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Keiler Bier

Vortrag: Jazz in Hanau, 3. Teil

Vortrag: Jazz in Hanau, 3. Teil

72 Jahre „Jazz in Hanau“ ist eine Geschichte voller Leidenschaft zur Freiheit und für die Demokratie.

Frei von politischer Zensur, frei von den politischen Zwängen des „Tausendjährigen Reiches“ gründeten in den Nazi-Ruinen fünf Studenten der Hanauer Zeichenakademie 1954 einen Jazzclub im Krück’schen Keller in der Nürnberger Straße in Hanau. Das war das Signal für eine neue Zeitrechnung, ein Signal der Eigeninitiativen in vielerlei Hinsicht: Musik, Erziehung, Gesinnung, Persönlichkeit und Menschlichkeit. Zwei Jahre später, 1956, brachen in der Hohen Landesschule die Dämme der traditionellen Musik-Kunst und ließen neben der Marschmusik der „nicht-etablierten Musikszene in Hanau freien Lauf“ (Zitat Klaus Remer). Zwei Hanauer Jazzbands wurden gegründet: die „Lazy Daddies“ und die „Sugarfoot Stompers“. Der rote Faden in der Hanauer Jazzgeschichte wurde von den „Sugarfoot Stompers“ gesponnen, die im Jahr 2026 ihr siebzigjähriges Jubiläum mit einem noch aktiven Gründungsmitglied in ihrer Besetzung feiern können. Das dürfte hessenweit einmalig sein.

Im dritten Teil der Vortragsreihe „Jazz in Hanau“ werden die „Zwischensteps“ in der Entwicklung dieser Hanauer Musikbewegung beleuchtet: Dr. Dongowski, Klaus Remer, Dämmerschoppen bei Möbel Erbe und Rainer Bange.

Werner Bayer
Dienstag, 24.03.2026
19.30 Uhr
Aula der Karl-Rehbein-Schule (2. OG, barrierefrei mit dem Aufzug zu erreichen)

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