Vereinsvorsitzender Walter Uffelmann und sein Vertreter Klaus von Berg freuten sich über das Interesse der Schüler.
Walter Uffelmann begrüßte die Schulkinder mit ihren Lehrern und hielt einen Vortrag über die Aufgaben und Ziele eines Heimatmuseums. Klaus von Berg hatte Bilder aus der Schulzeit parat, wobei das älteste Bild aus dem Jahre 1887 stammte und die Zeit bis 1953 einschloss. Großes Interesse galt der Schulstube mit Exponaten der vergangenen 80 Jahre. Natürlich wollte sich jeder in die Schulbank des vorigen Jahrhunderts setzen und mit dem Griffel auf der Schiefertafel schreiben.
Im Vitrinensaal des Museums wurden alte Schreibgeräte und Schreibmaschinen gezeigt, auf denen man anschließend auch schreiben konnte. Eine alte Rechenmaschine und dazu im Vergleich ein wesentlich leistungsfähigerer Taschenrechner machten die Kinder nachdenklich. Auch das Bügeln war früher nicht so einfach, denn das Eisen musste erst mit Kohle befeuert werden. Das Modell eines Karussells wurde vorgeführt und im Museumskeller die archäologische Ausstellung mit den Funden aus Gründau besichtigt.
Auch ein Wassereimer-Tragegestell, das Wasser kam vor 100 Jahren nicht aus der Leitung, rief bei den Schülern Erstaunen hervor. Walter Uffelmann lobte die Aufmerksamkeit der Kinder bei den Ausführungen und ihr Interesse an den Exponaten des Museums.
Foto: Die Klasse 5A der Anton Calaminus-Schule aus Rothenbergen mit ihren Lehrern Melanie Larsen und Sandro Lentner vor dem Gründauer Heimatmuseum.
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