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Mit Rollator sicher im Bus: Übungsnachmittag in Großauheim

Mit Rollator sicher im Bus: Übungsnachmittag in Großauheim

Mit Rollator sind Menschen zuweilen unsicher und trauen sich nicht mehr öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen.

Hanau News

Daher bietet das städtische Seniorenbüro (Mobile Wohnberatung) in Kooperation mit Vereinter Martin-Luther- und Althanauer-Hospital-Stiftung, Hanauer Straßenbahn (HSB), Seniorenbeirat, Sanitätshaus BußfeldSchiller, und Aktiv in Auheim am Dienstag, 19. April, von 15 bis 16.30 Uhr  im Josef-Mischke-Haus (John-F-Kennedy-Straße 13-19) eine praxisorientierte Informationsveranstaltung für Nutzerinnen und Nutzer von Rollatoren und Interessierte statt.

Zu Beginn stellt Heike Reuther das Haus und die Altenwohnanlage vor. Danach demonstriert ein Mitarbeiter des Sanitätshauses BußfeldSchiller, wie ein Rollator und seine Zusatzfunktionen korrekt zu handhaben sind. Ein Techniker berät, ob der mitgebrachte Rollator gut eingestellt ist  Mitarbeiterinnen der Mobilen Wohnberatung informieren über die Nutzung des Rollators in der Wohnung. Danach zeigt Michael Rüfer von der HSB, wie Fahrgäste mit einem Rollator sicher im Bus fahren. Um das praxisnah üben zu können, wird ein HSB-Bus vor Ort sein. Alle Teilnehmenden haben die Möglichkeit, das Ein- und Aussteigen und Mitfahren selbst auszuprobieren. Da jeder Rollator etwas anders ist, wird empfohlen, das eigene Modell zum Üben mitzubringen. Die telefonische Anmeldung für diese Veranstaltung ist bis 18. April beim Seniorenbüro möglich unter 06181/66820-0, -50, -54 oder per Mail über Karin.dunkel@hanau.de.

Wie es mit dem Rollator im und am Bus gut funktioniert, demonstrierte Rüfer dieser Tage bereits zehn Teilnehmenden vor dem Mehrgenerationenhaus Fallbach. Die Anwesenden übten das Ein- und Aussteigen in den Bus. Dass es an der Hintertür eine ausklappbare Rampe speziell dafür gibt, wussten die Wenigsten. Rüfer machte darauf aufmerksam, dass Rollator-Nutzende beim Busfahrer um Hilfe bitten sollen. Auch Mitfahrende seien in der Regel gern bereit, eine Fahrkarte beim Fahrer zu holen oder beim Ausklappen der Rampe zu unterstützen. In jeden Fall solle man sich auf einen richtigen Platz im Bus setzen und nicht etwa auf dem festgebremsten Rollator Platz nehmen. Was bei einer scharfen Bremsung mit dem Rollator passiert, selbst wenn dessen Bremse angezogen ist, das erlebten die TeilnehmerInnen ganz praktisch bei einer kleinen Probefahrt um den Block.

Christel Kord-Ruwisch, Mitarbeiterin des Sanitätshauses Marx, zeigte, worauf es beim Rollator ankommt, wie man sich damit körpergerecht fortbewegt, wie er richtig eingestellt wird und welche Extras sinnvoll sind. Wichtig sei, nah am Rollator möglichst aufrecht zu gehen. Die Höhe sei richtig eingestellt, wenn sich die Griffe in Handgelenkhöhe befinden.

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