Das hat regelmäßig zur Folge, dass HIS-Beschäftigte bei ihrer Samstagsschicht erst mal den Grünschnitt vor der Schranke per Hand wegräumen müssen, damit wartende Bürgerinnen und Bürger überhaupt Zugang zur Sammelstelle haben können. "Wenn wir das schon die Woche über beim Vorbeifahren sehen, können wir den Abfall vor der Schranke per Radlader beiseite schieben, aber samstags ist das nicht möglich", erklärt Henrich. Das organisatorisch zu ändern, wäre mit "nicht vertretbarem Mehraufwand an Personal und Kosten verbunden", so Henrich.
Die Neuerung am Parkplatz Hochgericht hatte sich HIS im vorigen Herbst erst rund 5000 Euro extra kosten lassen. Das Geld floss vor allem in die abschließbare Schranke an Ein- und Ausfahrt ,sowie in eine Leitplanke, die dazu dient, dass der Radladerfahrer von HIS werktags den Grünabfall leichter aufladen kann, dieser wird dann per Lkw zu HIS befördert. "Erschwerend kommt hinzu", so der HIS-Betriebsleiter, dass die abseits der Regel angekarrte Grünschnittmenge vor der Schranke stetig zunehme. Ändere sich das nicht, müsse HIS diesen Sammelplatz schließen und über eine Alternative zum Hochgericht-Parkplatz nachdenken.
Den Ortsbeirat hat Henrich über den entstandenen Missstand informiert. Das Stadtteilgremium hatte sich 2018 für eine andere Lösung eingesetzt als die früher dort im östlichen Vorderteil des Parkplatzes aufgestellten Container. Das hatte zu Problemen beim Anliefern von Bürgerinnen und Bürgern geführt, zudem hielt der Ortsbeirat den Anblick der orangefarbenen Container am Stadteingang nicht für ansehnlich. Pro Jahr fallen allein an dieser Sammelstelle bisher 400 bis 500 Tonnen Grünabfälle an. Die Sammelstelle ist von März bis November jeden Samstag von 9 bis 13 Uhr zugänglich, von Dezember bis Februar nur an jedem ersten und dritten Sonnabend.
Foto: Mit solchen Grünschnitt-Bergen wird die Einfahrtsschranke der Sammelstelle Hochgericht blockiert.
Foto: Stadt Hanau



