TPL_VORSPRUNG_SKIP_NAV
Keiler Bier

„Bonifatius ein Vorbild für ein einiges Europa“

„Bonifatius ein Vorbild für ein einiges Europa“

Auch in diesem Jahr – übrigens schon zum 20. Mal - zog wieder eine Prozession von evangelischen und katholischen Christen mit Mittelbucher Ministranten mit Fahnen und Kreuz durch den auf Initiative beider Kirchengemeinden so genannten Bonifatiusweg zur Evangelischen St. Bonifatiuskirche.

Gemeinsam mit dem Evangelischen Kirchenvorstand Werner Lind begrüßte Dechant Andreas Weber die Pilger und wies auf die ökumenische Verbundenheit in vielen Familien hin. Der gemeinsame Gottesdienst stellte das Leben des Heiligen Bonifatius in den Mittelpunkt. Christen beider Gemeinden brachten sich mit Fürbitten und Beiträgen ein. Gerade heute, so war man sich in ökumenischer Verbundenheit einig, gelte es, das gemeinsame Fundament des Glaubens im Vertrauen auf das Wirken des Heiligen Geistes zu stärken - wie Bonifatius, der im 8. Jahrhundert den christlichen Glauben in Germanien und in ganz Europa verkündete und einen soliden Grund legte.

Dechant Andreas Weber lobte die hervorragende Ökumene vor Ort in Mittel- und Wachenbuchen und machte den Gläubigen Mut, wie Bonifatius den christlichen Glauben in unserer Zeit froh zu leben und zu bezeugen und sich von einer neuen Aufbruchsstimmung und voller Zuversicht im Glauben tragen zu lassen. „Bonifatius hat den Auftrag Jesu erfüllt, das Evangelium in unserer Heimat verkündet. Er zeichnete sich – ganz aktuell – als großer Europäer aus. Der christliche Glaube gehört zu den starken Wurzeln eines geeinten Europas.“

Im Anschluss tauschten sich die Gläubigen beider Konfessionen noch beim Pfarrgartenfest und dem Fest des Heimatmuseums bei guter Verpflegung aus. „Auch das fördert die Ökumene!“, waren sich die Teilnehmer einig.

bonifmittelbu az1

bonifmittelbu az2

bonifmittelbu az4

bonifmittelbu az5

bonifmittelbu az6

bonifmittelbu az7

Artikel teilen: Teilen Tweeten Teilen
Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de

Kommentare

0
Ruffty
2 jahre vor
Bonifatius konnte die Vorfahren der Hessen noch überzeugen. Die hielten ihn wohl für einen Zauberer, weil er eine tausendjährige Eiche gefällt hatte. Dabei war das weder nachhaltig noch umweltfreundlich. Bei den Sachsen hat er einen entsprechenden Versuch teuer bezahlen müssen. Die waren nicht so leicht davon zu überzeugen, ihre überkommene Lebensweise einfach über Bord zu werfen. Wie sich die Bilder zu heute gleichen. Eines muss man Bonifatius zugute halten: Er hat nie den Versuch unternommen; derart in das Leben der Menschen einzugreifen wie das die heutigen selbsternannten Koryphäen machen. Er wollte die Heiden davon überzeugen dass es gegen den göttlichen Willen ist, ihresgleichen zu opfern. Heute wollen die erwähnten Koryphäen uns davon überzeugen dass wir Ihren Idolen und Idealen am besten alles opfern, was uns bisher lieb und heilig war. Unsere Kinder eingeschlossen.
Gefällt mir Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren | Kommentar melden
0
Ruffty
2 jahre vor
Korrektur:Bonifatius wurde von Friesen und nicht von Sachsen erschlagen.
Gefällt mir Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren | Kommentar melden
Zeig dein Herz und spendiere der Redaktion einen Kaffee! Jede Unterstützung hilft uns, weiterhin unabhängig aus der Region zu berichten.
☕ Kaffee spendieren
Interkulturelle Wochen im Main-Kinzig-Kreis