Wahlberechtigt sind alle Bürgerinnen und Bürger ab 60 Jahren. Die Einwohnerinnen und Einwohner der Innenstadt sind herzlich eingeladen, sich aktiv an der Wahl zu beteiligen. Die Wahlversammlung wird in der Ludwig-Geißler-Schule, Akademiestraße 41, durchgeführt. Die Mitglieder des Seniorenbeirates werden an diesem Abend direkt von den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern ab 60 Jahren gewählt. Brigitte Reuling und Dr. Tobias Angert haben die Innenstadt bisher bereits im Seniorenbeirat vertreten und werden erneut kandidieren, um ihre erfolgreiche Arbeit fortzusetzen. Sie setzen sich weiterhin engagiert für mehr soziale Teilhabe, bessere Mobilität sowie eine stärkere Unterstützung und Information älterer Menschen ein.
Der Seniorenbeirat vertritt die Interessen der älteren Generation gegenüber Politik und Verwaltung der Stadt Hanau. Er setzt sich für mehr Barrierefreiheit, gute Mobilität, soziale Teilhabe, seniorengerechte Angebote und ein selbstbestimmtes Leben im Alter ein. Zu seinen Aufgaben gehören außerdem die Wahrung und Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen sowie die Stärkung ihrer gesellschaftlichen Integration.
„Während Berufstätige aktuell durch steuerliche Entlastungen und Zuschüsse bei den Fahrtkosten unterstützt werden, dürfen Rentnerinnen und Rentner nicht vergessen werden“, betont Brigitte Reuling. „Gerade ältere Menschen mit kleiner Rente brauchen bezahlbare Mobilität, um am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können.“ Ein zentrales Anliegen der beiden Kandidierenden ist deshalb eine stärkere Förderung vergünstigter Angebote im öffentlichen Nahverkehr. Ein ermäßigter ÖPNV könne dazu beitragen, Vereinsamung vorzubeugen und älteren Menschen mehr Selbstständigkeit zu ermöglichen.
Dr. Tobias Angert erklärt: „Teilhabe am öffentlichen Leben darf keine Frage des Geldbeutels sein. Wer mobil bleibt, bleibt auch länger aktiv, gesund und sozial eingebunden.“ Darüber hinaus fordern Reuling und Angert eine deutlich bessere Bekanntmachung bereits bestehender Vergünstigungen für Seniorinnen und Senioren. Viele Angebote – etwa reduzierte Eintrittspreise für Kulturveranstaltungen, Museen oder Schwimmbäder – seien nur unzureichend bekannt.
Vorgeschlagen werden unter anderem eine zentrale Homepage mit allen Informationen und Angeboten, die für Senioren in Frage kommen, übersichtliche Informationsflyer zu Vergünstigungen und Hilfsangeboten, stärkere Hinweise in Stadtteilzentren und öffentlichen Einrichtungen, Unterstützung von Mittagstischen und Begegnungsangeboten und den Ausbau ehrenamtlicher Besuchsdienste für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Gerade ehrenamtliche Besuchs- und Unterstützungsdienste könnten einen wichtigen Beitrag gegen Einsamkeit leisten und ältere Menschen im Alltag entlasten.
„Eine seniorenfreundliche Stadt zeigt sich nicht nur in Worten, sondern im Alltag der Menschen“, so Reuling und Angert abschließend. „Dafür wollen wir uns weiterhin mit ganzer Kraft im Seniorenbeirat einsetzen.“


