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250 Jobs weg: Putzmeister verlagert Stahlproduktion von Gründau in die Türkei

250 Jobs weg: Putzmeister verlagert Stahlproduktion von Gründau in die Türkei

Der Betonpumpenspezialist Putzmeister verlagert die Produktion von Stahlkomponenten in die Türkei und streicht dafür 250 Stellen am Standort in Gründau-Rothenbergen. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Begründet wird die Entscheidung mit einem steigenden Kostendruck. Vor fünf Jahren hatte Putzmeister mit den bundesweit insgesamt 3.200 Beschäftigten des Unternehmens noch eine Standortsicherungsvereinbarung getroffen, die bis 2028 gültig ist.

Harth & Schneider

Die Produktion von Stahlkomponenten in Rothenbergen soll bereits Ende 2024 auslaufen. „Absatzmärkte verändern sich und die Preisgestaltung ist in vielen Märkten zunehmend der entscheidende Wettbewerbsfaktor. Mit diesem Schritt begegnen wir den wachsenden Herausforderungen im Markt nachhaltig“, wird Christoph Kaml, CEO der Putzmeister Gruppe, zitiert. Die Maßgaben der Standortsicherungsvereinbarung sollen bei den Gesprächen mit den Arbeitnehmern berücksichtigt werden, dabei sollen sozialverträgliche Lösungen gefunden werden.  Was das genau heißt, ist noch unklar. Zuletzt gab Putzmeister an, 270 Mitarbeiter in Gründau zu beschäftigten. Die Stahlkomponenten sollen zukünftig in Çerkezköy in der Türkei gefertigt werden, dort hat das Unternehmen bereits einen Standort.

Neben Gründau will Putzmeister auch die Fertigung von Fahrmischern aus Heimertingen bei Memmingen nach Kočevje in Slowenien verlagern, wo das Unternehmen ebenfalls bereits einen Sitz hat. Betroffen sind in Heimertingen 30 Beschäftigte. Investiert werden soll dagegen in den Stammsitz in Aichtal im Landkreis Esslingen in Baden-Württemberg. Dort hat das Unternehmen circa 1.100 Beschäftigte. Geplant sind laut Unternehmensangaben Investitionen zur Steigerung der Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit.

2012 hat der chinesische Baumaschinenhersteller Sany Putzmeister übernommen, der Kaufpreis lag bei 525 Millionen Euro. Der Deal galt damals als eine der ersten großen Investitionen eines chinesischen Unternehmens in Deutschland. Der Umsatz der Putzmeister Gruppe wird aktuell auf circa eine Milliarde Euro geschätzt.

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Kommentare

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MANO
2 jahre vor
Ach ja, jetzt mal für Die, die sich wirklich auskennen in Sachen Wibau.

War da in etwa 1977 nicht auch noch ein .... Horst Dieter Esch ?

Auch das sollte man mal nicht vergessen!


Na sowas!
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Proximo
2 jahre vor
- Das reiche Deutschland war schon lange vielen ein Dorn im Auge.
- Nicht nur die grüne Jugend hat den Wunsch Deutschland aufzulösen.

