„Der Bürgerentscheid und der darauffolgende Grundsatzbeschluss zum Auenkonzept liegen mittlerweile zwei Jahre zurück. In diesem Zeitraum hat sich die finanzielle Situation der hessischen Städte und Gemeinden durch die konjunkturelle Gesamtsituation und die Beschlüsse von Bund und Land massiv eingetrübt“ so SPD-Stadtverordneter Michael Bär, der auch Vorsitzender des städtischen Haupt- und Finanzausschusses ist, „Vor diesem Hintergrund hat die Nidderauer SPD-Fraktion mit großer Mehrheit beschlossen, den vorgelegten Plänen zur Nidderquerung nicht zuzustimmen. Dieses Projekt ist im wahrsten Sinne des Wortes ‚aus der Zeit gefallen‘. Dazu ist in der vorliegenden Variante die Zuwegung zum Bahnhof nicht barrierefrei angelegt und die nötigen Fördermittel sind zwar in Aussicht gestellt, aber letztlich nicht verbindlich zugesagt.“
„Für das Auenkonzept gab und gibt es gute Gründe, ebenso wie auch ernst zu nehmende Gegenargumente“, so SPD-Stadtverordneter Helmut Brück, der auch Vorsitzender des städtischen Bauausschusses ist, „Daher bedeutet die Entscheidung der SPD-Fraktion, die Nidderquerung nicht weiter zu verfolgen, keinen inhaltliche Totalablehnung, sondern ist nach einer gründlichen Abwägung das rein sachliche Eingeständnis, in finanziell schwierigen Zeiten auf schöne, aber nicht-notwendige Projekte im Zweifel verzichten zu müssen. Eine Ablehnung der Nidderquerung ist für die SPD allerdings keine gänzliche Absage an das Auenkonzept. Wir sehen auch weiterhin die Chance, mit Renaturierungsmaßnahmen, der Befestigung bestehender Wege und der Schaffung einer Hundewiese den Bereich um die Aue nachhaltig beruhigen und aufwerten zu können.“
„Die Zusammenarbeit mit den Nidderauer Grünen ist bei allen Unterschieden im Detail seit vielen Jahren von Konstruktivität und Vertrauen geprägt und aus meiner Sicht alternativlos in der Nidderauer Stadtverordnetenversammlung“ so Vinzenz Bailey, SPD Partei- und Fraktionsvorsitzender, „Unsere Absage an die Nidderquerung verstehen wir deshalb ausdrücklich nicht als Absage an die rot-grüne Koalition. Wir hoffen daher auf ihre Fortsetzung, auch über die Kommunalwahl 2026 hinaus. Ebenso stehen wir bereit, die Arbeit der Verwaltung in den politischen Gremien auch weiterhin konstruktiv zu begleiten.“



Das ist doch kein Schlag ins Gesicht der Bürger, Die SPD hat sich der Realität gestellt, zu einem wollen die Nidderauer diese unnütze Brücke nicht, zu anderen sind die Bürger einfach nicht bereit massive Gebühren / Steuerhöhungen dafür in Kauf zu nehmen.
Die Stadt ist gut beraten erst einmal die vorhandene Infrastruktur in Ordnung zu bringen.
Ich hoffe einfach auf die nächsten Wahlen, und das der Grüne Spuck eine Ende hat.