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Energiegenossenschaft: Windpark bringt Bad Orb finanzielle Vorteile

Energiegenossenschaft: Windpark bringt Bad Orb finanzielle Vorteile

"Es mutet schon etwas merkwürdig an, dass von Seiten der Stadt Bad Orb in verschiedenen Veröffentlichungen behauptet wird, in den nächsten zehn Jahren keinerlei finanzielle Vorteile von einem Windpark auf dem Windvorranggebiet 2-304 am Horstberg zu haben", meldet sich der Vorstand der Energiegenossenschaft Main-Kinzigtal zu Wort.

Dagegen gebe es klare gesetzliche Regelungen (§6 EEG), um die Standortkommunen je nach Anliegerfläche vom ersten Tag an den Erträgen zu beteiligen: "Und Bad Orb wäre hier mit 75% dabei. Da kommen bei acht geplanten Windrädern schnell sechsstellige Summen zusammen. Pro Jahr! Ohne eigenes Zutun. Zudem hat der Windparkprojektierer sich gegenüber Hessenforst verpflichtet, Bürgerinnen und Bürger verschiedene Beteiligungsmodelle anzubieten, z.B über eine Genossenschaft. Und da kann für die Kommunen die Gewerbesteuer noch obendrauf kommen. Ein Blick nach Biebergemünd zeigt, wie das funktioniert", so Matthias Scholz und Stefan Heimrich.

Und weiter: "Aber es werden alternative Fakten publiziert. Will man die Bürger hinter die Fichte führen? Nur um einen Kur- und Heilwald durchzusetzen, dessen Wirtschaftlichkeit sich in 20 Jahren nicht rechnen wird? Und wie verträgt es sich mit den Plänen für die Herstellung von Wasserstoff an der Eisernen Hand, wenn man die Windkraft im eigenen Wald komplett ablehnt? Auch hier ist noch keine Wirtschaftlichkeits-berechnung im Ansatz erkennbar. Die Energiegenossenschaft Main-Kinzigtal geht weiterhin fest davon aus, dass sich am Horstberg in naher Zukunft Windräder drehen werden, möglicherweise in Nachbarschaft zu einem Kur- und Heilwald. Und sie wird alles daran setzen, interessierten Bürgerinnen und Bürgern eine finanzielle Beteiligung anzubieten, die sich lohnt – ökologisch und ökonomisch."

 

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Kommentare

5
Sebastian
8 monate vor
Schon erstaunlich, wie manche meinen, die Bürger von Bad Orb für dumm verkaufen zu können. Da wird uns erzählt, wir sollen frohlocken über angebliche „sechsstellige Summen pro Jahr“ – dabei weiß doch jeder, dass diese Zahlen auf dem Papier immer blendend aussehen, in der Realität aber ganz anders ausfallen. Und was bitteschön bringt uns das, wenn dafür unser Horstberg verschandelt wird? Von Erholung, Natur und Tourismus, auf denen Bad Orb lebt, redet niemand. Stattdessen werden wir mit Rechenbeispielen und angeblichen „Beteiligungsmodellen“ abgespeist – als ob wir uns davon eine intakte Landschaft, Ruhe und Lebensqualität zurückkaufen könnten. Und jetzt noch diese Drohung: „Die Windräder werden sowieso kommen.“ Aha, also einfach Basta-Politik? Wir sollen also gefälligst akzeptieren, dass unser Wald geopfert wird, weil irgendwo jemand Geld verdienen will? Nein, danke. Wir lassen uns nicht hinter die Fichte führen. Bad Orb ist Kurstadt – und keine Gewerbefläche für Windkraftindustrie. Wer das nicht kapiert, sollte vielleicht mal nachdenken, wovon diese Stadt wirklich lebt.
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6
W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
8 monate vor
Man hat die Wahl sich zu Äußern und seine Meinung zu haben.
Aber nur im Stillen Kämmerchen denn die Entscheidung steht sowieso schon fest und es wird so gemacht, wie andere Entschieden haben.

Wir in der Politik auch Täglich vorgelebt.
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4
Sandra
8 monate vor
Ach herrje, jetzt werden schon wieder die Millionen gezählt, die wir angeblich „ohne eigenes Zutun“ einstreichen sollen. Klingt ja fast so, als müssten wir alle dankbar sein, wenn man uns den Horstberg mit Windrädern zupflastert. Mal ehrlich: Für uns in Bad Orb ist der Horstberg kein Goldesel, sondern Natur, Ruhe und Lebensqualität. Die kann man nicht in §6 EEG berechnen.
Und ständig der Verweis auf irgendwelche Nachbargemeinden, bei denen „alles funktioniert“. Ja super – sollen die doch noch mehr Windräder hinstellen, wenn’s so toll ist. Bei uns passt es einfach nicht. Wir sind Kurstadt, wir leben vom Wald, vom Tourismus, von Gesundheit. Aber das scheint für manche nur „alternative Fakten“ zu sein.
Also danke für die Rechenbeispiele, aber ich will hier keine Betonpfeiler im Wald, egal wie viele Nullen auf dem Scheck stehen.
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10
Durchblick
8 monate vor
Zur Info, weil Fakten in anderen Kommentaren teils anders dargestellt wurde:

