der offiziellen Statistik nun bei 255*. Stellt man die mittlerweile 57 genesenen Personen gegenüber und zieht drei Todesfälle ab, so ergibt sich die Zahl von 195 Menschen, die aktuell noch an Covid-19 erkrankt sind. Die meisten davon kommen aus Hanau (52), Maintal (19) und Bad Soden-Salmünster (11). Von den 57 mittlerweile wieder genesenen Bürgerinnen und Bürger wohnen die meisten in Rodenbach (16) und Freigericht (4).

*Hinweis: Die Gesamtzahl der Coronavirus-Erkrankungen umfasst alle laborbestätigten Fälle von Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis seit Beginn der Verbreitung. Gelegentlich muss die Statistik angepasst werden, etwa bei zunächst nicht eindeutigen Adressmeldungen aus den Laboren oder einer erst nachträglichen Aufklärung über den Erstwohnsitz durch die Patienten. Die Fälle werden somit bundesweit einheitlich nur einmal gezählt. In vereinzelten Fällen wie beispielsweise am 3.4. wird durch das Labor irrtümlich ein Negativ- als Positiv-Ergebnis übermittelt. Auch diese Meldung ist aus der Statistik wieder herausgenommen worden.

Pflegeheim-Bewohnerin positiv auf Corona getestet

am 04 April 2020 13:16

Im Main-Kinzig-Kreis ist eine Pflegeheim-Bewohnerin positiv auf das Coronavirus getestet worden. Weitere positive Labortestergebnisse aus der Einrichtung im Ostkreis liegen im Moment nicht vor. Die Seniorin befindet sich derzeit in einem Krankenhaus in stationärer Behandlung. Die Kontaktpersonen der Infizierten sind isoliert, ihr Gesundheitszustand wird engmaschig durch das Gesundheitsamt überwacht. Das gilt auch für zehn Angestellte des Hauses, für die der Main-Kinzig-Kreis häusliche Isolierung angeordnet hat. Die Pflege und Versorgung aller Bewohnerinnen und Bewohner ist unter strengen Auflagen des Gesundheitsamts in der Einrichtung sichergestellt. Das Gesundheitsamt steht in permanentem Austausch zur Einrichtungsleitung. Die Einrichtung selbst wird die Angehörigen der zu pflegenden Seniorinnen und Senioren informieren.

37 Corona-Todesfälle in Hessen

am 03 April 2020 22:18
37 Corona-Todesfälle in Hessen

Übersicht der bestätigten COVID-19-Fälle in Hessen inklusive 7-Tage-Inzidenz. Im Main-Kinzig-Kreis sind es inzwischen bereits 240 Fälle.

COVID-19 Fallzahlen

am 03 April 2020 22:14
COVID-19 Fallzahlen

Bestätigte Fälle weltweit: 1.017.693 (Vergleich zum 2.4.2020 ein Plus von 79.320 Fällen)
Todesfälle weltweit: 53.179 (Vergleich zum 2.4.2020 ein Plus von 5.892 Fällen)
Bestätigte Fälle in Deutschland: 79.696 (Vergleich zum 2.4.2020 ein Plus von 6.174 Fällen)
Todesfälle in Deutschland: 1.017 (Vergleich zum 2.4.2020 ein Plus von 145 Fällen)
Bestätigte Fälle in Hessen: 4.097 (Vergleich zum 2.4.2020 ein Plus von 215 Fällen)
Todesfälle in Hessen: 37 (Vergleich zum 2.4.2020 ein Plus von 6 Fällen)

Freitag: 17 neue Coronavirus-Fälle

am 03 April 2020 16:42
Freitag: 17 neue Coronavirus-Fälle

Das Gesundheitsamt hat am Freitag 17 neue laborbestätigte Coronavirus-Fälle gemeldet. Die Betroffenen wohnen in Hanau (8), Bad Soden-Salmünster, Bruchköbel (je 2), Brachttal, Erlensee, Großkrotzenburg, Steinau und Wächtersbach. Die Gesamtzahl der an Covid-19 Erkrankten aus dem Kreisgebiet liegt nach der offiziellen Statistik nun bei 240*. Stellt man die mittlerweile 54 genesenen Personen gegenüber und zieht drei Todesfälle ab, so ergibt sich die Zahl von 183 Menschen, die aktuell noch an Covid-19 erkrankt sind. Die meisten davon kommen aus Hanau (47), Maintal (16), Bad Soden-Salmünster, Schlüchtern und Steinau (je 10). Insgesamt 31 Patienten aus dem Kreisgebiet mit einer bestätigten Infektion werden in den Kliniken innerhalb des Main-Kinzig-Kreises stationär betreut.

