Die sechs Kunstschaffenden gehören der Gesellschaft für Goldschmiedekunst e.V. an. Hanaus Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck eröffnet die Ausstellung im Südfoyer des Congress Park Hanau am Donnerstag, 21. April um 18 Uhr. Dr. Christianne Weber-Stöber, Geschäftsführerin der Gesellschaft für Goldschmiedekunst e.V. und Leiterin des Deutschen Goldschmiedehauses, führt in die Ausstellung ein.
Eva Bauer
Die Silberschmiedin und Illustratorin pflegt einen experimentellen Stil und visualisiert in ihren Arbeiten das Symbol des Herzens. Charakteristisch für Bauers Schmuckstücke sind ihre reduzierten, klaren Formen. Materialität und Farbe verleihen ihnen ihren Reiz.
Martin Hardt
Der Schmuckdesigner hat Schlichtheit und Perfektion zum Konzept erhoben. „Das Einfache ist das Schwierige“, sagt er. Klassische Formelemente, zeitgemäß reduziert, verraten seine Handschrift. Sein bevorzugtes Material ist Sterlingsilber, teilweise mit klassischen Steinen kombiniert, die schon im Altertum verarbeitet wurden.
Renate Ostermeier
Die Goldschmiedin zeigt im CPH Ringe, Ketten, Broschen und Ohrschmuck. Ihre Schmuckstücke fallen durch eine kontrastreiche Metallverarbeitung und außergewöhnliche Steine auf und sind geprägt durch vielfältig abgewandelte und gemilderte geometrische Formen.
Ossi Oswald
„Ich arbeite gerne experimentell mit sogenannten unedlen Materialien, wie Kunststoff oder Holz, die ich den Dingen des täglichen Lebens entnehme, sie verfremde und dann mit edlen Materialien, wie Silber, Perlen und Edelsteinen kombiniere“, beschreibt die Künstlerin ihre Arbeiten.
Susanne Voss
Die Künstlerin verarbeitet seltene in ihrer Erscheinungsform besondere Steine und Mineralien. „Ein Stein, ob Kiesel, Achat oder Diamant, steht am Beginn des Arbeitsprozesses. In Ergänzung oder im Kontrast mit anderen Formen und Materialien entsteht daraus ein Schmuckstück“, beschreibt sie ihre Herangehensweise. Im CPH sind von ihr unter dem Titel „Einheit der Vielfalt“ Schmuckcollagen, Schmuckstücke und kleine Gebrauchsgegenstände zu sehen.
Sanja Zivo
„Scheherazade“ nennt Sanja Zivo ihren Beitrag zur Ausstellung der Gesellschaft für Goldschmiedekunst. Ihre besondere Kunst ist es, aus alltäglichen Dingen außergewöhnliche Schmuckstücke zu gestalten. Im CPH zeigt sie eine Kette mit Anhänger Sterlingsilber und Textil Quasten und Fransen, die durch die Kombination von Material und Technik auffällt.
Ausstellungsdauer: 21. April bis 10. Mai 2016
Vernissage: Donnerstag, 21. April um 18 Uhr im Südfoyer des Congress Park Hanau
Öffnungstermine: 26.4.16, 28.4.16, 3.5.16, 10.5.16 jeweils von 16 bis 18 Uhr | (Änderungen vorbehalten) Am 5. Mai (Christi Himmelfahrt) ist die Ausstellung geschlossen.


