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Kein Geld: Aus für geplante Nidderquerung in Nidderau

Kein Geld: Aus für geplante Nidderquerung in Nidderau

Die Fraktion der SPD Nidderau hat sich nach langer Abwägung dazu entschieden, aus finanziellen Überlegungen die Pläne für die Nidderquerung über die Nidderaue nicht weiter verfolgen zu wollen. Dies hat sie den Nidderauer Grünen vor einer Woche mitgeteilt und damit ihr ablehnendes Votum im SIK-Ausschuss angekündigt. Unabhängig davon sieht sie in den Nidderauer Grünen auch weiterhin den einzig möglichen Partner für eine vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit zum Wohle der Stadt in der Nidderauer Stadtverordnetenversammlung.

„Der Bürgerentscheid und der darauffolgende Grundsatzbeschluss zum Auenkonzept liegen mittlerweile zwei Jahre zurück. In diesem Zeitraum hat sich die finanzielle Situation der hessischen Städte und Gemeinden durch die konjunkturelle Gesamtsituation und die Beschlüsse von Bund und Land massiv eingetrübt“ so SPD-Stadtverordneter Michael Bär, der auch Vorsitzender des städtischen Haupt- und Finanzausschusses ist, „Vor diesem Hintergrund hat die Nidderauer SPD-Fraktion mit großer Mehrheit beschlossen, den vorgelegten Plänen zur Nidderquerung nicht zuzustimmen. Dieses Projekt ist im wahrsten Sinne des Wortes ‚aus der Zeit gefallen‘. Dazu ist in der vorliegenden Variante die Zuwegung zum Bahnhof nicht barrierefrei angelegt und die nötigen Fördermittel sind zwar in Aussicht gestellt, aber letztlich nicht verbindlich zugesagt.“

„Für das Auenkonzept gab und gibt es gute Gründe, ebenso wie auch ernst zu nehmende Gegenargumente“, so SPD-Stadtverordneter Helmut Brück, der auch Vorsitzender des städtischen Bauausschusses ist, „Daher bedeutet die Entscheidung der SPD-Fraktion, die Nidderquerung nicht weiter zu verfolgen, keinen inhaltliche Totalablehnung, sondern ist nach einer gründlichen Abwägung das rein sachliche Eingeständnis, in finanziell schwierigen Zeiten auf schöne, aber nicht-notwendige Projekte im Zweifel verzichten zu müssen. Eine Ablehnung der Nidderquerung ist für die SPD allerdings keine gänzliche Absage an das Auenkonzept. Wir sehen auch weiterhin die Chance, mit Renaturierungsmaßnahmen, der Befestigung bestehender Wege und der Schaffung einer Hundewiese den Bereich um die Aue nachhaltig beruhigen und aufwerten zu können.“

„Die Zusammenarbeit mit den Nidderauer Grünen ist bei allen Unterschieden im Detail seit vielen Jahren von Konstruktivität und Vertrauen geprägt und aus meiner Sicht alternativlos in der Nidderauer Stadtverordnetenversammlung“ so Vinzenz Bailey, SPD Partei- und Fraktionsvorsitzender, „Unsere Absage an die Nidderquerung verstehen wir deshalb ausdrücklich nicht als Absage an die rot-grüne Koalition. Wir hoffen daher auf ihre Fortsetzung, auch über die Kommunalwahl 2026 hinaus. Ebenso stehen wir bereit, die Arbeit der Verwaltung in den politischen Gremien auch weiterhin konstruktiv zu begleiten.“

ausfuernidderauq az

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Kommentare

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Schweineblutgeschoss
12 monate vor
Tja.
Bürgergeld statt Bürgerbrücken halt................
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Hessenfan
12 monate vor
Ein echtes Armutszeugnis für Rot-Grün.
Nachdem man nun festgestellt hat, dass der Haushalt dieses Prestigeprojekt nicht stemmen kann, zieht man die Reißleine. Vor allem das Argument, dass das Projekt eh keine hohe Priorität hat, ist ein Schlag ins Gesicht der Bürger. Es bestätigt den Eindruck, dass im Rathaus nicht mit Geld umgegangen werden kann und hier und da gerne Wählergeschenke gemacht werden.
Hoffen wir mal, dass der mündige Bürger es bis 2026 nicht vergessen hat bzw. verstanden hat, was hier gerade passiert ist.
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Nachdenklich
12 monate vor
[quote name="Hessenfan"]

Das ist doch kein Schlag ins Gesicht der Bürger, Die SPD hat sich der Realität gestellt, zu einem wollen die Nidderauer diese unnütze Brücke nicht, zu anderen sind die Bürger einfach nicht bereit massive Gebühren / Steuerhöhungen dafür in Kauf zu nehmen.