1.
Energiegenossenschaft MKK, Impressum mit öffentlichen Angaben:
Sitz in Biebergemünd, Vorstände Hr. Stefan Heimrich
Dipl.-Ing. (FH), wohnhaft in BAD ORB,
Telefon +49 (0)6052 1748, Mobil +49 (0)171 412 5164
und Hr. Matthias Scholz, Technischer Angestellter
Mobil +49 (0)178 5414 012

2.
Ørsted, Dänisches Unternehmen in der Krise
Als kostenfreie Artikel im Manager Magazin online abrufbar, 11.08.2025, 15.12 Uhr:
Ørsted bläst US-Windparkprojekt ab
Der dänische Windkraftkonzern Ørsted hat den geplanten Teilverkauf seines US-Projekts „Sunrise“ abgesagt, stattdessen plant CEO Rasmus Errboe eine milliardenschwere Kapitalerhöhung. Für die Ørsted-Aktie ging es steil bergab.

3.
erstmals klare Absenderschaft von Hr. Heimrich
in der aktuellsten Kommunikation der Energiegenossenschaft tritt Hr. Heimrich zumindest klar als Lobbyist auf und nicht mehr unter dem Deckmantel der "interessierten Bürger Bad Orbs", wie er das zuvor mehrfach tat.

4.
Einschätzung
insbesondere die eigenen wirtschaftliche Interessen der Energiegenossenschaft Main-Kinzigtal dürften Treiber der zahlreichen Pressemeldungen sein, oder? Wieviele der unterzeichnenden "interessierten Bürger" besitzen ggf. Genossenschaftsanteile an der Enegiegenossenschaft? ... wären damit nicht nur "interessierte Bürger" sondern ebenfalls auch Lobbyisten?

Wer denken und nicht nur nachplappern kann, ist klar im Vorteil.
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Sven
8 monate vor
Für mich ist es klar, diese Energiegesellschaft wurde von Ørstedt gekauft, Herr Heimrich sollte aus Biebergemünd wegziehen, mach zu den Laden, hier bist Du nicht mehr willkommen…, wie kann es sein, dass jemand in der GNZ noch Gehör bekommt, wenn er nur Lügen verbreitet, keiner muss sich um die aktuelle politische Lage wundern…, wacht endlich auf, handelt im
Interesse der Bürger, nicht der Parteien…, CDU/SPD/ Grüne…. macht was, bewegt Euch…, JETZT
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Andy
8 monate vor
Wenn man diese Kommentare hier liest bleibt eigentlich nur eins…
Erfolgreiche geistige Brandstiftung vom Unternehmer mit dem Vogel im Logo. Ist das der Kalifornische Spirit den Hr. Strauss nach Bad Orb bringen will? Worte wie FakeNews erinnern da eher an den komischen Vogel im weißen Haus. Selbstgeschriebene oder beauftragte Gutachten ohne Quellenangabe. Das hat nix mit Spirit zu tun, eher mit autokratischem Gehabe. Nur weil jemand die Geldbörse weit aufmacht hat dieser jemand sicher nichts in der Energiepolitik des Landes verloren.
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7
Sebastian
8 monate vor
Sie spinnen doch. Das sind doch glatte Unwahrheiten. Ich bin selbst angerufen worden als da diese forsa umfrage gemacht worden ist. Und ich finde es gut als Bad Orber das sich Henning Strauss da engagiert. Sonst tut es doch niemand!
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Eisentraud
8 monate vor
Den Widerstand gegen die Windkraftanlagen gibt es seit 13 Jahren, also lange bevor der Unternehmer sich für ein intaktes Naturerlebnis engagiert. Außerdem ist es sein gutes Recht, sich gegen Maßnahmen zu wehren, die sein Unternehmerisches Konzept beeinflussen. Zumal diese Anlagen, Steuerfinanziert, keinerlei Einfluss auf das Weltklima haben werden. Zum Schluss nochmal eine Information, die Ihnen möglicherweise entgangen ist: eine dpa Meldung der letzten Tage besagt, dass die Bundesnetzagentur von 71 benötigten Gaskraftwerken ausgeht um die Netzstabilität durch die fluktuierende Stromeinspeisung durch Wind und Sonne zu kompensieren. Ein Fernsehbericht des Magazines Frontal im ZDF berichtet über Probleme durch Windkraftschrott. Anzuschauen in der Mediathek, Sendung am 2. September.
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Carla
8 monate vor
Ganz ehrlich: Der Widerstand hier läuft doch schon seit über 10 Jahren, also lange bevor der Unternehmer sich für Naturerlebnis und Kurkonzept eingesetzt hat. Ist doch logisch, dass er sich gegen was wehrt, das sein ganzes Konzept kaputtmachen würde. Würde doch jeder so machen. Und dann noch zu hören, dass wir trotz Wind und Sonne zig neue Gaskraftwerke brauchen sollen, um das Netz stabil zu halten – ja, da frag ich mich schon, wo da der Sinn sein soll. Vom Windrad-Schrott, über den neulich im ZDF berichtet wurde, mal ganz abgesehen. Als Mutter von drei Kids wünsche ich mir was anderes für unsere Zukunft, als kaputte Wälder und schöne Versprechen, die am Ende nix bringen.
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Sven
8 monate vor
Ich fahre jetzt schon tagelang durch Biebergemünd und suche die Windräder , die der Gemeinde soviel Einnahmen bringen, vielleicht kann mir der gute Herr Heimrich diese mal zeigen, ich kann sie einfach nicht finden,
oder bin ich hier FakeNews aufgesessen?
@Andy, geistig umnachtet bist wohl nur Du hier
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Young Green Woman
8 monate vor
Bad Orb hat ein Luxus-Problem.

