Nach der Eucharistiefeier mit Dechant Andreas Weber ging es von Kesselstadt aus mit dem Stadtbus zum Hauptbahnhof und von dort mit dem Zug nach Fulda. Hier hatte die Gruppe viel Zeit für etliche Überraschungen. Zunächst stand ein Besuch im Planetarium des Fuldaer Vonderau-Museums auf dem Programm. Nach einer kurzen Betrachtung des Sternenhimmels über Fulda verwandelte sich das Planetarium in ein Raumschiff, das die Mitreisenden in Sekundenschnelle an verschiedene Orte des Universums teleportierte, Sonne, Mond, Planeten, Gasnebel, Supernova-Explosionen, der Rand der Milchstraße oder auch das Schwarze Loch in ihrem Zentrum wurden besucht. In der Sternehimmelerklärung gab es auch Einblick in die „Dunkle Seite des Lichts“, die sogenannte Lichtverschmutzung durch künstliche Lichtquellen, die den Nachthimmel sehr aufhellen und die Sterne kaum noch sichtbar machen.
Nach einem gesunden Mittagessen zog die Gruppe durch das Barockviertel, vorbei am Fuldaer Stadtschloss, zur Erkundung des Doms mit einem Besuch beim Grab des Heiligen Bonifatius.
Danach blieb noch Zeit für einen Bummel durch die Innenstadt mit einer Portion Bonifatiuseis aus der Eisdiele. Auch die pünktliche Rückfahrt mit dem Zug nach Hanau stärkte die Gemeinschaft und das Kennenlernen der Messdiener aus den einzelnen Kirchorten der großen Pfarrei.
Beim gemeinsamen Rückblick am Abend auf dem Kesselstädter St. Elisabeth-Kirchplatz tauschten alle nochmal ihre Erlebnisse aus und dankten Frau Gemeindereferentin Margit Lavado für die „geheime“ Vorbereitung des spannenden Tages - bevor es auf den Heimweg ging. Der Aussage eines Teilnehmers stimmten alle zu: „Wenn es dann wieder heißt: Lass dich überraschen! Dann bin ich wieder dabei. Erst Überraschungen machen das Leben interessant!“









