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Wildpark "Alte Fasanerie": Tierischer Zuwachs und neue Gehege

Wildpark "Alte Fasanerie": Tierischer Zuwachs und neue Gehege
BILDQUELLE: Norbert Kappenstein

Im Wildpark "Alte Fasanerie" in Klein-Auheim gibt es derzeit erfreuliche Neuigkeiten. Vor Kurzem sind in das neu angelegte Meerschweinchengehege drei Meerschweinchen eingezogen – ein Bock und zwei Weibchen. Eines der beiden Weibchen könnte bereits in den nächsten Tagen Nachwuchs zur Welt bringen und mit etwas Glück dürfen sich unsere Besucher schon bald über kleine Meerschweinchen freuen.

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"Meerschweinchen sind Publikumslieblinge. Sie stammen ursprünglich aus den Gras- und Buschlandschaften Südamerikas und wurden dort bereits vor mehreren tausend Jahren domestiziert. Sie sind ausgesprochen soziale Tiere und leben in der Natur in kleinen Gruppen. Deshalb werden Meerschweinchen niemals allein gehalten. Ihre Verständigung erfolgt über eine Vielzahl unterschiedlicher Laute – vom zufriedenen Brummen bis zum bekannten Pfeifen, mit dem sie häufig Futter ankündigen oder Aufmerksamkeit erregen. Eine Besonderheit der Meerschweinchen ist ihre Fortpflanzung: Die Tragzeit beträgt etwa 70 Tage - was vergleichsweise lang ist. Dafür kommen die Jungtiere bereits weit entwickelt zur Welt. Sie sind vollständig behaart, ihre Augen sind offen und schon wenige Stunden nach der Geburt laufen sie ihrer Mutter hinterher und beginnen feste Nahrung aufzunehmen. Gesäugt werden sie dennoch mehrere Wochen. Ebenfalls ein neues Zuhause haben unsere zwei Kolkraben bezogen. Sie leben nun in ihrem neuen Gehege direkt neben den Waldrappen. Der Umzug bedeutet für die intelligenten Vögel eine große Umstellung. Wir hoffen, dass sie sich in ihrer neuen Anlage hoffentlich schon bald vollständig eingelebt haben", heißt es aus dem Wildpark.

Nachwuchs bei den Hirschfamilien (Rot-, Dam- und Sikawild)

Auch bei den Hirscharten gibt es Grund zur Freude. "Sowohl beim Rotwild als auch bei Dam- und Sikawild konnten wir in den vergangenen Wochen Nachwuchs begrüßen.  Die Kälber entwickeln sich gut und sind bereits gemeinsam mit ihren Müttern in den Gehegen zu beobachten."

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