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„Mehr Sichtbarkeit für vorhandene Mülleimer schaffen“

„Mehr Sichtbarkeit für vorhandene Mülleimer schaffen“

Trotz der vorhandenen und gut erreichbaren Mülleimer komme es in der Hanauer Innenstadt immer wieder zu Verschmutzungen durch Abfall und achtlos weggeworfenem Müll.

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Dem will die CDU-Fraktion im Ortsbeirat Innenstadt durch eine originelle Idee entgegenwirken. Auf Initiative der Christdemokraten hat der Ortsbeirat Innenstadt einstimmig beschlossen, den Magistrat um Prüfung zu bitten, ob in der Innenstadt die öffentlichen Mülleimer farblich mit ansprechenden Motiven oder auffälligen Sprüchen gestaltet werden können.  

„Mit unserem Antrag wollen wir einen Anreiz für mehr Sauberkeit in Hanau setzen. Städtische Mülleimer werden durch farbliche Gestaltung sichtbarer. Mit auffälligen Motiven oder pfiffigen Sprüchen in verschiedenen Sprachen werden Passanten dazu angehalten, ihren Müll nicht einfach auf die Straße zu werfen, sondern gleich in die Tonne. Diese Aufkleber sind leicht anzubringen und auswechselbar. Zahlreiche Städte im In- und Ausland arbeiten bereits mit ähnlichen Konzepten und haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht“, begründet Hildegard Geberth, CDU-Fraktionsvorsitzende im Ortsbeirat Innenstadt den Antrag. „Die originellen und sehr amüsanten Sprüche auf den Tonnen spornen zum Mitmachen an und führen hoffentlich zu weniger herumliegendem Müll und einem sauberen Stadtbild.“

Vorstellbar seien aus Sicht der CDU auch künstlerische Motive, die mit der Stadt in Verbindung gebracht und damit einen Wiederkennungswert schaffen können. Als Kooperationspartner könnten sich an dem Projekt beispielsweise Hanauer Schulen oder örtliche Künstler sowie der KunstKaufLaden „Tacheles“ beteiligen. Pascal Reddig, Ortsbeiratsmitglied ergänzt: „Hierdurch kann die Stadt nicht nur für mehr Sauberkeit sorgen, sondern gleichzeitig mehr Street-Art in den öffentlichen Raum bringen und Flächen schaffen, an denen sich Schüler oder Künstler ausprobieren können. Im Vergleich zum bisherigen tristen Grau der Mülleimer könnte damit eine Aufwertung des Stadtbildes erzielt werden“..

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Kommentare

1
Josef Mistetzky
3 jahre vor
Jetzt fehlt nur noch eine Tongebung wie bei Ampeln für Sehbehinderte. Dann wird es unterhaltsam. Mal sehen, ob da professionelle, studierte Betriebswirte, die mit Arbeitsbeschaffung für die Stadtreinigungskräfte argumentieren sich davon abhalten lassen, diesen arbeitsamen Menschen die Arbeitsgrundlage zu verweigern. (Kein Witz, habe ich echt so erlebt, mit einer ausführlichen Diskussion über Sinn und Zweck von Beschäftigung in unserer Gesellschaft, nachdem die leere Zigarettenpackung auf die Wiese flog.)
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