1. Die Boomer-Generation kommt ins Rentenalter. Natürlich werden diese Leute altersbedingte Krankheiten bekommen. Und damit Kunden der Kurpark-Industrie.

2. Gleichzeitig stellen die jungen Leute auf Elektroautos um, und überall entstehen Rechenzentren, die sehr viel Strom brauchen. Stromkunden werden die nächsten Jahre da sein.

Bad Orb könnte an gleich zwei Entwicklungen mitverdienen. Sie müssten halt von "entweder oder" zu "sowohl als auch" umschwenken.
Ich bin gespannt wie es weiter geht.
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Young Green Woman
8 monate vor
Bad Orb hat ein Luxus-Problem.

1. Die Boomer-Generation kommt ins Rentenalter. Natürlich werden diese Leute altersbedingte Krankheiten bekommen. Und damit Kunden der Kurpark-Industrie.

2. Gleichzeitig stellen die jungen Leute auf Elektroautos um, und überall entstehen Rechenzentren, die sehr viel Strom brauchen. Stromkunden werden die nächsten Jahre da sein.

Bad Orb könnte an gleich zwei Entwicklungen mitverdienen. Sie müssten halt von "entweder oder" zu "sowohl als auch" umschwenken.
Ich bin gespannt wie es weiter geht.
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Old white man
8 monate vor
Mal ne einfache Frage. Die Windräder stehen auf dem Grundeigentum von Hessenforst, und Bad Orb bekommt dafür denoch Pacht? Warum nicht auch Heinz und Gisela, welche dort in der Nähe wohnen? Abgesehen davon, 0,2 cent/kWh ist 6stellig in cent wieviel ?
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Sven
8 monate vor
wenigstens einer, der hier die richtigen Fragen stellt
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Paulchen
8 monate vor
Hat sich der Vorstand der Energiegenossenschaft bereits eine neue Strecke ausgesucht wenn er künftig weiter sonntags im Wald joggen möchte ?
Die Gruben für Windräder sind sehr groß.
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Paulchen
8 monate vor
zitiere Paulchen:
Hat sich der Vorstand der Energiegenossenschaft bereits eine neue Strecke ausgesucht wenn er künftig weiter sonntags im Wald joggen möchte ?
Die Gruben für Windräder sind sehr groß.

Getroffene Hunde bellen….man sieht es an der Reaktion von Heimrichs Family and Friends alias Interessierte Bürger
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16
Eugen
8 monate vor
Die Energiegenossenschaft als Sprachrohr für Örsted und Lobbyist gegen den Gesundheitstourismus in Bad Orb.
Wenn der Betreiber durch schlaue Abschreibungen keine bis kaum Erträge vorweisen kann, ist auch keine Gewerbesteuer fällig. Zudem wird aktuell ein Solarfeld gegenüber der Eisernen Hand gebaut. Eine super Alternative zu den Windrädern – nur verdient da Herr Scholz und Herr Heimrich mit ihrer Genossenschaft nicht mit. Die Energiegenossenschaft behauptet zudem, dass sich ein Kur- und Heilwald in 20 Jahren nicht rechnen wird. Auf welcher Grundlage? Aber Hauptsache die Stadt Bad Orb angreifen zu wenige Fakten einzubringen.
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Andy
8 monate vor
Man fragt sich wer hier größeren Lobbyismus betreibt.
Henninn Strauß oder ein Betreiber der bereits einen Vertrag in der Tasche hat.
Mann sollte Strauss bei allen Ehren auch die Grenzen eines Gönners aufzeigen !!
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