*Hinweis: Die Gesamtzahl der Coronavirus-Erkrankungen umfasst alle laborbestätigten Fälle von Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis seit Beginn der Verbreitung. Gelegentlich muss die Statistik angepasst werden, etwa bei zunächst nicht eindeutigen Adressmeldungen aus den Laboren oder einer erst nachträglichen Aufklärung über den Erstwohnsitz durch die Patienten. Die Fälle werden somit bundesweit einheitlich nur einmal gezählt.

Covid-19: Keine neuen Fälle in Offenbach

am 03 April 2020 15:10

Insgesamt 32 Menschen in Offenbach wurden bislang positiv auf Covid-19 getestet. Seit gestern gibt es allerdings keinen neuen bestätigten Fall. Aktuell werden acht Personen im Krankenhaus behandelt, davon befinden sich drei Personen im Alter zwischen 54 und 78 Jahren mit Vorerkrankungen in einem kritischen Zustand. Mittlerweile sind 15 weitere Personen in häuslicher Quarantäne. Acht Menschen sind bereits genesen. In Offenbach gab es bisher einen Todesfall.

Evonik spendet Hanau 3.000 Liter Desinfektionsmittel

am 03 April 2020 11:05
Evonik spendet Hanau 3.000 Liter Desinfektionsmittel

"In der Krise zusammenhalten – das schweißt zusammen, das zeichnet eine Stadtgesellschaft aus", zeigt sich Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky froh über die Spende des Spezialchemie-Unternehmens Evonik, das seit vielen Jahrzehnten im Industriepark Wolfgang ansässig ist und den Park betreibt. Kerstin Oberhaus, Standortleiterin des Industriepark Wolfgang, freut sich sehr, dass Evonik 3.000 Liter Desinfektionsmittel für die Stadt Hanau kostenfrei zur Verfügung stellen konnte. "Die Chemie hilft – das ist unsere Devise, der wir natürlich auch in Hanau sehr gerne folgen. Wir stellen diese Desinfektionsmittel normalerweise nicht selbst her und haben im Konzern kurzfristig auf den sprunghaft gestiegenen Bedarf reagiert", so Oberhaus. "Wir tun, was wir können, um zu helfen, wo es nötig ist."

In der Corona-Krise sind medizinische Produkte weltweit begehrt –Handschuhe, Schutzkittel, Mundschütze sowie Flächen- und Hand-Desinfektionsmittel sind vor allem für ärztliches und pflegerisches Personal dringendes Gut und bereits oft Mangelware. Für Bürgerinnen und Bürger reicht handelsübliche Seife zur Reinigung aus. Um die 3.000 Liter Desinfektionsmittel Hausärzten, Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie mobilen Pflegediensten in passenden Behältnissen zukommen zu lassen, hat die Kelterei Heil (Laubuseschbach) 2,5- und 5-Liter-Kanister zur Verfügung gestellt. Bei Evonik sind aufgrund des deutlich gestiegenen Bedarfs an Desinfektionsmitteln an mehreren Standorten die entsprechenden Produktionsaktivitäten zur kurzfristigen Hilfe ausgeweitet worden. Das Unternehmen erreichen vermehrt Anfragen von Kassenärztlicher Vereinigung, Apotheken, Feuerwehren und Krankenhäusern. Institutionen des Gesundheitswesens wurde bisher nach bestehenden Liefer- und Produktionsmöglichkeiten geholfen. Inzwischen beteiligt sich das Spezialchemieunternehmen darüber hinaus an einer breit angelegten Initiative des Chemie-Verbandes VCI. Evonik liefert dafür – koordiniert über Mitarbeiter in Hanau - in größeren Mengen aktive Inhaltsstoffe für Desinfektionsmittel. Die deutschlandweite Verteilung der gebrauchsfertigen Mittel übernimmt eine neue Online-Plattform des VCI, die in den kommenden Tagen für klar definierte Zielgruppen wie Krankenhäuser freigeschaltet wird.

Oberbürgermeister Kaminsky: "Wir arbeiten im Krisenstab daran, die Hanauerinnen und Hanauer bestmöglich zu informieren und punktgenau zu helfen. Wir haben überlegt, welche Firmen wir in Hanau haben, die helfen können. Evonik hat uns sofort Unterstützung zugesagt und umgesetzt. Diese wichtige Desinfektionsmittel-Spende ist großartig." Kaminsky weiter: "Beim Thema Mundschutz haben wir in Hanau rasch und früh einen Weg gefunden, wie wir unseren Hausärzten, Alten- und Pflegeheimen sowie mobilen Pflegediensten im Rahmen unserer Möglichkeiten mit professionellen Masken helfen können. Bürgerinnen und Bürgern stellen wir auf unserer Internetseite www.corona.hanau.de eine eigene Nähanleitung für Masken zur Verfügung." Wer keinen Zugang zu einer selbstgenähten Schutzmaske hat, kann sich beim Bürgertelefon der Stadt Hanau, Telefon 06181/ 67660-2001, melden. Kaminsky mahnt, weiterhin soziale Kontakte zu meiden sowie Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen einzuhalten.