-> Es wird fleißig und erfolgreich am Niedergang Deutschlands gearbeitet. Das Beispiel Putzmeister ist nur ein winziges Mosaiksteinchen von unzähligen.
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Bürger
2 jahre vor
Ich glaube, wir müssen uns damit abfinden, dass der Standort Deutschland für viele Unternehmen und ganze Industriezweige nicht mehr interessant ist und das sogar trotz der mannigfaltigen Steuersparmöglichkeiten größerer Unternehmen (Gewinnabführung, Lizenzabgaben usw.).
Energiekosten, Arbeitsrecht, Steuern. Der Druck aus der restlichen Welt und von Ländern, die noch "hungrig" sind und unseren Wohlstand erst noch erreichen wollen, ist groß.
Wir sind so mit uns selbst beschäftigt und damit alle bis zur Selbstverleugnung gleich zu machen und gleich zu behandeln, dass wir vergessen haben, das unser Wohlstand auf harter Arbeit beruht.
Wirkliche Leistung wird nicht mehr ausreichend belohnt, sondern kleinere und mittelgroße Unternehmen werden mit Bürokratie überzogen, die völlig unsinnig ist, z.B. dem in Deutschland schon seit 2023 geltenden Lieferkettengesetz.
Ich glaube nicht, dass es bei uns am Ende nur noch Sonder- und Nischenproduktionen leisten können den Sozialstaat zu erhalten und den individuellen Wohlstand aller Bürger.
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Freidenker
2 jahre vor
@Bürger: willst Du weiter Bürger sein und bürgen? Wenn nicht, ändere Deinen Namen ;-)
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Bürger
2 jahre vor
Was ist falsch an Bürger? Ich wäre gerne weiterhin Bürger eines prosperierenden, freien Landes, in dem ich keine Angst vor was auch immer haben muss.
Ich möchte keine Verbotspolitik, ich möchte nicht, dass Deutschland versucht die ganze Welt zu retten und uns dabei immer weniger bleibt. Ich möchte auch nicht Steigbügelhalter für Leute wie Höcke und Krah sein, glaube aber auch nicht, dass alle Leute bei der AfD rechtsextrem sind. Linksextrem ist genauso nicht meins. Ich sehe auch keine Notwendigkeit darin einmal im Jahr mein Geschlecht zu wechseln und fange nicht an Hasch zu rauchen, nur weil sich der Staat einmal mehr aus der Verantwortung zurückzieht.
Also im Grunde bin ich doch ganz normal ;-)
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Hans-Joachim Oeppert
2 jahre vor
Finde deine Aussage voll zutreffend, aber vorsichtig es könnte sein das man dich in manche Gefielden schon wieder als Nazi bezeichnet. ;-)
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Stephan
2 jahre vor
Ich verstehe die Aufregung nicht, die Arbeitsplätze gehen nicht verloren, sie sind dann nur nicht mehr in Deutschland.

Und die Angestellten sind nicht arbeitslos, sondern haben nur mehr Zeit für ihre Familien.

Mit Bürgergeld lebt es sich sowieso viel schöner.

Frei nach Habeck und den Grünen, man muss es sich nur schönreden.
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Helene Fromm
2 jahre vor
Geliefert, wie gewählt.

Auf jeden Fall verschönt das die CO2-Bilanz im Main-Kinzig-Kreis: Fabriken, die nix produzieren, produzieren kein CO2. Arbeiter, die nicht zur Arbeit fahren, produzieren kein CO2.
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Berger
2 jahre vor
Über das WIBAU-Fabrikgelände hat schon immer eine Insolvenz WOLKE geschwebt.......seit 1982
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Karl
2 jahre vor
November 1983
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Fritz the Cat
2 jahre vor
Wir Idioten Bauen Allen Unsinn , habt Ihr mal darüber nachgedacht, dass es einfach am schlechten Feng Shui liegen könnte , dass jeglicher Betrieb auf dem Gelände zum Erliegen kommt ? Deswegen mein Vorschlag : Schenkt der AfD das Gelände, dann sind wir die Idioten hoffentlich auch bald los ! Über das WIBAU-Fabrikgelände hat schon immer eine Insolvenz WOLKE geschwebt.......seit 1982
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Stephan
2 jahre vor
Zitat:
Wir Idioten Bauen Allen Unsinn
Nicht "wir", sondern Ihr, die ihr Idioten die Leute gewählt habt, die für die Deindustrialisierung verantwortlich sind.

Zitat:
dass jeglicher Betrieb auf dem Gelände zum Erliegen kommt
Ist das Gelände dann doch so groß, dass dort die ganzen Firmen ansässig waren,
die mittlerweile ins Ausland abgewandert sind?

Erstaunlich, wie man weiterhin nicht erkennen kann, weshalb die Firmen abwandern oder Insolvenz gehen.

