Sie erlebten Geschichte, die mit eigenen Händen zu greifen war.
Scherben bringen nicht nur das sprichwörtliche Glück, sondern auch neue Erkenntnisse. Das war eine der vielen Erfahrungen, die Museumspädagogin Susanna Rizzo und Brigitte Viehmann den jungen Menschen vermittelten. „Ich habe schon lange nicht mehr erlebt, dass Kinder so lange Zeit so konzentriert bei der Sache waren, ohne nach dem Handy zu schauen“, berichtet Brigitte Viehmann lächelnd.
Insgesamt zählte der Mittelbuchener Heimat- und Geschichtsverein über 300 Gäste. Die Besucherinnen und Besucher des Festes ließen sich Speisen, Trank und Wunschmusik gut sein. Sie bestiegen den ehemaligen Wehrturm, nahmen die im Museum ausgestellten Gegenstände in Augenschein, sahen der geheimnisvollen Braut ins Gesicht oder drückten die originale Schulbank, indem sie auf den Klappsitzen Platz nahmen.
„Gerne wieder“, das sagten nicht nur die Gäste. Das sagt auch Klaus Patek, der Vorsitzende des Vereins: „Der rege Zuspruch hat uns ermutigt, nächstes Jahr erneut Eins draufzulegen. Dann werden es 27 plus 1 Jahre seit der Eröffnung des Heimatmuseums im Jahr 1998 sein“.
Wer die Gelegenheit zum Schauen und Staunen nicht ergreifen konnte, kann das nachholen: Das Museum ist jeden zweiten Sonntag von 15 bis 17 Uhr geöffnet. Auch der Wehrturm, genannt „Säuturm“, ist zu dieser Zeit bei gutem Wetter begehbar. Die einzelnen Öffnungstage können der Homepage des Vereins entnommen werden: https://www.mittelbuchen-geschichtsverein.de