Fotos: Evonik hat der Stadt Hanau 3.000 Liter Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt. Quelle: Evonik

Politische Jugendorganisationen übernehmen Fahrdienst für Tafel

am 03 April 2020 10:56
Politische Jugendorganisationen übernehmen Fahrdienst für Tafel

Kurz nachdem vor drei Wochen erste Aufenthaltsbeschränkungen beschlossen wurden, gründete sich im Main-Kinzig-Kreis ein Bündnis aus engagierten Jugendlichen, um im gesamten Main-Kinzig-Kreis Hilfe für Betroffene der Risikogruppe zu koordinieren. Ursprünglich von Jusos, Grüner Jugend, Junger Union, Junger Liberale und der Partei „Die Partei“ initiiert, wuchs die Gruppe schnell auf 70 Personen an. Oft koordiniert die Gruppe Anfragen von einzelnen Haushalten, die Unterstützung beim Einkauf von Lebensmitteln oder beim Besorgen von Medikamenten benötigen. Mittlerweile übernimmt die Gruppe auch im größeren Stil regelmäßige Ausfahrten für die Tafel Gelnhausen, dessen ehrenamtliche Mitarbeiter/innen größtenteils selbst der Risikogruppe angehören und somit keinen Dienst mehr leisten könne.

„Auch diesen Dienstag haben wir wieder über 50 Haushalte beliefern können. In diesen Zeiten Hilfe zu leisten und zu sehen wie Generationen füreinander da sind, ist ein tolles Gefühl“, so Lennard Oehl, der für das Bündnis die Hilfsaktion bei der Tafel organisierte. Auch für die kommenden Wochen kündigten die Jugendlichen ihre Unterstützung an. „Die Jugendlichen helfen uns, in dieser schweren Zeit die Not unserer Kunden zu lindern“, bedankte sich Harald Geib, Geschäftsführer der Gelnhäuser Tafel. „Vielen Kunden wurde Ende des Monats das Geld knapp und so haben wir ihnen gemeinsam geholfen, die "Ebbe" im Geldbeutel zu entlasten.“ Auch andere Gruppen helfen der Tafel an anderen Wochentage beim Ausfahren, sodass der Betrieb zumindest teilweise gewährleistet werden kann.

Foto (von links): Harald Geib mit einer Mitarbeiterin der Tafel sowie Raphael Spindler und Alexander Heger vom Jugendbündnis.

Hanauer Seniorenbüro sagt alle Veranstaltungen ab

am 03 April 2020 09:47

Auf Grund der aktuellen Corona-Krise sagt das Seniorenbüro der Stadt Hanau alle geplanten Veranstaltungen bis zur Sommerpause ab. "Sollten schon Teilnehmerbeiträge gezahlt worden sein, werden wir diese natürlich zurückerstatten", verspricht Bürgermeister Weiss-Thiel. Die Absage der Veranstaltungen, Schulungen und Reisen sei nötig, um die Seniorinnen und Senioren, die ja zur Risikogruppe zählen, zu schützen. "Selbst wenn es mit den derzeitigen Maßnahmen gelingt, die Ausbreitung des Virus auf ein für unsere Krankenhäuser beherrschbares Maß zu verringern, ist es deshalb nach Aussage der Experten noch nicht ungefährlich. Der Schutz der älteren Bevölkerung geht im Moment vor", so Weiss-Thiel. Ganz davon abgesehen sei eine Vorbereitung der Reisen aktuell nicht möglich, da Busse und Unterkünfte auf Verdacht gebucht werden müssten und somit die Gefahr von hohen Stornokosten entstehe.

Videobotschaft: OB Kaminsky erklärt den Mundschutz

am 02 April 2020 21:46

Das Robert-Koch-Institut hat am Donnerstagnachmittag seine Einschätzung zum Tragen von Mundschutz geändert: Wenn Menschen - auch ohne Symptome - vorsorglich eine Maske tragen, könnte das das Risiko einer Übertragung von Viren auf andere mindern, meldet das RKI. Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky aktuell dazu: "Dass sich das Robert-Koch-Institut in dieser wichtigen Frage nun neu aufstellt, freut mich sehr. Seit Montag gilt in Hanau die Formel ‚Wenn jeder eine Maske trägt, ist allen geholfen‘. Unsere Position war bisher durch den Präsidenten der Bundesärztekammer und den renommierten Virologen Dr. Alexander Kekulé prominent gestützt. Jetzt auch durch das RKI, das bestärkt uns."



ivw logo

Online Banner 300x250px MoPo 2

AnzeigeHarth und Schneider 250 x 300px

Anzeige

werbung1 100Euro

vogler banner