Zitat:
Schenkt der AfD das Gelände
Irgendwie muss man ja eine Brücke zur AfD schlagen.
Nur ist die AfD nicht schuld an der Situation in Deutschland,
sondern Ihr, die ihr euren Henker selber gewählt habt.
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Fritz the Cat
2 jahre vor
NUR die allerduemmsten Kälber wählen ihre Metzger selber, geht allerdings an die Adresse der Neo - NSDAP - Fans.
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Stephan
2 jahre vor
Zitat:
NUR die allerduemmsten Kälber wählen ihre Metzger selber, geht allerdings an die Adresse der Neo - NSDAP - Fans.
Toller Beitrag, nur ziemlich sinnfrei.
Die Allerdümmsten Kälber sind diejenigen, die durch die letzten Wahlen schuld an dem Ampelchaos sind.

Gerne wird gegen die AfD gehetzt, nur hat die AfD bisher keinerlei Verantwortung und hat nichts mit der Situation zu tun.
Leider bleibt den Kälbern nichts weiter übrig, als die Situation zu verkennen und als Ablenkung gegen andere zu hetzen.

Egal, wer wann irgendwie gewählt wird, es kann eigentlich kaum schlimmer werden als aktuell.
Und bevor das Kalb das versteht, ist das Thema schon durch.
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Ruffty
2 jahre vor
Fritz the Cat ist das neueste Produkt aus der linksgrünen Trollfabrik.
Seine Sprüche sind genauso originell wie die von den anderen Flachzangen.
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Stephan
2 jahre vor
Wohl eher ein vorhandener Troll mit neuem Namen.

Aufgrund der Tatsache, das hier reihenweise Propaganda Trolle ihre Usernamen aufgrund fehlender Argumente verheizen,
müssen eben neue Namen herhalten.
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A.Schmidt
2 jahre vor
Für die Kosten im MKK, ist der Landrat und die Kreistag Spitze verantwortlich.
Seit Herr Stolz sein Amt übernommen hat: Die "Firmen Insolvenzen" haben sich verdoppelt und die "Privatinsolvenzen" verdreifacht. Bevor man gegen Ampel und AFD geht, den Landrat die SPD und CDU im MKK in die "Verantwortung nehmen ".
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Proximo
2 jahre vor
zitiere A.Schmidt:
Für die Kosten im MKK, ist der Landrat und die Kreistag Spitze verantwortlich.


Ich nehme ungern Politiker in Schutz, aber z. B. für die enormen Stromkosten oder die hohen Lohnnebenkosten in Deutschland ist der Landrat nicht der Schuldige. Hier muss man seinen Blick gen Berlin richten.
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Harald
2 jahre vor
Da sieht man mal wieder, wie die Unternehmen zu ihren Versprechen (Standortsicherung) stehen. Wenn das in einem Vertrag festgeschrieben ist, müsste man doch dagegen klagen können. Wenn es nur eine Absichtserklärung war, hat man Pech gehabt.
Stihl will jetzt in der Schweiz mehr produzieren. Entscheidend dabei waren nicht die Löhne, die sind fast doppelt so hoch. Aber das ganze Drumherum: Energiekosten (waren auch vor der Ampel schon sehr hoch), Steuern (ebenfalls schon sehr hoch gewesen), Bürokratiemonster (war die Vorgängerregierung ebenfalls beteiligt), etc. pp. Diese "Erbschaften" kann man nicht von heute auf morgen ändern. Entlastungsgesetze werden von der Opposition blockiert. Aber mir fehlt hier bei der Ampel der klare Wille/Plan etwas zu ändern. Die FDP blockiert neue Schulde, ohne die es meiner Meinung nach momentan nicht geht. Also Stillstand und die Hoffnung, das es irgendwie schon klappt. Wird es aber nicht. Und Putzmeister und Stihl werden nicht die letzten sein. Traurig!
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Henny
2 jahre vor
Nach 19 Jahren dabei geht die Tür Zum Glück haben WIR,den Kollegen aus der Türkei und China ALLES BEIGEBRACHT
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Mike
2 jahre vor
Putzmeister ist ja eine chinesische Firma. Da steht der Profit an oberster Stelle.
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