
Oberbürgermeister Claus Kaminsky probierte den neuen Münzpräger aus, der sich neuerdings gleich nach dem Eingang links auf dem Gelände des Amphitheaters befindet. Er warf ein 5-Cent Stück zum Prägen und einen Euro Gebühr ein, wählte das Einhorn-Motiv und drehte die große Kurbel an der Vorderseite des Geräts, bis ein flachgepresste Münze mit dem gewünschten Aufdruck in das Ausgabefach fiel. „Das ist eine tolle Sache und wird mit Sicherheit nicht nur Kinder und Sammler begeistern“ befand der OB. Auf diese Art und Weise könnten sich alle Besucher der Brüder Grimm Festspiele und der Konzerte und Shows im Amphitheater ein besonderes Souvenir mit nach Hause nehmen.
Der Münzpräger wurde in einer Marketing-Kooperation mit der Deutschen Märchenstraße, der Mitgliedskommunen entlang der Deutschen Märchenstraße und der Firma „euroscope“ Automaten Winkels GmbH & Co. KG, Wuppertal zusammen mit dem Fachbereich Kultur, Stadtidentität und Internationale Beziehungen aufgestellt. Er soll Besucherinnen und Besucher darauf hinweisen, dass sie sich an der Deutschen Märchenstraße befinden. Entlang der Deutsche Märchenstraße beteiligen sich mittlerweile über 16 Mitgliedskommunen an der Marketingaktion. Dazu zählen auch Buxtehude, Bremen, Marburg, Kassel und Sababurg.
Münzpräger hießen ursprünglich „penny press machines“ und stammen aus den Vereinigten Staaten. Es gibt zahlreiche Sammler/innen und Sammlerforen, die im Internet regen Tauschhandel betreiben (www.elongated-coins.de). Die Deutsche Märchenstraße plant in Kürze ein Sammelalbum für Sammler und alle, die es werden wollen, herauszugeben.
Foto: Oberbürgermeister Claus Kaminsky probiert den Münzpräger aus.
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