Die Stadt ist gut beraten erst einmal die vorhandene Infrastruktur in Ordnung zu bringen.
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1
Laura
12 monate vor
Wir von den Grünen wollen es ja weiterhin, die SPD eigentlich auch. Durch die katastrophale Politik der CDU in Hessen und beim Bund fehlen uns aber die Mittel.
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1
Nachdenklich
12 monate vor
Unglaublich wie die Grünen versuchen, realitäten zu verklären

Ich hoffe einfach auf die nächsten Wahlen, und das der Grüne Spuck eine Ende hat.
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Rufftypuffty
12 monate vor
zitiere Nachdenklich:
Lächerlich Millionen an planungskosten verschwendet, für ein unnötiges Projekt die Stadt ist hoch verschuldet, ungerechtfertigte Erhöhung der Wasser und Abwasser gebühren.

Aber es sind bald wieder Wahlen.

Wieviel bauamtsmitarbeiter waren mit der Planung in Schilda beschäftigt?


Aber Millionen für einen Feuerwehranbau verschwenden, diese „Lagerhalle“ hätte die Stadt für die Hälfte des Preises herstellen lassen können!
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1
Nachdenklich
12 monate vor
Lächerlich Millionen an planungskosten verschwendet, für ein unnötiges Projekt die Stadt ist hoch verschuldet, ungerechtfertigte Erhöhung der Wasser und Abwasser gebühren.

Aber es sind bald wieder Wahlen.

Wieviel bauamtsmitarbeiter waren mit der Planung in Schilda beschäftigt?
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2
Sven
12 monate vor
zitiere Nachdenklich:
Lächerlich Millionen an planungskosten verschwendet, für ein unnötiges Projekt die Stadt ist hoch verschuldet, ungerechtfertigte Erhöhung der Wasser und Abwasser gebühren.

Aber es sind bald wieder Wahlen.

Wieviel bauamtsmitarbeiter waren mit der Planung in Schilda beschäftigt?


Denke nicht, dass es Millionen waren/sind, eher kleinerer sechsstelliger Betrag für interne und externe Planung,

Aber selbst das ist natürlich ärgerlich.
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Rosa Luxenburg
12 monate vor
zitiere Proximo:
In meinen Augen sollte nicht das Geschlecht ausschlaggebend sein, sondern vielmehr die Kompetenz. Und das nicht nur in Nidda, auch - und vor allem dort! - in Berlin.

In NIDDA finde ich das zutreffend aber in Nidderau fraglich!
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Proximo
12 monate vor
Ups, mea culpa
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Rosa Luxenburg
12 monate vor
zitiere Zweifler:
Was kann bei einer Flußquerung „ aus der Zeit gefallen sein“?

Wenn keiner mehr zu Fuß geht oder Fahrrad fährt, dann wäre es…
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Sven
12 monate vor
Gäbe es in Nidderau eine wache Opposition, dann müssten mindestens zwei Fragen gestellt werden:

- Wie viele interne Arbeitsstunden wurden im Rathaus für die Planung des gesamten Projektes geleistet und wie hoch sind die Kosten dafür?

- Welche externe Planungskosten sind entstanden, bzw. stehen noch aus?
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2
Zweifler
12 monate vor
Was kann bei einer Flußquerung „ aus der Zeit gefallen sein“?
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Logiker
12 monate vor
Es war eigentlich schon immer unlogisch, seine Verkehrsinfrastruktur verrotten zu lassen und dafür aber Prachtstraßen zu bauen, die dann auch wieder verrotten.
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Lola
12 monate vor
zitiere Traurige Bürgerin:
Was wollen diese unehrlichen Männer?
Nach zwei Jahren wird plötzlich alles über den Haufen geschmissen!
Wenn das Frauen gemacht hätten wäre das Geschrei groß!
Es wird Zeit für eine weibliche BGMin!
Frauen an die Politikfront! / Macht!

Wo sind Frauen in Führungs-/Parteifunktionen?
Die Sozial/Demokraten lassen es an Emanzipation fehlen!
Deshalb dieser Schlingerkurs!
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Traurige Bürgerin
12 monate vor
Was wollen diese unehrlichen Männer?
Nach zwei Jahren wird plötzlich alles über den Haufen geschmissen!
Wenn das Frauen gemacht hätten wäre das Geschrei groß!
Es wird Zeit für eine weibliche BGMin!
Frauen an die Politikfront! / Macht!
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Proximo
12 monate vor
In meinen Augen sollte nicht das Geschlecht ausschlaggebend sein, sondern vielmehr die Kompetenz. Und das nicht nur in Nidda, auch - und vor allem dort! - in Berlin.
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